<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    <title>Barack Obamas Präsidentschaft</title>
    <link>http://uswahl2008.de/</link>
    <description>Frühe Informationen über Amerikas Politik</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 1.3.1 - http://www.s9y.org/</generator>
    <managingEditor>info@uswahl2008.de</managingEditor>

    <image>
        <url>http://uswahl2008.de/templates/default/img/s9y_banner_small.png</url>
        <title>RSS: Barack Obamas Präsidentschaft - Frühe Informationen über Amerikas Politik</title>
        <link>http://uswahl2008.de/</link>
        <width>100</width>
        <height>21</height>
    </image>

<item>
    <title>Obamas Rede zu den Muslimen</title>
    <link>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1975-Obamas-Rede-zu-den-Muslimen.html</link>
    
    <comments>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1975-Obamas-Rede-zu-den-Muslimen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://uswahl2008.de/wfwcomment.php?cid=1975</wfw:comment>

    <slash:comments>1</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://uswahl2008.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1975</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Georg Watzlawek)</author>
    <content:encoded>
    Mit seiner Rede zum Fastenbrechen der Muslime und seinen Bemerkungen zur Moschee in der Nähe von Ground Zero hat US-Präsident Barack Obama eine neue hitzige Debatte ausgelöst. Die Rede in deutscher Übersetzung.&lt;br /&gt;
 &lt;style&gt;&lt;br /&gt;
v\:&lt;strong&gt; {behavior:url(&amp;default;VML);}&lt;br /&gt;
o\:&lt;/strong&gt; {behavior:url(&amp;default;VML);}&lt;br /&gt;
w\:&lt;strong&gt; {behavior:url(&amp;default;VML);}&lt;br /&gt;
.shape {behavior:url(&amp;default;VML);}&lt;br /&gt;
&lt;/style&gt;&lt;style&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!--&lt;br /&gt;
 /&lt;/strong&gt; Font Definitions &lt;strong&gt;/&lt;br /&gt;
 @font-face&lt;br /&gt;
	{font-family:&quot;Cambria Math&quot;;&lt;br /&gt;
	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4;}&lt;br /&gt;
@font-face&lt;br /&gt;
	{font-family:Calibri;&lt;br /&gt;
	panose-1:2 15 5 2 2 2 4 3 2 4;}&lt;br /&gt;
@font-face&lt;br /&gt;
	{font-family:Tahoma;&lt;br /&gt;
	panose-1:2 11 6 4 3 5 4 4 2 4;}&lt;br /&gt;
 /&lt;/strong&gt; Style Definitions */&lt;br /&gt;
 p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal&lt;br /&gt;
	{margin:0cm;&lt;br /&gt;
	margin-bottom:.0001pt;&lt;br /&gt;
	line-height:normal;&lt;br /&gt;
	font-size:11.0pt;&lt;br /&gt;
	font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;;&lt;br /&gt;
	color:windowtext;}&lt;br /&gt;
a:link, span.MsoHyperlink&lt;br /&gt;
	{mso-style-priority:99;&lt;br /&gt;
	color:blue;&lt;br /&gt;
	text-decoration:underline;}&lt;br /&gt;
a:visited, span.MsoHyperlinkFollowed&lt;br /&gt;
	{mso-style-priority:99;&lt;br /&gt;
	color:purple;&lt;br /&gt;
	text-decoration:underline;}&lt;br /&gt;
p&lt;br /&gt;
	{mso-style-priority:99;&lt;br /&gt;
	mso-margin-top-alt:auto;&lt;br /&gt;
	margin-right:0cm;&lt;br /&gt;
	margin-bottom:0cm;&lt;br /&gt;
	margin-left:0cm;&lt;br /&gt;
	margin-bottom:.0001pt;&lt;br /&gt;
	line-height:125%;&lt;br /&gt;
	font-size:10.0pt;&lt;br /&gt;
	font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;&lt;br /&gt;
	color:black;}&lt;br /&gt;
p.MsoAcetate, li.MsoAcetate, div.MsoAcetate&lt;br /&gt;
	{mso-style-priority:99;&lt;br /&gt;
	mso-style-link:&quot;Balloon Text Char&quot;;&lt;br /&gt;
	margin:0cm;&lt;br /&gt;
	margin-bottom:.0001pt;&lt;br /&gt;
	line-height:normal;&lt;br /&gt;
	font-size:8.0pt;&lt;br /&gt;
	font-family:&quot;Tahoma&quot;,&quot;sans-serif&quot;;&lt;br /&gt;
	color:windowtext;}&lt;br /&gt;
span.EmailStyle17&lt;br /&gt;
	{mso-style-type:personal-compose;&lt;br /&gt;
	font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;&lt;br /&gt;
	font-variant:normal !important;&lt;br /&gt;
	color:windowtext;&lt;br /&gt;
	text-transform:none;&lt;br /&gt;
	text-shadow:none;&lt;br /&gt;
	font-weight:normal;&lt;br /&gt;
	font-style:normal;&lt;br /&gt;
	text-decoration:none none;&lt;br /&gt;
	vertical-align:baseline;}&lt;br /&gt;
span.BalloonTextChar&lt;br /&gt;
	{mso-style-name:&quot;Balloon Text Char&quot;;&lt;br /&gt;
	mso-style-priority:99;&lt;br /&gt;
	mso-style-link:&quot;Balloon Text&quot;;&lt;br /&gt;
	font-family:&quot;Tahoma&quot;,&quot;sans-serif&quot;;}&lt;br /&gt;
.MsoChpDefault&lt;br /&gt;
	{mso-style-type:export-only;}&lt;br /&gt;
@page WordSection1&lt;br /&gt;
	{size:612.0pt 792.0pt;&lt;br /&gt;
	margin:72.0pt 72.0pt 72.0pt 72.0pt;}&lt;br /&gt;
div.WordSection1&lt;br /&gt;
	{page:WordSection1;}&lt;br /&gt;
--&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/style&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 12pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;Rede von US-Präsident Barack Obama anlässlich einer Einladung zum Fastenbrechen &lt;br /&gt;
im Weißen Haus&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 12pt;&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;13. August 2010. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Guten Abend. Willkommen. Nehmen Sie &lt;br /&gt;
bitte Platz. Willkommen im Weißen Haus. Ihnen und den muslimischen Amerikanern &lt;br /&gt;
in unserem ganzen Land sowie mehr als einer Milliarde Muslimen auf der Welt &lt;br /&gt;
möchte ich in diesem heiligen Monat meine besten Wünsche übermitteln. Ramadan &lt;br /&gt;
karim. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich begrüße die Mitglieder des diplomatischen Corps, die &lt;br /&gt;
Mitglieder meiner Regierung und die Kongressabgeordneten, einschließlich Rush &lt;br /&gt;
Holt, John Conyers und Andre Carson, der neben Keith Ellison einer von zwei &lt;br /&gt;
muslimischen Kongressesabgeordneten ist. Ich heiße Sie alle willkommen heißen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier im Weißen Haus ist die Einladung zum Fastenbrechen eine Tradition, &lt;br /&gt;
die mehrere Jahre zurückreicht, ebenso wie unsere Feiern zu Weihnachten, zum &lt;br /&gt;
Seder und zum Lichterfest. Mit diesen Veranstaltungen würdigen wir die Rolle, &lt;br /&gt;
die der Glaube im Leben der Amerikaner spielt. Sie führen uns vor Augen, dass &lt;br /&gt;
wir alle Kinder Gottes sind und dass unser Glaube uns Kraft und Sinnhaftigkeit &lt;br /&gt;
gibt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Veranstaltungen sind auch eine Bestätigung dessen, wer wir &lt;br /&gt;
Amerikaner sind. Unsere Gründerväter wussten, dass der Glaube am ehesten dann &lt;br /&gt;
seinen Platz im Leben unserer Bürger haben würde, wenn die Freiheit der &lt;br /&gt;
Religionsausübung geschützt wird. Im Gesetz von Virginia zur Religionsfreiheit &lt;br /&gt;
(Virginia Act of Establishing Religious Freedom), schrieb Thomas Jefferson, dass &lt;br /&gt;
„alle Menschen ihre religiösen Meinungen frei bekunden und durch Argumente &lt;br /&gt;
behaupten sollen können“. Mit dem ersten Verfassungszusatz wurde &lt;br /&gt;
Religionsfreiheit als Gesetz im ganzen Land verankert. Dieses Recht wurde &lt;br /&gt;
seitdem gewahrt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Innerhalb unserer Grenzen konnte Religion sich im &lt;br /&gt;
Verlauf unserer Geschichte genau deshalb entfalten, weil die Amerikaner das &lt;br /&gt;
Recht hatten, ihren Glauben so zu praktizieren, wie sie es wollten - und dazu &lt;br /&gt;
zählt auch die Möglichkeit, keinem Glauben anzugehören. Es ist ein Zeugnis der &lt;br /&gt;
Weisheit unserer Gründerväter, dass Amerika zutiefst religiös ist – eine Nation, &lt;br /&gt;
in der Menschen unterschiedlichen Glaubens friedlich und in gegenseitigem &lt;br /&gt;
Respekt miteinander leben ist ein scharfer Kontrast zu den religiösen &lt;br /&gt;
Konflikten, die andernorts auf der Welt andauern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das heißt nicht, dass &lt;br /&gt;
Religion frei von Kontroversen ist. Seit einiger Zeit erhält der Bau von &lt;br /&gt;
Moscheen in einigen Gemeinden – insbesondere in New York – verstärkte &lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit. Wir müssen alle die Befindlichkeiten erkennen und respektieren, &lt;br /&gt;
die mit der Entwicklung von Lower Manhattan einhergehen. Die Anschläge vom 11. &lt;br /&gt;
September waren für unser Land zutiefst traumatisch. Der Schmerz und das Leid, &lt;br /&gt;
das jene erfahren mussten, die Angehörige verloren haben, sind unvorstellbar. &lt;br /&gt;
Ich bin mir also der Emotionen, die dieses Thema hervorruft, bewusst. Ground &lt;br /&gt;
Zero ist zweifellos heiliger Boden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte allerdings deutlich &lt;br /&gt;
sagen: Als Bürger und als Präsident glaube ich, dass Muslime das gleiche Recht &lt;br /&gt;
haben, ihre Religion auszuüben, wie jeder andere im Land auch. Dazu gehört das &lt;br /&gt;
Recht, auf einem privaten Grundstück in Lower Manhattan im Einklang mit den &lt;br /&gt;
dortigen Gesetzen und Verordnungen einen Andachtsort und ein Gemeindezentrum zu &lt;br /&gt;
errichten. Wir sind in Amerika. Unser Bekenntnis zur Religionsfreiheit muss &lt;br /&gt;
unerschütterlich sein. Der Grundsatz, dass in diesem Land jeder Glaube &lt;br /&gt;
willkommen ist und alle von der Regierung gleich behandelt werden, ist ein &lt;br /&gt;
wesentlicher Bestandteil dessen, was uns ausmacht. Das Gesetz unserer &lt;br /&gt;
Gründerväter muss Bestand haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir dürfen diejenigen, die am 11. &lt;br /&gt;
September so tragisch ums Leben kamen, nie vergessen, und wir müssen diejenigen, &lt;br /&gt;
die nach den Anschlägen in Aktion traten – von den Feuerwehrleuten, die die &lt;br /&gt;
rauchgeschwängerten Treppenhäuser hinaufstürmten, bis zu unseren Soldaten, die &lt;br /&gt;
heute in Afghanistan dienen – immer in Ehren halten. Wir müssen uns auch immer &lt;br /&gt;
wieder daran erinnern, gegen wen und wofür wir kämpfen. Unsere Feinde kennen &lt;br /&gt;
keinen Respekt vor Religionsfreiheit. Die Al Kaida kämpft nicht für den Islam – &lt;br /&gt;
sondern für eine grobe Verzerrung des Islam. Sie sind keine Religionsführer – &lt;br /&gt;
sie sind Terroristen, die unschuldige Männer, Frauen und Kinder töten. &lt;br /&gt;
Tatsächlich hat die Al Kaida mehr Muslime getötet als Menschen jeder anderen &lt;br /&gt;
Religion – und dazu zählen auch die unschuldigen Muslime, die am 11. September &lt;br /&gt;
starben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen sie also kämpfen wir. Und wir werden nicht nur gewinnen, &lt;br /&gt;
weil wir die stärkeren Waffen haben, sondern vor allem, weil wir die stärkeren &lt;br /&gt;
Werte haben. Die Demokratie, die wir hochhalten. Die Freiheiten, die wir &lt;br /&gt;
schätzen. Die Gesetze, die wir unabhängig von Abstammung, Religion, Vermögen &lt;br /&gt;
oder Status anwenden. Unsere Fähigkeit, uns denjenigen gegenüber, die anders &lt;br /&gt;
sind als wir, nicht nur tolerant, sondern respektvoll zu verhalten. Diese &lt;br /&gt;
Lebensweise, diese uramerikanische Überzeugung, steht in krassem Gegensatz zu &lt;br /&gt;
dem Nihilismus derer, die uns an diesem Septembermorgen angriffen und auch heute &lt;br /&gt;
noch Pläne gegen uns schmieden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In meiner Amtsantrittsrede sagte ich, &lt;br /&gt;
dass unser Erbe, das sich aus einer Vielzahl verschiedener Elemente &lt;br /&gt;
zusammensetzt, keine Schwäche, sondern eine Stärke ist. Wir sind eine Nation, &lt;br /&gt;
die sich aus Christen und Muslimen, Juden und Hindus - und nichtgläubigen &lt;br /&gt;
Menschen - zusammensetzt. Wir sind von allen Sprachen und allen Kulturen aus &lt;br /&gt;
allen Winkeln dieser Erde geprägt. Diese Vielfalt kann schwierige Debatten mit &lt;br /&gt;
sich bringen. Das ist nicht nur in unserer Zeit so. Auch in der Vergangenheit &lt;br /&gt;
gab es Kontroversen um den Bau von Synagogen oder katholischen Kirchen. Aber &lt;br /&gt;
immer wieder haben die Amerikaner gezeigt, dass sie diese Probleme bewältigen, &lt;br /&gt;
ihren Werten treu bleiben und gestärkt aus der Situation hervorgehen können. So &lt;br /&gt;
muss und wird es auch heute sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Abend werden wir daran erinnert, &lt;br /&gt;
dass der Ramadan einen Glauben zelebriert, der für seine große Vielfalt bekannt &lt;br /&gt;
ist. Der Ramadan ist eine Erinnerung daran, dass der Islam immer ein Teil der &lt;br /&gt;
Vereinigten Staaten war. Der erste muslimische Botschafter in den Vereinigten &lt;br /&gt;
Staaten, der aus Tunesien kam, wurde von Präsident Jefferson empfangen, der &lt;br /&gt;
seinen Gast im Ramadan zu einem Essen nach Sonnenuntergang lud und damit vor &lt;br /&gt;
mehr als 200 Jahren das erste Iftar-Essen im Weißen Haus veranstaltete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie so viele andere Einwanderer kamen auch Generationen von Muslimen &lt;br /&gt;
hierher, um ihre Zukunft zu gestalten. Sie wurden Landwirte und Kaufleute, &lt;br /&gt;
arbeiten in Betrieben und Fabriken. Sie halfen, Eisenbahnschienen zu verlegen. &lt;br /&gt;
Sie halfen, Amerika aufzubauen. In den Neunzigerjahren des 19. Jahrhunderts &lt;br /&gt;
gründeten sie das erste islamische Zentrum in New York. Sie bauten in North &lt;br /&gt;
Dakota die erste Mosche der Vereinigten Staaten. Die vielleicht älteste noch &lt;br /&gt;
bestehende Moschee in den Vereinigten Staaten, die heute noch genutzt wird, &lt;br /&gt;
befindet sich in Cedar Rapids (Iowa). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute wird unsere Nation durch &lt;br /&gt;
Millionen Muslime gestärkt. Sie zeichnen sich in allen Bereichen der &lt;br /&gt;
Gesellschaft aus. Muslimisch-amerikanische Gemeinden – einschließlich Moscheen &lt;br /&gt;
in allen 50 Staaten – dienen auch ihren Nachbarn. Muslimische Amerikaner &lt;br /&gt;
schützen unsere Städte als Polizisten und Feuerwehrleute und als Einsatzkräfte &lt;br /&gt;
nach Krisen. Muslimisch-amerikanische Kleriker haben sich gegen Terror und &lt;br /&gt;
Extremismus ausgesprochen, indem sie die Lehre des Islam bekräftigen, &lt;br /&gt;
Menschenleben zu retten und nicht auszulöschen. Außerdem dienen muslimische &lt;br /&gt;
Amerikaner auch mit Ehren in unserem Militär. Beim Iftar-Essen nächste Woche im &lt;br /&gt;
Pentagon wird dreier Soldaten gedacht, die im Irak ihr Leben ließen und nun &lt;br /&gt;
neben anderen Helden auf dem Nationalfriedhof Arlington beerdigt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese muslimischen Amerikaner starben für die Sicherheit, auf die wir &lt;br /&gt;
uns verlassen, und die Freiheiten, die wir wertschätzen. Sie sind Teil einer &lt;br /&gt;
ununterbrochenen Linie von Amerikanern, die sich bis zur Gründung unseres Landes &lt;br /&gt;
zurückführen lässt. Amerikaner aller Glaubensrichtungen, die dienten und Opfer &lt;br /&gt;
brachten, um das Versprechen Amerikas an neue Generationen weiterzugeben und &lt;br /&gt;
dafür zu sorgen, dass das, was an Amerika außergewöhnlich ist, geschützt wird – &lt;br /&gt;
unser Engagement dafür, unseren grundsätzlichen Werten treu zu bleiben und &lt;br /&gt;
unsere Fähigkeit, unsere Union langsam aber sicher zu perfektionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztendlich bleiben wir „eine Nation, unter Gott, unteilbar“. Wir &lt;br /&gt;
können „Freiheit und Gerechtigkeit für alle“ nur erreichen, wenn wir nach der &lt;br /&gt;
einen Regel leben, die jeder Religion zugrunde liegt, auch dem Islam – dass wir &lt;br /&gt;
unseren Nächsten so behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank, dass Sie alle gekommen sind. Ich wünsche Ihnen einen &lt;br /&gt;
gesegneten Ramadan. Und nun lassen Sie uns essen. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt;Originaltext: &lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Remarks by the President at Iftar Dinner &lt;br /&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2010/08/13/remarks-president-iftar-dinner&quot; title=&quot;blocked::http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2010/08/13/remarks-president-iftar-dinner&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;EN-US&quot; title=&quot;blocked::http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2010/08/13/remarks-president-iftar-dinner&quot;&gt;http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2010/08/13/remarks-president-iftar-dinner&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Quelle: &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;US-Botschaft Berlin &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;http://amerikadienst.usembassy.de/&quot; title=&quot;blocked::http://amerikadienst.usembassy.de/&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot; style=&quot;color: rgb(0, 0, 153); text-decoration: none;&quot; title=&quot;blocked::http://amerikadienst.usembassy.de/&quot;&gt;http://amerikadienst.usembassy.de/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span lang=&quot;DE&quot;&gt;&lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 16 Aug 2010 17:39:46 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1975-guid.html</guid>
    <category>Muslime</category>
<category>Rede</category>

</item>
<item>
    <title>Obama feiert historischen Durchbruch</title>
    <link>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1973-Obama-feiert-historischen-Durchbruch.html</link>
    
    <comments>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1973-Obama-feiert-historischen-Durchbruch.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://uswahl2008.de/wfwcomment.php?cid=1973</wfw:comment>

    <slash:comments>1</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://uswahl2008.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1973</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Georg Watzlawek)</author>
    <content:encoded>
    Mehr als ein Jahr hat US-Präsident Barack Obama gekämpft und viel politisches Kapital verspielt. Doch nach einem dramatischen Finale hat er immerhin die Stimmen der Demokraten zusammen und kann den historischen Umbau des amerikanischen Gesundheitssystems angehen. Obamas Rede nach dem Durchbruch im Wortlaut: &lt;br /&gt;
 &lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Good evening, everybody. Tonight, after nearly 100 years&lt;br /&gt;
of talk and frustration, after decades of trying, and a year of&lt;br /&gt;
sustained effort and debate, the United States Congress finally&lt;br /&gt;
declared that America’s workers and America&#039;s families and America&#039;s&lt;br /&gt;
small businesses deserve the security of knowing that here, in this&lt;br /&gt;
country, neither illness nor accident should endanger the dreams&lt;br /&gt;
they’ve worked a lifetime to achieve.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tonight, at a time when the&lt;br /&gt;
pundits said it was no longer possible, we rose above the weight of our&lt;br /&gt;
politics. We pushed back on the undue influence of special interests.&lt;br /&gt;
We didn&#039;t give in to mistrust or to cynicism or to fear. Instead, we&lt;br /&gt;
proved that we are still a people capable of doing big things and&lt;br /&gt;
tackling our biggest challenges. We proved that this government -- a&lt;br /&gt;
government of the people and by the people -- still works for the&lt;br /&gt;
people.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;I want to thank every member of Congress who stood up&lt;br /&gt;
tonight with courage and conviction to make health care reform a&lt;br /&gt;
reality. And I know this wasn’t an easy vote for a lot of people. But&lt;br /&gt;
it was the right vote. I want to thank Speaker Nancy Pelosi for her&lt;br /&gt;
extraordinary leadership, and Majority Leader Steny Hoyer and Majority&lt;br /&gt;
Whip Jim Clyburn for their commitment to getting the job done. I want&lt;br /&gt;
to thank my outstanding Vice President, Joe Biden, and my wonderful&lt;br /&gt;
Secretary of Health and Human Services, Kathleen Sebelius, for their&lt;br /&gt;
fantastic work on this issue. I want to thank the many staffers in&lt;br /&gt;
Congress, and my own incredible staff in the White House, who have&lt;br /&gt;
worked tirelessly over the past year with Americans of all walks of&lt;br /&gt;
life to forge a reform package finally worthy of the people we were&lt;br /&gt;
sent here to serve.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Today’s vote answers&lt;br /&gt;
the dreams of so many who have fought for this reform. To every unsung&lt;br /&gt;
American who took the time to sit down and write a letter or type out&lt;br /&gt;
an e-mail hoping your voice would be heard -- it has been heard&lt;br /&gt;
tonight. To the untold numbers who knocked on doors and made phone&lt;br /&gt;
calls, who organized and mobilized out of a firm conviction that change&lt;br /&gt;
in this country comes not from the top down, but from the bottom up --&lt;br /&gt;
let me reaffirm that conviction: This moment is possible because of you.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Most&lt;br /&gt;
importantly, today’s vote answers the prayers of every American who has&lt;br /&gt;
hoped deeply for something to be done about a health care system that&lt;br /&gt;
works for insurance companies, but not for ordinary people. For most&lt;br /&gt;
Americans, this debate has never been about abstractions, the fight&lt;br /&gt;
between right and left, Republican and Democrat -- it’s always been&lt;br /&gt;
about something far more personal. It’s about every American who knows&lt;br /&gt;
the shock of opening an envelope to see that their premiums just shot&lt;br /&gt;
up again when times are already tough enough. It’s about every parent&lt;br /&gt;
who knows the desperation of trying to cover a child with a chronic&lt;br /&gt;
illness only to be told “no” again and again and again. It’s about&lt;br /&gt;
every small business owner forced to choose between insuring employees&lt;br /&gt;
and staying open for business. They are why we committed ourselves to&lt;br /&gt;
this cause.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tonight’s vote is not a victory for any one party --&lt;br /&gt;
it&#039;s a victory for them. It&#039;s a victory for the American people. And&lt;br /&gt;
it&#039;s a victory for common sense.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Now, it probably goes without&lt;br /&gt;
saying that tonight’s vote will give rise to a frenzy of instant&lt;br /&gt;
analysis. There will be tallies of Washington winners and losers,&lt;br /&gt;
predictions about what it means for Democrats and Republicans, for my&lt;br /&gt;
poll numbers, for my administration. But long after the debate fades&lt;br /&gt;
away and the prognostication fades away and the dust settles, what will&lt;br /&gt;
remain standing is not the government-run system some feared, or the&lt;br /&gt;
status quo that serves the interests of the insurance industry, but a&lt;br /&gt;
health care system that incorporates ideas from both parties -- a&lt;br /&gt;
system that works better for the American people.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;If you have&lt;br /&gt;
health insurance, this reform just gave you more control by reining in&lt;br /&gt;
the worst excesses and abuses of the insurance industry with some of&lt;br /&gt;
the toughest consumer protections this country has ever known -- so&lt;br /&gt;
that you are actually getting what you pay for.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;If you don’t have&lt;br /&gt;
insurance, this reform gives you a chance to be a part of a big&lt;br /&gt;
purchasing pool that will give you choice and competition and cheaper&lt;br /&gt;
prices for insurance. And it includes the largest health care tax cut&lt;br /&gt;
for working families and small businesses in history -- so that if you&lt;br /&gt;
lose your job and you change jobs, start that new business, you’ll&lt;br /&gt;
finally be able to purchase quality, affordable care and the security&lt;br /&gt;
and peace of mind that comes with it.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;This reform is the right&lt;br /&gt;
thing to do for our seniors. It makes Medicare stronger and more&lt;br /&gt;
solvent, extending its life by almost a decade. And it’s the right&lt;br /&gt;
thing to do for our future. It will reduce our deficit by more than&lt;br /&gt;
$100 billion over the next decade, and more than $1 trillion in the&lt;br /&gt;
decade after that.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So this isn’t radical reform. But it is major&lt;br /&gt;
reform. This legislation will not fix everything that ails our health&lt;br /&gt;
care system. But it moves us decisively in the right direction. This is&lt;br /&gt;
what change looks like.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Now as momentous as this day is, it&#039;s not&lt;br /&gt;
the end of this journey. On Tuesday, the Senate will take up revisions&lt;br /&gt;
to this legislation that the House has embraced, and these are&lt;br /&gt;
revisions that have strengthened this law and removed provisions that&lt;br /&gt;
had no place in it. Some have predicted another siege of parliamentary&lt;br /&gt;
maneuvering in order to delay adoption of these improvements. I hope&lt;br /&gt;
that’s not the case. It’s time to bring this debate to a close and&lt;br /&gt;
begin the hard work of implementing this reform properly on behalf of&lt;br /&gt;
the American people. This year, and in years to come, we have a solemn&lt;br /&gt;
responsibility to do it right.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nor does this day represent the&lt;br /&gt;
end of the work that faces our country. The work of revitalizing our&lt;br /&gt;
economy goes on. The work of promoting private sector job creation goes&lt;br /&gt;
on. The work of putting American families’ dreams back within reach&lt;br /&gt;
goes on. And we march on, with renewed confidence, energized by this&lt;br /&gt;
victory on their behalf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In the end, what this day represents is&lt;br /&gt;
another stone firmly laid in the foundation of the American Dream.&lt;br /&gt;
Tonight, we answered the call of history as so many generations of&lt;br /&gt;
Americans have before us. When faced with crisis, we did not shrink&lt;br /&gt;
from our challenge -- we overcame it. We did not avoid our&lt;br /&gt;
responsibility -- we embraced it. We did not fear our future -- we&lt;br /&gt;
shaped it.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Thank you, God bless you, and may God bless the United States of America.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Mar 2010 08:00:20 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1973-guid.html</guid>
    <category>Gesundheit</category>
<category>Rede</category>

</item>
<item>
    <title>Amerikas Etat - Wagemut in Zahlen</title>
    <link>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1971-Amerikas-Etat-Wagemut-in-Zahlen.html</link>
    
    <comments>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1971-Amerikas-Etat-Wagemut-in-Zahlen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://uswahl2008.de/wfwcomment.php?cid=1971</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://uswahl2008.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1971</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Georg Watzlawek)</author>
    <content:encoded>
    Milliarden, Billionen, Trillionen - bei diesen Summen wird der US-Haushalt vor allem als gigantisches Zahlenmonster wahrgenommen. Doch hinter den historischen Rekorddaten verbirgt sich ein radikaler Kurswechsel der amerikanischen Politik. Ein Kommentar, Obamas Rede im Original, interaktive Grafiken. &lt;p&gt;Wie angekündigt reißt Präsident Barack Obama mit dem ersten Etat, den sein Team allein verantwortet, das Ruder weit herum: mit Angebotspolitik und abgehobenen Mondprojekten ist Schluss. Bushs Steuervorteile für Besserverdienende werden gestrichen, Subventionen für Energie-Dinosaurier gekappt, die Banken abkassiert. Und die bemannte Raumfahrt? So tot wie Mondgestein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen richtet Obamas Regierung alle Mittel auf Bildung, Forschung und Beschäftigung, mehr denn je. Denn nach den letzten Wahlschlappen hat Obama kapiert: &amp;quot;It&#039;s the economy, stupid.&amp;quot; Also wird der Bildungsbereich vom Ausgabenstopp ausgenommen, der Forschungsetat um sechs Prozent erhöht. Auch das Klima wird ganz der Beschäftigungspolitik unterstellt. Die Subventionen für die fossilen Energieträger fallen, die grüne Energie wird umso mehr gefördert. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch der geplante Emissionshandel, eigentlich eine potente Einnahmequelle für den Staat, fällt stillschweigend aus dem Etat. Ein Beleg, wie pragmatisch Obama vorgeht. Jobs, Jobs und Jobs sind wichtiger als die Minderung des CO2-Ausstoßes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Immerhin um zwei Prozentpunkte soll die Defizitquote im Haushaltsjahr, das im Herbst beginnt, gegenüber dem laufenden Jahr gedrückt werden: von 1 556 Mrd. auf 1 267 Mrd. Dollar. Nicht schlecht. Doch ob das reicht, ein Waterloo der Demokraten bei der Kongresswahl im Herbst zu verhindern, das Staatsdefizit von derzeit über zehn Prozent bis 2012 zu halbieren und die Arbeitslosigkeit zurückzudrängen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das hängt zunächst einmal von den Republikanern ab, die Obama im Senat nun wieder blockieren können. Mittelfristig muss jedoch vor allem die Konjunktur anziehen, die Wirtschaft weiterhin so dynamisch wachsen wie im letzten Quartal 2009. Damit das gelingt, stützt Obama die Kleinunternehmer mit Steuererleichterungen im Wert von 30 Mrd. Dollar pro Jahr. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Verglichen damit sehen die neun Mrd. Dollar, die die Banken im Rahmen der heiß debattierten Sondersteuer zahlen sollen, tatsächlich wie Peanuts aus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Weitere Informationen:&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/_b=2522522,_p=6,_t=ftprint,doc_page=0;printpage&quot;&gt;Obama gibt den Mond auf, um die USA zu retten, Handelsblatt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Interaktive Grafiken der NYT: &lt;span class=&quot;status-body&quot;&gt;&lt;span class=&quot;entry-content&quot;&gt;&lt;br /&gt;- How it&#039;s spent &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; class=&quot;tweet-url web&quot; href=&quot;http://ow.ly/12S3o&quot;&gt;http://ow.ly/12S3o&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;- Forecasts and Reality  &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot; class=&quot;tweet-url web&quot; href=&quot;http://ow.ly/12S3p&quot;&gt;http://ow.ly/12S3p&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt; &lt;object width=&quot;480&quot; height=&quot;300&quot;&gt;&lt;param value=&quot;http://www.whitehouse.gov/sites/all/modules/swftools/shared/flash_media_player/player.swf&quot; name=&quot;movie&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;true&quot; name=&quot;allowFullScreen&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;282828&quot; name=&quot;bgcolor&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;always&quot; name=&quot;allowscriptaccess&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;file=http://www.whitehouse.gov/videos/2010/February/020110_GrandFoyer.m4v&amp;path_to_plugins=http://www.whitehouse.gov/sites/default/modules/wh_multimedia/wh_jwplayer/plugins&amp;path_to_player=http://www.whitehouse.gov/sites/all/modules/swftools/shared/flash_media_player&amp;skin=http://www.whitehouse.gov/sites/all/modules/swftools/shared/flash_media_player/skins/EOP_skin.swf&amp;captions_url=http://www.whitehouse.gov/sites/default/files/av_closedcaption/020110_Budgeting_for_a_New_Era_of_Responsibility.srt&amp;image=http://www.whitehouse.gov/sites/default/files/audio-video/video_thumbnail/P020110LJ-0050-2.jpg&amp;controlbar=bottom&amp;frontcolor=AAAAAA&amp;plugins=http://www.whitehouse.gov/sites/default/modules/wh_multimedia/wh_jwplayer/plugins/privacy/privacy,http://www.whitehouse.gov/sites/default/modules/wh_multimedia/wh_jwplayer/plugins/hat/hat,http://www.whitehouse.gov/sites/default/modules/wh_multimedia/wh_jwplayer/plugins/share/share,http://www.whitehouse.gov/sites/default/modules/wh_multimedia/wh_jwplayer/plugins/captions/captions&amp;captions.file=http://www.whitehouse.gov/sites/default/files/av_closedcaption/020110_Budgeting_for_a_New_Era_of_Responsibility.srt&quot; name=&quot;flashvars&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;480&quot; height=&quot;300&quot; flashvars=&quot;file=http://www.whitehouse.gov/videos/2010/February/020110_GrandFoyer.m4v&amp;path_to_plugins=http://www.whitehouse.gov/sites/default/modules/wh_multimedia/wh_jwplayer/plugins&amp;path_to_player=http://www.whitehouse.gov/sites/all/modules/swftools/shared/flash_media_player&amp;skin=http://www.whitehouse.gov/sites/all/modules/swftools/shared/flash_media_player/skins/EOP_skin.swf&amp;captions_url=http://www.whitehouse.gov/sites/default/files/av_closedcaption/020110_Budgeting_for_a_New_Era_of_Responsibility.srt&amp;image=http://www.whitehouse.gov/sites/default/files/audio-video/video_thumbnail/P020110LJ-0050-2.jpg&amp;controlbar=bottom&amp;frontcolor=AAAAAA&amp;plugins=http://www.whitehouse.gov/sites/default/modules/wh_multimedia/wh_jwplayer/plugins/privacy/privacy,http://www.whitehouse.gov/sites/default/modules/wh_multimedia/wh_jwplayer/plugins/hat/hat,http://www.whitehouse.gov/sites/default/modules/wh_multimedia/wh_jwplayer/plugins/share/share,http://www.whitehouse.gov/sites/default/modules/wh_multimedia/wh_jwplayer/plugins/captions/captions&amp;captions.file=http://www.whitehouse.gov/sites/default/files/av_closedcaption/020110_Budgeting_for_a_New_Era_of_Responsibility.srt&amp;stretching=fill&amp;menu=false&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; src=&quot;http://www.whitehouse.gov/sites/all/modules/swftools/shared/flash_media_player/player.swf&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;February 01, 2010          &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
          &lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
      &lt;h1 property=&quot;dc:title&quot;&gt;Remarks by the President on the Budget&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
      &lt;p&gt;10:40 A.M. EST&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;THE PRESIDENT:  Good morning, everybody.  This morning, I sent a&lt;br /&gt;
budget to Congress for the coming year.  It&#039;s a budget that reflects&lt;br /&gt;
the serious challenges facing the country.  We&#039;re at war.  Our economy&lt;br /&gt;
has lost 7 million jobs over the last two years.  And our government is&lt;br /&gt;
deeply in debt after what can only be described as a decade of&lt;br /&gt;
profligacy.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;The fact is, 10 years ago, we had a budget surplus of more than $200&lt;br /&gt;
billion, with projected surpluses stretching out toward the horizon. &lt;br /&gt;
Yet over the course of the past 10 years, the previous administration&lt;br /&gt;
and previous Congresses created an expensive new drug program, passed&lt;br /&gt;
massive tax cuts for the wealthy, and funded two wars without paying&lt;br /&gt;
for any of it -– all of which was compounded by recession and by rising&lt;br /&gt;
health care costs.  As a result, when I first walked through the door,&lt;br /&gt;
the deficit stood at $1.3 trillion, with projected deficits of $8&lt;br /&gt;
trillion over the next decade.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;If we had taken office during ordinary times, we would have started&lt;br /&gt;
bringing down these deficits immediately.  But one year ago, our&lt;br /&gt;
country was in crisis:  We were losing nearly 700,000 jobs each month,&lt;br /&gt;
the economy was in a free fall, and the financial system was near&lt;br /&gt;
collapse.  Many feared another Great Depression.  So we initiated a&lt;br /&gt;
rescue, and that rescue was not without significant cost; it added to&lt;br /&gt;
the deficit as well.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;One year later, because of the steps we&#039;ve taken, we&#039;re in a very&lt;br /&gt;
different place.  But we can&#039;t simply move beyond this crisis; we have&lt;br /&gt;
to address the irresponsibility that led to it.  And that includes the&lt;br /&gt;
failure to rein in spending, as well a reliance on borrowing –- from&lt;br /&gt;
Wall Street to Washington to Main Street –- to fuel our growth.  That&#039;s&lt;br /&gt;
what we have to change.  We have to do what families across America are&lt;br /&gt;
doing:  Save where we can so that we can afford what we need.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Now, I think it&#039;s very important to understand:  We won&#039;t be able to&lt;br /&gt;
bring down this deficit overnight, given that the recovery is still&lt;br /&gt;
taking hold and families across the country still need help.  We will&lt;br /&gt;
continue, for example, to do what it takes to create jobs.  That&#039;s&lt;br /&gt;
reflected in my budget; it&#039;s essential.  The budget includes new tax&lt;br /&gt;
cuts for people who invest in small businesses, tax credits for small&lt;br /&gt;
businesses that hire new workers, investments that will create jobs&lt;br /&gt;
repairing roads and bridges, and tax breaks for retrofitting homes to&lt;br /&gt;
save energy.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;We also continue to lay a new foundation for lasting growth, which&lt;br /&gt;
is essential as well.  Just as it would be a terrible mistake to borrow&lt;br /&gt;
against our children&#039;s future to pay our way today, it would be equally&lt;br /&gt;
wrong to neglect their future by failing to invest in areas that will&lt;br /&gt;
determine our economic success in this new century.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;That&#039;s why we build on the largest investment in clean energy in&lt;br /&gt;
history, as well as increase investment in scientific research, so that&lt;br /&gt;
we are fostering the industries and jobs of the future right here in&lt;br /&gt;
America.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;That&#039;s why I&#039;ve proposed a more than 6 percent increase in funding&lt;br /&gt;
for the Education Department.  And this funding is tied to reforms that&lt;br /&gt;
raise student achievement, inspire students to excel in math and&lt;br /&gt;
science, and turn around failing schools which consign too many young&lt;br /&gt;
people to a lesser future -- because in the 21st century there is no&lt;br /&gt;
better anti-poverty program than a world-class education.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;And that&#039;s why we eliminate a wasteful subsidy to banks that lend to&lt;br /&gt;
college students, and use that money to revitalize community colleges&lt;br /&gt;
and make college more affordable.  This will help us reach the goal&lt;br /&gt;
I&#039;ve set for America:  By 2020 we will once again have the highest&lt;br /&gt;
proportion of college graduates in the world.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;These are the investments we must make to create jobs and&lt;br /&gt;
opportunity now and in the future.  And in a departure from the way&lt;br /&gt;
business had been done in Washington, we actually show how we pay for&lt;br /&gt;
these investments while putting our country on a more fiscally&lt;br /&gt;
sustainable path.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;I&#039;ve proposed a freeze in government spending for three years.  This&lt;br /&gt;
won&#039;t apply to the benefits folks get through Social Security,&lt;br /&gt;
Medicaid, or Medicare.  And it won&#039;t apply to our national security –-&lt;br /&gt;
including benefits for veterans.  But it will apply to all other&lt;br /&gt;
discretionary government programs.  And we&#039;re not simply photocopying&lt;br /&gt;
last year&#039;s budget; freezing spending does not mean we won&#039;t cut what&lt;br /&gt;
doesn&#039;t work to pay for what does.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;We have gone through every department&#039;s spending line by line, item&lt;br /&gt;
by item, looking for inefficiency, duplication, and programs that have&lt;br /&gt;
outlived their usefulness.  That&#039;s how we freeze discretionary&lt;br /&gt;
spending.  Last year, we found $17 billion in cuts.  This year, we&#039;ve&lt;br /&gt;
already found $20 billion.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Now, some of these cuts are just common sense.  For example, we cut&lt;br /&gt;
$115 million from a program that pays states to clean up mines that&lt;br /&gt;
have already been cleaned up.  We&#039;re also cutting a Forest Service&lt;br /&gt;
economic development program that strayed so far from any mission that&lt;br /&gt;
it funded a music festival.  And we&#039;re saving $20 million by stopping&lt;br /&gt;
the refurbishment of a Department of Energy science center that the&lt;br /&gt;
Department of Energy does not want to refurbish.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Other cuts, though, are more painful, because the goals of the&lt;br /&gt;
underlying programs are worthy.  We eliminate one program that provides&lt;br /&gt;
grants to do environmental clean up of abandoned buildings.  That&#039;s a&lt;br /&gt;
mission I support, but there are other sources of private and public&lt;br /&gt;
funds to achieve it.  We also eliminated a $120 million program that&lt;br /&gt;
allows folks to get their Earned Income Tax Credit in advance.  I am a&lt;br /&gt;
big supporter of the Earned Income Tax Credit.  The problem is 80&lt;br /&gt;
percent of people who got this advance didn&#039;t comply with one or more&lt;br /&gt;
of the program&#039;s requirements.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;So I&#039;m willing to reduce waste in programs I care about, and I&#039;m&lt;br /&gt;
asking members of Congress to do the same.  I&#039;m asking Republicans and&lt;br /&gt;
Democrats alike to take a fresh look at programs they&#039;ve supported in&lt;br /&gt;
the past to see what&#039;s working and what&#039;s not, and trim back&lt;br /&gt;
accordingly.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Like any business, we&#039;re also looking for ways to get more bang for our&lt;br /&gt;
buck, by promoting innovation and cutting red tape. For example, we&lt;br /&gt;
consolidate 38 separate education programs into 11.  And last fall, we&lt;br /&gt;
launched the &amp;quot;SAVE Awards&amp;quot; to solicit ideas from federal employees&lt;br /&gt;
about how make government more efficient and more effective.  I&#039;m proud&lt;br /&gt;
to say that a number of these ideas -- like allowing Social Security&lt;br /&gt;
appointments to be made online -- made it into our budget.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;I also want to note even though the Department of Defense is exempt&lt;br /&gt;
from the budget freeze, it&#039;s not exempt from budget common sense.  It&#039;s&lt;br /&gt;
not exempt from looking for savings.  We save money by eliminating&lt;br /&gt;
unnecessary defense programs that do nothing to keep us safe.  One&lt;br /&gt;
example is the $2.5 billion that we&#039;re spending to build C-17 transport&lt;br /&gt;
aircraft.  Four years ago, the Defense Department decided to cease&lt;br /&gt;
production because it had acquired the number requested -- 180.  Yet&lt;br /&gt;
every year since, Congress had provided unrequested money for more&lt;br /&gt;
C-17s that the Pentagon doesn&#039;t want or need.  It&#039;s waste, pure and&lt;br /&gt;
simple.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;And there are other steps we&#039;re taking to rein in deficits.  I&#039;ve&lt;br /&gt;
proposed a fee on big banks to pay back taxpayers for the bailout. &lt;br /&gt;
We&#039;re reforming the way contracts are awarded, to save taxpayers&lt;br /&gt;
billions of dollars.  And while we extend middle-class tax cuts in this&lt;br /&gt;
budget, we will not continue costly tax cuts for oil companies,&lt;br /&gt;
investment fund managers, and those making over $250,000 a year.  We&lt;br /&gt;
just can&#039;t afford it.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Finally, changing spending-as-usual depends on changing&lt;br /&gt;
politics-as-usual.  And that&#039;s why I&#039;ve proposed a bipartisan fiscal&lt;br /&gt;
commission:  a panel of Democrats and Republicans who would hammer out&lt;br /&gt;
concrete deficit reduction proposals over the medium and long term, but&lt;br /&gt;
would come up with those answers by a certain deadline.  I should point&lt;br /&gt;
out, by the way, that is an idea that had strong bipartisan support,&lt;br /&gt;
was originally introduced by Senators Gregg on the Republican side and&lt;br /&gt;
Conrad on the Democratic side; had a lot of Republican cosponsors to&lt;br /&gt;
the idea.  I hope that, despite the fact that it got voted down in the&lt;br /&gt;
Senate, that both the Republican Leader Mitch McConnell and the&lt;br /&gt;
Republican Leader in the House John Boehner go ahead and fully embrace&lt;br /&gt;
what has been a bipartisan idea to get our arms around this budget.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;That&#039;s also why we&#039;re restoring pay-as-you-go:  a simple rule that&lt;br /&gt;
says Congress can&#039;t spend a dime without cutting a dime elsewhere. &lt;br /&gt;
This rule helped lead to the budget surpluses of the 1990s, and it&#039;s&lt;br /&gt;
one of the most important steps we can take to restore fiscal&lt;br /&gt;
discipline in Washington.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;You can read more about the budget at budget.gov -- very easy to&lt;br /&gt;
remember -- budget.gov.  But the bottom line is this:  We simply cannot&lt;br /&gt;
continue to spend as if deficits don&#039;t have consequences; as if waste&lt;br /&gt;
doesn&#039;t matter; as if the hard-earned tax dollars of the American&lt;br /&gt;
people can be treated like Monopoly money; as if we can ignore this&lt;br /&gt;
challenge for another generation.  We can&#039;t.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;In order to meet this challenge, I welcome any idea, from Democrats&lt;br /&gt;
and Republicans.  What I will not welcome -– what I reject -– is the&lt;br /&gt;
same old grandstanding when the cameras are on, and the same&lt;br /&gt;
irresponsible budget policies when the cameras are off.  It&#039;s time to&lt;br /&gt;
hold Washington to the same standards families and businesses hold&lt;br /&gt;
themselves.  It&#039;s time to save what we can, spend what we must, and&lt;br /&gt;
live within our means once again.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Thanks very much.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;END&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
10:51 A.M. EST&lt;/p&gt;&lt;p /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Feb 2010 11:00:47 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1971-guid.html</guid>
    <category>Etat</category>
<category>Finanzkrise</category>
<category>Haushalt</category>
<category>Umwelt</category>

</item>
<item>
    <title>Obamas erste Rede zur Lage der Nation</title>
    <link>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1970-Obamas-erste-Rede-zur-Lage-der-Nation.html</link>
    
    <comments>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1970-Obamas-erste-Rede-zur-Lage-der-Nation.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://uswahl2008.de/wfwcomment.php?cid=1970</wfw:comment>

    <slash:comments>1</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://uswahl2008.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1970</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Georg Watzlawek)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Barack Obama lässt sich nicht in die Defensive treiben: &amp;quot;Wir laufen nicht davon&amp;quot;, beschwört er die Ameriikaner in seiner State of the Union. Sein Programm fokussiert sich immer deutlicher: mehr Jobs, weniger Schulden. Die Rede im Original und in deutscher Übersetzung.&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Rede zur Lage der Nation, &lt;/font&gt;&lt;/h2&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 12pt;&quot;&gt;27.1.2010., Washington D.C.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 12pt;&quot;&gt;Madam Speaker, Vizepräsident Biden, Mitglieder&lt;br /&gt;
des Kongresses, sehr verehrte Gäste, liebe amerikanischen Mitbürger, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
unsere Verfassung sieht vor, dass der Präsident dem Kongress von Zeit zu Zeit&lt;br /&gt;
über die Lage der Nation berichtet. Seit 220 Jahren erfüllen unsere Präsidenten&lt;br /&gt;
diese Aufgabe. Sie taten es in Zeiten des Wohlstands und Friedens. Und sie&lt;br /&gt;
taten es in Zeiten von Krieg und Wirtschaftskrisen, in Augenblicken großer&lt;br /&gt;
Konflikte und Schwierigkeiten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es ist verlockend, auf diese Zeiten zurückzublicken und anzunehmen, dass unser&lt;br /&gt;
Fortschritt unausweichlich war – dass die Vereinigten Staaten immer dazu&lt;br /&gt;
bestimmt waren, erfolgreich zu sein. Aber als der Staatenbund am Bull Run&lt;br /&gt;
zurückgedrängt wurde und die Alliierten in Omaha Beach in Frankreich landeten,&lt;br /&gt;
war der Sieg sehr ungewiss. Als der Markt am Schwarzen Dienstag zusammenbrach&lt;br /&gt;
und Bürgerrechtsaktivisten am Bloody Sunday geschlagen wurden, war die Zukunft&lt;br /&gt;
alles andere als gewiss. Das waren die Zeiten, in denen unsere Zivilcourage und&lt;br /&gt;
die Stärke unserer Union auf die Probe gestellt wurden. Und trotz all unserer&lt;br /&gt;
Spaltungen und Meinungsverschiedenheiten, unserem Zögern und unseren Ängsten,&lt;br /&gt;
war Amerika erfolgreich, weil es entschied, als ein Land, als ein Volk&lt;br /&gt;
voranzuschreiten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Heute werden wir wieder auf die Probe gestellt. Und wieder müssen wir dem Ruf&lt;br /&gt;
der Geschichte folgen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vor einem Jahr übernahm ich inmitten zweier Kriege, einer von einer schweren&lt;br /&gt;
Rezession erschütterten Volkswirtschaft, einem Finanzsystem am Rande des&lt;br /&gt;
Zusammenbruchs und einer schwer verschuldeten Regierung mein Amt. Experten aus&lt;br /&gt;
dem gesamten politischen Spektrum warnten, dass wir möglicherweise mit einer&lt;br /&gt;
zweiten Depression konfrontiert sein würden, wenn wir nicht handelten. Deshalb&lt;br /&gt;
haben wir gehandelt – unmittelbar und aggressiv. Und ein Jahr später ist der&lt;br /&gt;
schlimmste Sturm an uns vorbeigezogen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aber die Zerstörung bleibt. Einer von 10 Amerikanern kann noch immer keine&lt;br /&gt;
Arbeit finden. Viele Unternehmen mussten schließen. Der Wert von Häusern ist&lt;br /&gt;
gefallen. Kleinstädte und ländliche Gemeinden sind besonders schwer betroffen.&lt;br /&gt;
Und für die Menschen, die Armut bereits kannten, ist das Leben noch schwieriger&lt;br /&gt;
geworden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Rezession hat auch die Last erschwert, die amerikanische Familien seit&lt;br /&gt;
Jahrzehnten tragen – dass man härter und länger für weniger Geld arbeiten muss&lt;br /&gt;
und nicht in der Lage ist, genug zu sparen, um in den Ruhestand zu gehen oder&lt;br /&gt;
den Collegebesuch der Kinder zu finanzieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich kenne die Ängste, die es heute in unserem Land gibt. Sie sind nicht neu.&lt;br /&gt;
Diese Probleme sind der Grund, aus dem ich mich um das Präsidentenamt beworben&lt;br /&gt;
habe. Diese Probleme sehe ich seit Jahren an Orten wie Elkhart (Indiana) oder&lt;br /&gt;
Galesburg (Illinois). Ich erfahre von ihnen, wenn ich abends die Briefe lese.&lt;br /&gt;
Die bewegendsten Briefe sind die, die Kinder geschrieben haben – in denen sie&lt;br /&gt;
mich fragen, warum sie aus ihrem Haus ausziehen müssen und wann ihre Mutter&lt;br /&gt;
oder ihr Vater wieder eine Arbeit findet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für diese und viele andere Amerikaner hat der Wandel nicht schnell genug&lt;br /&gt;
stattgefunden. Einige sind frustriert. Einige sind wütend. Sie verstehen nicht,&lt;br /&gt;
warum es den Anschein macht, dass Fehlverhalten an der Wall Street belohnt wird&lt;br /&gt;
und schwere Arbeit auf der Main Street nicht, oder warum Washington nicht in&lt;br /&gt;
der Lage oder nicht bereit ist, unsere Probleme zu lösen. Sie haben die&lt;br /&gt;
Parteipolitik, das Geschrei und die Kleinlichkeit satt. Sie wissen, dass wir&lt;br /&gt;
uns das nicht leisten können. Nicht in dieser Situation. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir stehen vor großen und schwierigen Herausforderungen. Die Amerikaner hoffen&lt;br /&gt;
– und verdienen es – dass wir alle, Demokraten und Republikaner, unsere&lt;br /&gt;
Meinungsverschiedenheiten beilegen, um die uns lähmende Last unserer Politik&lt;br /&gt;
tragen zu können. Denn obwohl die Menschen, die uns hierher geschickt haben,&lt;br /&gt;
verschiedener Herkunft sind, verschiedene Lebensgeschichten haben und&lt;br /&gt;
unterschiedliche Glaubensrichtungen, sind ihre Sorgen dieselben. Sie haben&lt;br /&gt;
dieselben Wünsche: einen Arbeitsplatz, um die Rechnungen zahlen zu können, die&lt;br /&gt;
Chance, vorwärts zu kommen und, was am wichtigsten ist, die Fähigkeit, den&lt;br /&gt;
eigenen Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wissen Sie, was sie noch gemeinsam haben? Ein stures Durchhaltevermögen in&lt;br /&gt;
Zeiten von Schicksalsschlägen. Nach einem der schwierigsten Jahre in der&lt;br /&gt;
Geschichte unseres Landes bauen sie weiter Autos, unterrichten Kinder, gründen&lt;br /&gt;
Unternehmen und gehen zurück an die Uni. Sie trainieren&lt;br /&gt;
Little-League-Kindermannschaften und helfen ihren Nachbarn. Eine Frau schrieb&lt;br /&gt;
mir Folgendes: &amp;quot;Wir sind angespannt aber hoffnungsvoll, wir kämpfen aber&lt;br /&gt;
sind voller Hoffnung.&amp;quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Geisteshaltung – dieses großen Anstands und dieser großen&lt;br /&gt;
Stärke – hatte ich noch nie mehr Hoffnung für die Zukunft dieses Landes als&lt;br /&gt;
heute Abend. Trotz unserer Not ist unser Bund stark. Wir geben nicht auf. Wir&lt;br /&gt;
schmeißen nicht hin. Wir lassen nicht zu, dass Angst oder Entzweiung unseren&lt;br /&gt;
Geist brechen. In diesem neuen Jahrzehnt ist es an der Zeit, dass die&lt;br /&gt;
Amerikaner eine Regierung bekommen, die es mit ihrem Anstand aufnehmen kann und&lt;br /&gt;
ihre Stärke verkörpert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Heute Abend möchte ich darüber sprechen, wie wir dieses Versprechen gemeinsam&lt;br /&gt;
verwirklichen können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
An erster Stelle steht unsere Volkswirtschaft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Unsere drängendste Aufgabe, als wir unser Amt antraten, bestand darin, die&lt;br /&gt;
Banken zu stützen, die diese Krise mitverursacht haben. Das war nicht einfach.&lt;br /&gt;
Und wenn Demokraten und Republikaner eine Sache gemeinsam hatten, und alle&lt;br /&gt;
dazwischen auch, war es die Tatsache, dass wir diese Unterstützung für die&lt;br /&gt;
Banken hassten. Ich habe sie gehasst. Ich habe sie gehasst. Sie haben sie&lt;br /&gt;
gehasst. Die ganze Sache war in etwa so populär wie eine Wurzelbehandlung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aber als ich mich um das Präsidentenamt bewarb, habe ich versprochen, dass ich&lt;br /&gt;
nicht nur das tun würde, was populär ist – sondern das, was notwendig ist. Und&lt;br /&gt;
wenn wir den Zusammenbruch des Finanzsystems zugelassen hätten, könnte die&lt;br /&gt;
Arbeitslosigkeit heute doppelt so hoch sein. Mit Sicherheit hätten mehr&lt;br /&gt;
Unternehmen schließen müssen. Mit Sicherheit hätten mehr Menschen ihre Häuser&lt;br /&gt;
verloren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Also habe ich die Bestrebungen der letzten Regierung unterstützt, das&lt;br /&gt;
finanzielle Rettungsprogramm zu schaffen. Als wir das Programm übernahmen,&lt;br /&gt;
haben wir mehr Transparenz und Instrumente zur Rechenschaftspflicht geschaffen.&lt;br /&gt;
Und die Folge ist, dass die Märkte jetzt stabilisiert sind und wir den Großteil&lt;br /&gt;
der Gelder zurück gewonnen haben, die wir für die Banken ausgegeben haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Um den Rest wiederzubekommen, habe ich eine Abgabe für die größten Banken&lt;br /&gt;
vorgeschlagen. Natürlich ist mir bewusst, dass die Wall Street von dieser Idee&lt;br /&gt;
nicht begeistert ist. Aber wenn es sich diese Unternehmen leisten können,&lt;br /&gt;
wieder hohe Boni auszuzahlen, können sie sich auch eine bescheidene Abgabe&lt;br /&gt;
leisten, um dem Steuerzahler sein Geld zurückzuzahlen, der sie in ihrer Stunde&lt;br /&gt;
der Not gerettet hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Während wir das Finanzsystem stabilisiert haben, haben wir auch Schritte&lt;br /&gt;
unternommen, um unserer Volkswirtschaft wieder zu Wachstum zu verhelfen, so&lt;br /&gt;
viele Arbeitsplätze wie möglich zu retten und die Amerikaner zu unterstützen,&lt;br /&gt;
die ihren Arbeitsplatz verloren haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund haben wir die Arbeitslosenleistungen für mehr als 18 Millionen&lt;br /&gt;
Amerikaner verlängert oder erhöht, die Krankenversicherung für Familien, die&lt;br /&gt;
eine Versicherung über das COBRA-Programm erhalten, um 65 Prozent&lt;br /&gt;
erschwinglicher gemacht und 25 verschiedene Maßnahmen zur Steuersenkung&lt;br /&gt;
verabschiedet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich möchte es wiederholen: Wir haben die Steuern gesenkt. Wir haben die Steuern&lt;br /&gt;
für 95 Prozent der arbeitenden Familien gesenkt. Wir haben die Steuern für&lt;br /&gt;
kleine Unternehmen gesenkt. Für Menschen, die zum ersten Mal ein Eigenheim&lt;br /&gt;
gekauft haben. Für Eltern, die versuchen, ihre Kinder aufzuziehen. Für 8&lt;br /&gt;
Millionen Amerikaner, die einen Collegebesuch finanzieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das habe ich mir schon gedacht, dass ich dafür Beifall bekommen würde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dadurch hatten Millionen von Amerikanern mehr Geld zur Verfügung, das sie für&lt;br /&gt;
Benzin und Lebensmittel und andere Lebensnotwendigkeiten ausgeben konnten. All&lt;br /&gt;
das hat den Unternehmen geholfen, mehr Arbeitnehmer zu behalten. Die&lt;br /&gt;
Einkommenssteuer haben wir nicht um einen Cent erhöht, nicht für eine einzige&lt;br /&gt;
Person. Um keinen einzigen Cent. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dank der von uns ergriffenen Maßnahmen sind heute in etwa zwei Millionen&lt;br /&gt;
Amerikaner in Arbeit, die sonst ihren Job verloren hätten. Zweihunderttausend&lt;br /&gt;
von ihnen arbeiten im Baugewerbe und im Bereich der sauberen Energie; 300.000&lt;br /&gt;
sind Lehrer und andere im Bildungssektor Beschäftigte. Zehntausende sind&lt;br /&gt;
Polizisten, Feuerwehrmänner, im Strafvollzug Beschäftigte und&lt;br /&gt;
Rettungssanitäter. Und wir sind dabei, bis Ende des Jahres weitere eineinhalb&lt;br /&gt;
Millionen Arbeitsplätze zu dieser Gesamtzahl hinzuzufügen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Plan, der all das möglich gemacht hat – von den Steuersenkungen bis zu den&lt;br /&gt;
Arbeitsplätzen – ist das Recovery Act. In der Tat – das Recovery Act, es ist&lt;br /&gt;
auch als Konjunkturpaket bekannt. Ökonomen auf der linken und rechten Seite des&lt;br /&gt;
politischen Spektrums sagen, dass dieses Gesetz geholfen hat, Arbeitsplätze zu&lt;br /&gt;
retten und die Katastrophe abzuwenden. Aber ihnen müssen Sie nicht glauben.&lt;br /&gt;
Sprechen Sie mit dem kleinen Unternehmen in Phoenix, das seine Belegschaft dank&lt;br /&gt;
des Recovery Act verdreifachen wird. Sprechen Sie mit dem Fensterhersteller in&lt;br /&gt;
Philadelphia, der anfangs skeptisch war, was das Recovery Act anging, bis er&lt;br /&gt;
einzig und allein aufgrund der durch selbiges geschaffenen Möglichkeiten zwei&lt;br /&gt;
Schichten hinzufügen musste. Sprechen Sie mit der alleinerziehenden Lehrerin&lt;br /&gt;
mit zwei Kindern, die von dem Schuldirektor in der letzten Woche vor den Ferien&lt;br /&gt;
erfuhr, dass sie wegen des Recovery Acts doch nicht ihre Arbeit verlieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diese Geschichten gibt es überall in den Vereinigten Staaten. Und nach zwei&lt;br /&gt;
Jahren Rezession wächst die Wirtschaft wieder. Rentenfonds haben wieder ein&lt;br /&gt;
Stück ihres Wertes zurückgewonnen. Die Unternehmen fangen wieder an zu&lt;br /&gt;
investieren, und langsam beginnen einige von ihnen wieder, Mitarbeiter&lt;br /&gt;
einzustellen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aber ich weiß, dass es für jede Erfolgsgeschichte auch andere Geschichten gibt,&lt;br /&gt;
von Frauen und Männern, die morgens mit der Sorge aufwachen, dass sie nicht&lt;br /&gt;
wissen, woher ihr nächstes Gehalt kommt, die Woche für Woche Bewerbungen&lt;br /&gt;
verschicken und keine Antwort bekommen. Aus diesem Grund müssen wir uns 2010&lt;br /&gt;
primär auf das Thema Arbeitsplätze konzentrieren, und aus diesem Grund fordere&lt;br /&gt;
ich heute Abend ein neues Gesetz für Arbeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der wirkliche Motor für die Schaffung von Arbeitsplätzen werden in diesem Land immer&lt;br /&gt;
die amerikanischen Unternehmen sein. Aber die Regierung kann die notwendigen&lt;br /&gt;
Bedingungen schaffen, damit Unternehmen expandieren und mehr Arbeitnehmer&lt;br /&gt;
einstellen können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir sollten da ansetzen, wo die meisten neuen Arbeitsplätze entstehen – in kleinen&lt;br /&gt;
Unternehmen, in Firmen, die entstehen, wenn ein Unternehmer versucht, einen&lt;br /&gt;
Traum zu verwirklichen oder ein Arbeitnehmer beschließt, dass es an der Zeit&lt;br /&gt;
ist, sein eigener Chef zu werden. Durch reinen Mumm und schiere&lt;br /&gt;
Entschlossenheit haben diese Unternehmen die Rezession überstanden und sind&lt;br /&gt;
jetzt bereit zu wachsen. Aber wenn man mit den Inhabern kleiner Unternehmen an&lt;br /&gt;
Orten wie Allentown (Pennsylvania) oder Elyria (Ohio) spricht, erfährt man,&lt;br /&gt;
dass, obwohl die Banken an der Wall Street wieder Kredite vergeben, diese&lt;br /&gt;
Kredite zumeist an größere Unternehmen gehen. Die Finanzierung ist für&lt;br /&gt;
Unternehmer überall im Land weiterhin ein Problem, auch für diejenigen, die&lt;br /&gt;
Gewinn machen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Daher schlage ich heute Abend vor, dass wir 30 Milliarden Dollar von dem Geld&lt;br /&gt;
nehmen, das die Banken an der Wall Street zurückgezahlt haben, und damit&lt;br /&gt;
Community Banks darin unterstützen, kleinen Unternehmen die Kredite zu geben,&lt;br /&gt;
die sie zum Überleben benötigen. Ich schlage auch eine neue Steuervergünstigung&lt;br /&gt;
für kleine Unternehmen vor – für mehr als eine Million Firmen, die Stellen&lt;br /&gt;
schaffen oder Löhne erhöhen. Während wir dabei sind, sollten wir auch alle&lt;br /&gt;
Kapitalertragsteuern auf Investitionen in kleine Unternehmen abschaffen und&lt;br /&gt;
einen Steueranreiz für alle großen und kleinen Unternehmen schaffen, in neue&lt;br /&gt;
Fabriken und neue Ausrüstung zu investieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Als nächstes können wir Arbeit schaffen, indem wir die Infrastruktur von morgen&lt;br /&gt;
aufbauen. Von den ersten Eisenbahnstrecken bis zu den Highways, die unsere&lt;br /&gt;
Bundesstaaten miteinander verbinden – unser Land war schon immer auf Wettbewerb&lt;br /&gt;
ausgerichtet. Es gibt keinen Grund, warum Europa oder China die schnellsten&lt;br /&gt;
Züge oder die neuen Fabriken haben sollte, die saubere Energieprodukte&lt;br /&gt;
herstellen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Morgen besuche ich Tampa (Florida), wo bald der erste Spatenstich für eine neue&lt;br /&gt;
Hochgeschwindigkeitszugstrecke gemacht wird, die mithilfe des Recovery Act&lt;br /&gt;
finanziert wird. Diese Art von Projekten gibt es überall in unserem Land. Sie&lt;br /&gt;
werden Arbeitsplätze schaffen und helfen, die Güter, Dienstleistungen und&lt;br /&gt;
Informationen in unserem Land zu bewegen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir sollten Arbeitsplätze beim Bau sauberer Energieeinrichtungen schaffen – und&lt;br /&gt;
Förderung für Amerikaner anbieten, die ihre Häuser energieeffizienter machen,&lt;br /&gt;
was zur Schaffung von Arbeitsplätzen im Beeich der sauberen Energie führt. Um&lt;br /&gt;
diese und andere Unternehmen dazu zu bringen, in unserem Land zu bleiben, ist&lt;br /&gt;
es an der Zeit, die Steuervorteile für Unternehmen abzuschaffen, die ins&lt;br /&gt;
Ausland gehen und den Unternehmen Steuervorteile zu gewähren, die hier in den&lt;br /&gt;
Vereinigten Staaten von Amerika Arbeitsplätze schaffen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Repräsentantenhaus hat ein Gesetz für Arbeit verabschiedet, das einige&lt;br /&gt;
dieser Maßnahmen enthält. Als ersten Tagesordnungspunkt in diesem Jahr bitte&lt;br /&gt;
ich den Senat dringend, dasselbe zu tun, und ich weiß, dass er meiner Bitte&lt;br /&gt;
Folge leisten wird. Das wird er. Menschen sind ohne Arbeit. Sie sind in Not.&lt;br /&gt;
Sie brauchen unsere Hilfe. Und ich möchte das Gesetz für Arbeit ohne&lt;br /&gt;
Verzögerung vorgelegt bekommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es ist jedoch eine Tatsache, dass diese Maßnahmen nicht den Verlust von sieben&lt;br /&gt;
Millionen Arbeitsplätzen wettmachen werden, den wir in den vergangenen zwei&lt;br /&gt;
Jahren erlebt haben. Der einzige Weg zur Vollbeschäftigung ist eine neue&lt;br /&gt;
Grundlage für langfristiges Wirtschaftswachstum und endlich die Probleme&lt;br /&gt;
anzugehen, mit denen sich die amerikanischen Familien seit Jahren konfrontiert&lt;br /&gt;
sehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir können uns nicht noch eine so genannte wirtschaftliche&lt;br /&gt;
&amp;quot;Expansion&amp;quot; wie die im vergangenen Jahrzehnt leisten – das von vielen&lt;br /&gt;
das &amp;quot;verlorene Jahrzehnt&amp;quot; genannt wird – in dem die Anzahl der&lt;br /&gt;
Arbeitsplätze langsamer als in jeder vorherigen Expansion zunahm, in der das&lt;br /&gt;
Einkommen des durchschnittlichen amerikanischen Haushalts sank, während die&lt;br /&gt;
Kosten für die Gesundheitsfürsorge und die Ausbildung der Kinder ein Rekordniveau&lt;br /&gt;
erreichten, in der Wohlstand auf einer Immobilienblase und Finanzspekulationen&lt;br /&gt;
beruhte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Seite meinem ersten Tag im Amt wurde mir gesagt, dass es zu ehrgeizig sei,&lt;br /&gt;
unsere größeren Herausforderungen anzugehen, dass so ein Vorhaben zu umstritten&lt;br /&gt;
sein würde. Mir wurde gesagt, dass unser politisches System zu verfahren ist&lt;br /&gt;
und dass wir die Dinge einfach eine Weile hinauszögern sollten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Den Menschen, die das behaupten, möchte ich eine einfache Frage stellen: Wie&lt;br /&gt;
lange sollen wir warten? Wie lange sollen die Vereinigten Staaten ihre Zukunft&lt;br /&gt;
hinauszögern? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Sie müssen wissen, dass uns Washington seit Jahrzehnten sagt, wir sollen&lt;br /&gt;
warten, auch dann, als die Probleme schlimmer wurden. In der Zwischenzeit&lt;br /&gt;
wartet China nicht, wenn es darum geht, seine Volkswirtschaft neu aufzustellen.&lt;br /&gt;
Deutschland wartet nicht. Indien wartet nicht. Diese Länder stehen nicht still.&lt;br /&gt;
Diese Länder konkurrieren nicht um den zweiten Platz. Sie investieren mehr in&lt;br /&gt;
Mathematik und Wissenschaft. Sie bauen ihre Infrastruktur neu auf. Sie tätigen&lt;br /&gt;
umfassende Investitionen in saubere Energien, weil sie diese Art von&lt;br /&gt;
Arbeitsplätzen wollen. Ich akzeptiere für die Vereinigten Staaten von Amerika&lt;br /&gt;
nicht den zweiten Platz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So schwierig es auch sein mag, so unangenehm und umstritten die Debatten auch werden&lt;br /&gt;
mögen, es ist an der Zeit, es ernst mit der Lösung der Probleme zu meinen, die&lt;br /&gt;
unser Wachstum bremsen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ein Punkt, an dem wir ansetzen können, ist eine ernsthafte Finanzreform. Es ist&lt;br /&gt;
wirklich nicht meine Absicht, die Banken zu bestrafen. Es ist meine Absicht,&lt;br /&gt;
unsere Volkswirtschaft zu schützen. Ein starker, gesunder Finanzmarkt&lt;br /&gt;
ermöglicht den Unternehmen, Kredite zu bekommen und neue Arbeitsplätze zu&lt;br /&gt;
schaffen. Er lenkt die Ersparnisse von Familien in Investitionen, die die&lt;br /&gt;
Einkommen steigern. Aber das kann nur gelingen, wenn wir uns vor der&lt;br /&gt;
Rücksichtslosigkeit schützen, die fast unsere ganze Wirtschaft zu Fall gebracht&lt;br /&gt;
hätte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir müssen sicherstellen, dass unsere Verbraucher und Familien in der&lt;br /&gt;
Mittelschicht die Informationen haben, die sie benötigen, um finanzielle&lt;br /&gt;
Entscheidungen zu treffen. Wir können es Finanzinstitutionen nicht erlauben –&lt;br /&gt;
und darunter sind auch diejenigen, die Ihre Kautionen entgegennehmen – Risiken&lt;br /&gt;
einzugehen, die die gesamte Volkswirtschaft bedrohen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Repräsentantenhaus hat bereits eine Finanzreform mit vielen dieser&lt;br /&gt;
Veränderungen verabschiedet. Und die Lobbyisten versuchen, sie im Keim zu&lt;br /&gt;
ersticken. Aber wir dürfen nicht zulassen, dass sie diesen Kampf gewinnen. Und&lt;br /&gt;
wenn das Gesetz, das mir vorgelegt wird, keine wirkliche Reform darstellt,&lt;br /&gt;
werde ich es zurückschicken, bis wir es hinbekommen. Wir müssen es richtig&lt;br /&gt;
hinbekommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Als nächstes müssen wir Innovation in den Vereinigten Staaten fördern.&lt;br /&gt;
Vergangenes Jahr haben wir die größte Investition in Grundlagenforschung unserer&lt;br /&gt;
Geschichte getätigt – eine Investition, die die günstigsten Solarzellen der&lt;br /&gt;
Welt oder Medikamenten hervorbringen kann, die Krebszellen töten, gesunden&lt;br /&gt;
Zellen aber nicht schaden. Und kein Bereich ist reifer für solche Innovationen&lt;br /&gt;
als der Energiesektor. Die Ergebnisse der Investitionen in saubere Energie vom&lt;br /&gt;
letzten Jahr können sie sehen – in dem Unternehmen in North Carolina, das&lt;br /&gt;
landesweit 1.200 Arbeitsplätze für die Produktion moderner Batterien schaffen&lt;br /&gt;
wird oder in der Firma in Kalifornien, die eintausend Menschen anstellen wird,&lt;br /&gt;
um Solarpanele zu produzieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aber um mehr dieser Arbeitsplätze im Sektor der sauberen Energie zu schaffen,&lt;br /&gt;
brauchen wir mehr Produktion, mehr Effizienz und mehr Anreize. Und das&lt;br /&gt;
bedeutet, eine neue Generation sicherer, sauberer Atomkraftwerke in diesem Land&lt;br /&gt;
zu bauen. Es bedeutet, schwierige Entscheidungen darüber zu treffen, ob&lt;br /&gt;
Offshore-Gebiete für die Förderung von Öl und Erdgas erschlossen werden sollen.&lt;br /&gt;
Es bedeutet, fortgesetzte Investitionen in moderne Biokraftstoffe und saubere&lt;br /&gt;
Kohletechnologien zu tätigen. Und ja, es bedeutet auch, ein umfassendes&lt;br /&gt;
Energie- und Klimagesetz mit Anreizen zu verabschieden, die saubere Energie in&lt;br /&gt;
den Vereinigten Staaten endlich zur rentablen Energieform machen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich bin dem Repräsentantenhaus dankbar, dass es vergangenes Jahr so ein Gesetz&lt;br /&gt;
verabschiedet hat. Und in diesem Jahr möchte ich mich darauf konzentrieren, die&lt;br /&gt;
parteiübergreifenden Bestrebungen im Senat zu fördern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich weiß, dass es Fragen danach gab, ob wir uns solche Veränderungen in&lt;br /&gt;
schwierigen wirtschaftlichen Zeiten leisten können. Ich weiß, dass es Menschen&lt;br /&gt;
gibt, die trotz der überwältigenden wissenschaftlichen Beweise für den&lt;br /&gt;
Klimawandel anderer Meinung sind. Aber selbst wenn man an den Beweisen&lt;br /&gt;
zweifelt, ist es richtig für die Zukunft, Anreize für Energieeffizienz und&lt;br /&gt;
saubere Energien zu schaffen – denn das Land, das die saubere Energiewirtschaft&lt;br /&gt;
anführt, wird auch das Land sein, das die Weltwirtschaft anführt. Die&lt;br /&gt;
Vereinigten Staaten müssen dieses Land sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Drittens müssen wir mehr von unseren Produkten exportieren. Denn je mehr&lt;br /&gt;
Produkte wir herstellen und in andere Länder verkaufen, desto mehr&lt;br /&gt;
Arbeitsplätze werden hier in den Vereinigten Staaten gesichert. Daher setzen&lt;br /&gt;
wir uns heute Abend ein neues Ziel: Wir werden in den nächsten fünf Jahren&lt;br /&gt;
unsere Exporte verdoppeln, eine Erhöhung, die zwei Millionen Jobs in den&lt;br /&gt;
Vereinigten Staaten sichern wird. Um dieses Ziel zu erreichen, starten wir eine&lt;br /&gt;
nationale Exportinitiative, die Landwirten und kleinen Unternehmen helfen wird,&lt;br /&gt;
ihre Exporte zu erhöhen, und die die Ausfuhrkontrollen im Einklang mit der&lt;br /&gt;
nationalen Sicherheit reformieren wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir müssen neue Märkte genauso aggressiv suchen wie unsere Konkurrenten. Wenn&lt;br /&gt;
die Vereinigten Staaten zusehen, wie andere Länder Handelsabkommen&lt;br /&gt;
unterzeichnen, vertun wir die Chance, in unserem Land Arbeitsplätze zu&lt;br /&gt;
schaffen. Aber wenn wir diese Vorzüge verwirklichen, müssen wir die Abkommen&lt;br /&gt;
auch so durchsetzen, dass sich unsere Handelspartner an die Regeln halten. Aus&lt;br /&gt;
diesem Grund werden wir einem Doha-Handelsabkommen Form verleihen, das globale&lt;br /&gt;
Märkte erschließt, und wir werden unsere Handelsbeziehungen in Asien und mit&lt;br /&gt;
wichtigen Partnern wie Südkorea, Panama und Kolumbien stärken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Viertens müssen wir in die Fähigkeiten und die Bildung unserer Bürger&lt;br /&gt;
investieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In diesem Jahr haben wir die Pattsituation zwischen links und rechts&lt;br /&gt;
durchbrochen, indem wir einen nationalen Wettbewerb zur Verbesserung unserer&lt;br /&gt;
Schulen ausgeschrieben haben. Die Idee ist einfach: Statt Versagen zu belohnen,&lt;br /&gt;
wird nur Erfolg belohnt. Statt den Status quo zu finanzieren, investieren wir&lt;br /&gt;
nur in Reformen – Reformen, die die Leistungen der Schüler verbessern, Kinder&lt;br /&gt;
dazu bringen, in Mathematik und in naturwissenschaftlichen Fächern gut zu sein&lt;br /&gt;
und erfolglose Schulen neu auszurichten, die die Zukunft zu vieler junger&lt;br /&gt;
Amerikaner stehlen, unabhängig davon, ob sie in ländlichen Gemeinden oder im&lt;br /&gt;
Innenstadtbereich stehen. Im 21. Jahrhundert ist das beste Programm gegen Armut&lt;br /&gt;
eine erstklassige Bildung. Und in diesem Land darf der Erfolg unserer Kinder&lt;br /&gt;
nicht mehr davon abhängen, wo sie wohnen, sondern davon, welches Potenzial sie&lt;br /&gt;
haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wenn wir das Gesetz über Grundschulen und weiterführende Schulen (Elementary&lt;br /&gt;
and Secondary Education Act) erneuern, werden wir mit dem Kongress&lt;br /&gt;
zusammenarbeiten, um die Reformen in allen 50 Bundesstaaten umzusetzen. Dennoch&lt;br /&gt;
ist es so, dass ein Highschool-Abschluss in dieser wirtschaftlichen Lage nicht&lt;br /&gt;
mehr eine Garantie für einen Arbeitsplatz ist. Daher bitte ich den Senat&lt;br /&gt;
eindringlich, es dem Repräsentantenhaus gleichzutun und ein Gesetz zu&lt;br /&gt;
verabschieden, das unsere Community Colleges wiederbelebt, die so vielen&lt;br /&gt;
Kindern von arbeitenden Familien eine Chance für eine berufliche Laufbahn&lt;br /&gt;
bieten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Um das College erschwinglicher zu machen, wird dieses Gesetz endlich die&lt;br /&gt;
ungerechtfertigten Subventionen in Form von Steuergeldern abschaffen, die die&lt;br /&gt;
Banken für Studentenkredite erhalten. Stattdessen wollen wir das Geld nehmen&lt;br /&gt;
und Familien eine Steuervergünstigung von 10.000 Dollar für vier Collegejahre&lt;br /&gt;
geben und mehr Pell-Stipendien ermöglichen. Und lassen Sie uns einer weiteren&lt;br /&gt;
Million Studenten sagen, dass sie nach ihrem Abschluss nur 10 Prozent ihres&lt;br /&gt;
Einkommens verwenden müssen, um Studentendarlehen abzuzahlen, und dass all ihre&lt;br /&gt;
Schulden nach 20 Jahren verfallen – und sogar nach 10 Jahren, wenn sie in den&lt;br /&gt;
öffentlichen Dienst gehen, denn in den Vereinigten Staaten von Amerika sollte&lt;br /&gt;
niemand pleite gehen, weil er das College besucht hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Außerdem ist es an der Zeit für Colleges und Universitäten, endlich die eigenen&lt;br /&gt;
Kosten zu senken – denn auch sie haben die Verantwortung, sich an der Lösung&lt;br /&gt;
des Problems zu beteiligen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Kosten für eine Collegeausbildung sind nur eines der Probleme, mit dem die&lt;br /&gt;
Mittelschicht zu kämpfen hat. Aus diesem Grund habe ich vergangenes Jahr&lt;br /&gt;
Vizepräsident Biden gebeten, den Vorsitz über eine Taskforce für Familien der&lt;br /&gt;
Mittelschicht zu führen. Aus diesem Grund verdoppeln wir den Kinderfreibetrag,&lt;br /&gt;
machen es leichter, für den Ruhestand zu sparen, indem wir jedem Arbeitnehmer&lt;br /&gt;
die Möglichkeit geben, ein Rentenkonto zu eröffnen, und erweitern die&lt;br /&gt;
Steuervergünstigung für die Menschen, die Rücklagen bilden wollen. Aus diesem&lt;br /&gt;
Grund setzen wir uns dafür ein, den Wert der größten Investition einer Familie&lt;br /&gt;
zu steigern – ihres Eigenheims. Die Schritte, die wir letztes Jahr unternommen&lt;br /&gt;
haben, um den Immobilienmarkt zu stützen, haben Millionen von Amerikanern die&lt;br /&gt;
Möglichkeit gegeben, neue Kredite aufzunehmen und im Durchschnitt 1.500 Dollar&lt;br /&gt;
an Hypothekenzahlungen zu sparen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In diesem Jahr werden wir die Refinanzierung beschleunigen, so dass&lt;br /&gt;
Eigenheimbesitzer zu erschwinglicheren Hypotheken wechseln können. Und genau&lt;br /&gt;
aus dem Grund, weil wir die Last für Familien der Mittelschicht verringern&lt;br /&gt;
wollen, brauchen wir noch die Reform der Krankenversicherung. Ja, das tun wir. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Lassen Sie uns jetzt einige Dinge klären. Ich habe mir dieses Thema nicht&lt;br /&gt;
ausgesucht, um irgendeinen gesetzgeberischen Sieg einzufahren. Und mittlerweile&lt;br /&gt;
sollte auch klar sein, dass ich das Thema Krankenversicherung nicht aufgegriffen&lt;br /&gt;
habe, weil es sich gut für Politik eignet. Ich habe das Thema der&lt;br /&gt;
Gesundheitsreform aufgegriffen, weil ich die Geschichten von Amerikanern mit&lt;br /&gt;
Vorerkrankungen gehört habe, deren Leben davon abhängt, ob sie eine&lt;br /&gt;
Versicherung bekommen; von Patienten, denen der Versicherungsschutz verwehrt&lt;br /&gt;
wurde, Familien – auch Familien mit einer Versicherung – die nur eine Krankheit&lt;br /&gt;
vom finanziellen Ruin trennt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nach fast einhundert Jahren, in denen wir es versucht haben – Regierungen der&lt;br /&gt;
Demokraten und Regierungen der Republikaner gleichermaßen – stehen wir näher&lt;br /&gt;
davor als je zuvor, sehr vielen Amerikanern mehr Sicherheit bieten zu können.&lt;br /&gt;
Unsere Herangehensweise würde jeden Amerikaner vor den schlimmsten Praktiken&lt;br /&gt;
der Versicherungsindustrie schützen. Sie würde kleinen Unternehmen und&lt;br /&gt;
unversicherten Amerikanern die Möglichkeit geben, auf einem offenen Markt eine&lt;br /&gt;
erschwingliche Krankenversicherung auszuwählen. Sie würde verlangen, dass jede&lt;br /&gt;
Versicherung auch Vorsorgemaßnahmen abdeckt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Übrigens möchte ich unserer First Lady Michelle Obama danken, die in diesem&lt;br /&gt;
Jahr eine landesweite Initiative zur Bekämpfung der epidemischen Fettleibigkeit&lt;br /&gt;
unter Kindern und für die gesunde Ernährung von Kindern startet. &lt;span lang=&quot;EN-US&quot;&gt;Vielen Dank. Das ist ihr jetzt&lt;br /&gt;
peinlich.&lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 12pt;&quot;&gt;Unser Plan sieht vor, dass die Amerikaner, die&lt;br /&gt;
über eine Versicherung verfügen, weiterhin ihren Arzt oder ihre Versicherung&lt;br /&gt;
behalten können. Er würde die Kosten und Beiträge für Millionen Familien und&lt;br /&gt;
Unternehmen senken. Gemäß der Haushaltsbehörde des Kongresses – dem unabhängigen&lt;br /&gt;
Gremium, das beide Parteien als offiziellen Schiedsrichter für den Kongress&lt;br /&gt;
festgelegt haben – würde unser Plan das Defizit in den kommenden zwei&lt;br /&gt;
Jahrzehnten um eine Billion Dollar senken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dennoch ist dies ein komplexes Thema, und je länger es debattiert wurde, desto&lt;br /&gt;
skeptischer wurden die Menschen. Ich übernehme meinen Teil der Verantwortung&lt;br /&gt;
dafür, dass der Plan der amerikanischen Bevölkerung nicht deutlicher erklärt&lt;br /&gt;
wurde. Ich weiß, dass dieser Vorgang durch die ganze Lobbyarbeit und den ganzen&lt;br /&gt;
Kuhhandel dazu geführt hat, dass sich die meisten Bürger fragen: &amp;quot;Was&lt;br /&gt;
bringt mir der Plan?&amp;quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich weiß aber auch, dass das Problem nicht verschwinden wird. Bis ich heute&lt;br /&gt;
Abend meine Rede beendet haben werde, werden weitere Bürger ihre&lt;br /&gt;
Krankenversicherung verloren haben. Millionen Amerikaner werden sie dieses Jahr&lt;br /&gt;
verlieren. Unser Defizit wird wachsen. Die Beiträge werden steigen. Patienten&lt;br /&gt;
werden nicht die Versorgung erhalten, die sie benötigen. Kleine Unternehmer&lt;br /&gt;
werden das Angebot einer Krankenversicherung weiterhin gänzlich fallen lassen.&lt;br /&gt;
Ich werde diese Bürger nicht alleine lassen, und das sollten die Menschen hier&lt;br /&gt;
in diesem Saal auch nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich die Gemüter jetzt beruhigen möchte ich jeden der hier Anwesenden&lt;br /&gt;
nochmals auffordern, sich den von uns vorgeschlagenen Plan anzusehen. Es gibt&lt;br /&gt;
einen Grund dafür, warum so viele Ärzte, Krankenschwestern und&lt;br /&gt;
Gesundheitsexperten, die unser System kennen, diesen Plan als eine große&lt;br /&gt;
Verbesserung gegenüber dem Status quo betrachten. Wenn aber jemand aus einer der&lt;br /&gt;
beiden Parteien einen besseren Plan hat, der zu einer Senkung der Beiträge und&lt;br /&gt;
des Defizits führen wird, die Unversicherten versichert, Medicare für Senioren&lt;br /&gt;
stärkt und den Missbrauch durch Krankenversicherer verhindert, lassen Sie es&lt;br /&gt;
mich wissen. Lassen Sie es mich wissen. Ich bin gespannt darauf, den Plan zu&lt;br /&gt;
sehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich möchte den Kongress dennoch um Folgendes bitten: Kehren Sie der Reform&lt;br /&gt;
nicht den Rücken. Nicht jetzt. Nicht zu einem Zeitpunkt, da wir so kurz davor&lt;br /&gt;
stehen. Lassen Sie uns einen Weg finden, um diese Aufgabe für die&lt;br /&gt;
amerikanischen Bürger gemeinsam zu lösen. Lassen Sie es uns schaffen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn eine Gesundheitsreform unser Defizit verringern würde, würde sie uns&lt;br /&gt;
aber nicht aus dem erheblichen finanziellen Loch herausholen, indem wir uns befinden.&lt;br /&gt;
Dies ist eine Herausforderung, die eine Lösung aller anderen Probleme erschwert&lt;br /&gt;
und eine, die zu vielen politischen Grabenkämpfen geführt hat. Lassen Sie mich&lt;br /&gt;
das Thema der Staatsausgaben also damit beginnen, dass ich einige Dinge richtig&lt;br /&gt;
stelle. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Am Anfang der letzten Dekade, im Jahr 2000, hatten die Vereinigten Staaten&lt;br /&gt;
einen Haushaltsüberschuss von mehr als 200 Milliarden Dollar. Bei meinem&lt;br /&gt;
Amtsantritt hatten wir ein Einjahresdefizit von mehr als einer Billion Dollar&lt;br /&gt;
und ein für die kommenden zehn Jahre prognostiziertes Defizit in Höhe von acht&lt;br /&gt;
Billion Dollar. Der Großteil dieses Defizits kam daher, dass zwei Kriege, zwei&lt;br /&gt;
Steuersenkungen und ein kostspieliges Programm für verschreibungspflichtige&lt;br /&gt;
Arzneimittel nicht finanziert worden waren. Darüber hinaus hat die Rezession&lt;br /&gt;
unser Haushaltsloch um drei Billionen Dollar vergrößert. All dies fand statt,&lt;br /&gt;
bevor ich auf der Bildfläche erschien. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich lege einfach nur die Fakten dar. Wenn wir unter normalen Umstanden unser&lt;br /&gt;
Amt angetreten hätten, wäre mir nichts lieber gewesen, als mit einer&lt;br /&gt;
Verringerung des Defizits zu beginnen. Wir haben das Amt aber inmitten einer&lt;br /&gt;
Krise übernommen. Unsere Bemühungen, eine zweite Wirtschaftskrise zu&lt;br /&gt;
verhindern, schlugen in unseren Staatsschulden mit einer weiteren Billion Dollar&lt;br /&gt;
zu buche. Das ist ebenfalls eine Tatsache. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich bin absolut davon überzeugt, dass wir das Richtige getan haben. Aber&lt;br /&gt;
Familien überall im Land schnallen den Gürtel enger und treffen schwere&lt;br /&gt;
Entscheidungen. Die Bundesregierung sollte das gleiche tun. Daher schlage ich&lt;br /&gt;
heute Abend konkrete Schritte vor, um die Billion Dollar zu finanzieren, die&lt;br /&gt;
erforderlich war, um die Volkswirtschaft im vergangenen Jahr zu retten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 2011 wollen wir die Staatsausgaben für drei Jahre einfrieren.&lt;br /&gt;
Ausgaben für unsere nationale Sicherheit, Medicare, Medicaid und die&lt;br /&gt;
Sozialversicherung werden davon nicht betroffen sein. Aber alle nicht&lt;br /&gt;
zweckgebundenen Ausgaben, werden es sein. Wie jede Familie, die sparen muss,&lt;br /&gt;
werden wir im Rahmen des Haushaltes in das investieren, was wir benötigen, und&lt;br /&gt;
das opfern, was wir nicht benötigen. Und wenn ich diese Haushaltsdisziplin nur&lt;br /&gt;
durch ein Veto erreiche, werde ich davon Gebrauch machen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir werden uns den Haushalt Punkt für Punkt, Seite für Seite, ansehen und&lt;br /&gt;
Programme abschaffen, die wir uns nicht leisten können und die nicht&lt;br /&gt;
funktionieren. Wir haben bereits Einsparungsmöglichkeiten in Höhe von 20&lt;br /&gt;
Milliarden Dollar für das kommende Jahr ausgemacht. Um arbeitenden Familien zu&lt;br /&gt;
helfen, werden wir unsere Steuererleichterungen für die Mittelschicht&lt;br /&gt;
ausweiten. In einer Zeit der Rekorddefizite werden wir aber keine&lt;br /&gt;
Steuersenkungen für Ölfirmen, Investmentfondsmanager und jene weiterführen, die&lt;br /&gt;
mehr als 250.000 Dollar im Jahr verdienen. Das können wir uns einfach nicht&lt;br /&gt;
leisten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch, wenn wir das bezahlen, was wir unter meiner Amtsführung ausgegeben haben,&lt;br /&gt;
stehen wir noch immer vor dem erheblichen Defizit, das es bei meinem&lt;br /&gt;
Amtsantritt gab. Noch wichtiger ist dabei, dass die Kosten für Medicare,&lt;br /&gt;
Medicaid und die Sozialversicherung weiterhin in die Höhe schießen werden.&lt;br /&gt;
Deshalb habe ich eine überparteiliche Finanzkommission gefordert, die auf einem&lt;br /&gt;
Vorschlag des Republikaners Judd Gregg und des Demokraten Kent Conrad basiert.&lt;br /&gt;
Sie darf nicht wieder nur einer dieser Gimmicks aus Washington sein, der uns so&lt;br /&gt;
tun lässt, als hätten wir ein Problem gelöst. Diese Kommission wird innerhalb&lt;br /&gt;
einer bestimmten zeitlichen Frist eine Reihe konkreter Lösungsvorschläge machen&lt;br /&gt;
müssen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nun hat der Senat gestern einen Gesetzesentwurf blockiert, der zur Gründung&lt;br /&gt;
dieser Kommission geführt hätte. Aus diesem Grund werde ich einen&lt;br /&gt;
Präsidialerlass unterzeichnen, der es uns ermöglichen wird fortzufahren, weil&lt;br /&gt;
ich es ablehne, dieses Problem auf eine spätere Generation Amerikaner&lt;br /&gt;
abzuwälzen. Wenn es morgen zur Abstimmung kommt, sollte der Senat das&lt;br /&gt;
Pay-As-You-Go-Gesetz verabschieden, das ein Hauptgrund für unseren&lt;br /&gt;
Rekordhaushaltsüberschuss in den Neunzigerjahren war. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich weiß, dass einige meiner eigenen Parteikollegen argumentieren, dass wir das&lt;br /&gt;
Defizit nicht angehen oder die Staatsausgaben einfrieren können, wenn noch so&lt;br /&gt;
viele Menschen Not leiden haben. Ich stimme zu, und das ist auch der Grund,&lt;br /&gt;
warum das Einfrieren nicht vor kommendem Jahr in Kraft treten wird, wenn es der&lt;br /&gt;
Volkswirtschaft besser geht. So funktioniert die Haushaltsplanung. Aber Sie&lt;br /&gt;
müssen verstehen, dass es unseren Märkten schaden, unsere Kreditaufnahme&lt;br /&gt;
verteuern und unsere konjunkturelle Erholung gefährden würde, wenn wir keine&lt;br /&gt;
maßgeblichen Schritte zur Begrenzung unserer Schulden unternehmen. All dies&lt;br /&gt;
hätte sogar noch schlimmere Auswirkungen auf unseren Arbeitsmarkt und das&lt;br /&gt;
Einkommen von Familien. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich gehe davon aus, dass wir von Vertretern des rechten politischen Spektrums&lt;br /&gt;
andere Argumente hören werden, nämlich, dass wir durch eine Verringerung der&lt;br /&gt;
Investitionen in unsere Bürger, die Ausweitung von Steuersenkungen, darunter&lt;br /&gt;
auch für wohlhabendere Amerikaner, die Beseitigung weiterer Regulierungen sowie&lt;br /&gt;
die Aufrechterhaltung des Status quo in der Gesundheitsfürsorge unser Defizit&lt;br /&gt;
verschwinden lassen können. Das Problem ist, dass wir das bereits acht Jahre&lt;br /&gt;
getan haben. Das hat dazu beigetragen, dass wir in diese Krise geraten sind. Es&lt;br /&gt;
hat zu diesem Defizit beigetragen. Wir dürfen das nicht noch einmal tun. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Statt die gleichen lahmen Kämpfe auszutragen, die Washington über Jahrzehnte&lt;br /&gt;
dominiert haben, ist es an der Zeit, etwas Neues auszuprobieren. Lassen Sie uns&lt;br /&gt;
in unsere Bürger investieren, ohne ihnen einen Schuldenberg zu hinterlassen.&lt;br /&gt;
Lassen Sie uns der Verantwortung gegenüber den Bürgern gerecht werden, die uns&lt;br /&gt;
hierher entsandt haben. Lassen Sie es uns mit gesundem Menschenverstand&lt;br /&gt;
versuchen. Ein ganz neues Konzept. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Damit dies gelingt, müssen wir erkennen, dass es jetzt um mehr geht als nur ein&lt;br /&gt;
Defizit in US-Dollar. Was wir erleben ist ein Vertrauensdefizit – weit&lt;br /&gt;
reichende und quälende Zweifel an der Maschinerie Washingtons, die über Jahre&lt;br /&gt;
hinweg gewachsen sind. Um diese Glaubwürdigkeitslücke zu schließen, müssen wir&lt;br /&gt;
an beiden Enden der Pennsylvania Avenue Maßnahmen ergreifen: Wir müssen den übermäßigen&lt;br /&gt;
Einfluss von Lobbyisten beenden und Transparenz in unsere Arbeit bringen, damit&lt;br /&gt;
die Menschen die Regierung erhalten, die sie verdienen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund bin ich nach Washington gekommen. Das ist der Grund warum das&lt;br /&gt;
Weiße Haus auf seiner Website – zum ersten Mal in der Geschichte – die Besucher&lt;br /&gt;
online veröffentlicht. Deshalb haben wir Lobbyisten von Posten in der&lt;br /&gt;
Legislative oder Sitzen in Bundesgremien und –kommissionen ausgeschlossen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
An diesem Punkt dürfen wir aber nicht aufhören. Es wird Zeit, dass die&lt;br /&gt;
Lobbyisten alle Kontakte, die sie im Namen eines Kunden zu meiner Regierung&lt;br /&gt;
oder dem Kongress knüpfen, offenlegen. Es ist an der Zeit, dass die&lt;br /&gt;
finanziellen Zuwendungen, der Lobbyisten für Kandidaten für Bundesämter, streng&lt;br /&gt;
begrenzt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bei aller Hochachtung vor der Gewaltenteilung, der Oberste Gerichtshof hat&lt;br /&gt;
vergangene Woche die Gesetze eines ganzen Jahrhunderts aufgehoben, was meines&lt;br /&gt;
Erachtens Partikularinteressen Tür und Tor öffnen wird – dazu zählen auch die&lt;br /&gt;
ausländischer Konzerne – ohne Beschränkung in unserem Wahlkampf zu spenden. Ich&lt;br /&gt;
bin dagegen, dass die Wahlen in den Vereinigten Staaten durch Geld der&lt;br /&gt;
mächtigsten amerikanischen Interessenvertreter, oder sogar noch schlimmer,&lt;br /&gt;
durch ausländische Unternehmen finanziert werden. Sie sollten von den&lt;br /&gt;
amerikanischen Bürgern entschieden werden. Ich fordere Demokraten und&lt;br /&gt;
Republikaner auf, einen Gesetzesentwurf zu verabschieden, der dazu beitragen&lt;br /&gt;
soll, einige dieser Probleme zu beheben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Des Weiteren fordere ich den Kongress dazu auf, die Reform der vorgemerkten&lt;br /&gt;
Haushaltstitel fortzusetzen. Demokraten und Republikaner. Demokraten und&lt;br /&gt;
Republikaner. Sie haben einige dieser Ausgaben gekürzt und einige maßgebliche&lt;br /&gt;
Veränderungen verabschiedet. Die Wiederherstellung des öffentlichen Vertrauens erfordert&lt;br /&gt;
aber mehr. Einige Mitglieder des Kongresses veröffentlichen beispielsweise&lt;br /&gt;
Anfragen auf Mittelzuweisung online. Ich fordere den Kongress heute Abend dazu&lt;br /&gt;
auf, alle Anträge auf Mittelzuweisung auf einer Website zu veröffentlichen,&lt;br /&gt;
bevor es eine Abstimmung gibt, damit die amerikanischen Bürger sehen können,&lt;br /&gt;
wie ihr Geld ausgegeben wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Natürlich wird keine dieser Reformen jemals in Kraft treten, wenn wir nicht&lt;br /&gt;
auch unsere Arbeitsweise reformieren. Nun bin ich nicht naiv. Ich habe niemals&lt;br /&gt;
geglaubt, dass allein die Tatsache, dass ich gewählt wurde, eine Phase des&lt;br /&gt;
Friedens und der Harmonie sowie eine Ära der Überparteilichkeit einleiten&lt;br /&gt;
würde. Ich wusste, dass beide Parteien Spaltungen genährt haben, die tief&lt;br /&gt;
verwurzelt sind. Und bei einigen Themen gibt es rein philosophische&lt;br /&gt;
Unterschiede, die uns immer auf unterschiedliche Wege führen werden. Diese&lt;br /&gt;
unterschiedlichen Ansichten über die Rolle der Regierung in unserem Leben, über&lt;br /&gt;
unsere nationalen Prioritäten und die nationale Sicherheit gibt es schon seit&lt;br /&gt;
mehr als 200 Jahren. Sie sind der Kern unserer Demokratie. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Was die Bürger aber frustriert, ist ein Washington, wo jeden Tag Wahltag ist.&lt;br /&gt;
Wir können keinen endlosen Wahlkampf betreiben, in dem das einzige Ziel darin&lt;br /&gt;
besteht zu sehen, wer die unangenehmsten Schlagzeilen über die andere Seite&lt;br /&gt;
lancieren kann – ein Glaube, dass ich gewinne, wenn Sie verlieren. Keine der&lt;br /&gt;
Parteien sollte jeden einzelnen Gesetzesvorschlag verzögern oder behindern, nur&lt;br /&gt;
weil sie es kann. Nur um das noch einmal zu betonen, ich spreche hier beide&lt;br /&gt;
Parteien an. Die Bestätigung hoch qualifizierter Mitarbeiter im Öffentlichen&lt;br /&gt;
Dienst sollte nicht von der Bewilligung der Lieblingsprojekte oder der&lt;br /&gt;
Missgunst einiger weniger Senatoren abhängig gemacht werden.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 12pt;&quot;&gt;Washington geht vielleicht davon aus, dass&lt;br /&gt;
Äußerungen über die andere Seite, so falsch oder boshaft sie auch sein mögen,&lt;br /&gt;
einfach Teil des Spiels sind. Aber es ist genau diese Politik die beide&lt;br /&gt;
Parteien davon abgebracht haben, den amerikanischen Bürgern zu helfen.&lt;br /&gt;
Schlimmer noch, sie führt zu weiteren Spaltungen unter den Bürgern, weiterem&lt;br /&gt;
Misstrauen gegenüber unserer Regierung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nein, ich werde also nicht den Versuch aufgeben, den Stil in unserer Politik zu&lt;br /&gt;
verändern. Ich weiß, dass wir uns in einem Wahljahr befinden. Seit der vergangenen&lt;br /&gt;
Woche ist klar, dass das Wahlkampffieber sogar noch früher als üblich&lt;br /&gt;
eingetreten ist. Wir müssen aber trotzdem regieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Demokraten möchte ich daran erinnern, dass wir noch immer die größte&lt;br /&gt;
Mehrheit seit Jahrzehnten haben, und die Menschen von uns erwarten, dass wir&lt;br /&gt;
Probleme lösen und nicht die Flucht ergreifen. Und wenn die Führung der&lt;br /&gt;
Republikaner weiterhin darauf besteht, dass 60 Stimmen im Senat erforderlich&lt;br /&gt;
sind, um in dieser Stadt überhaupt etwas zu bewerkstelligen – eine übergroße&lt;br /&gt;
Mehrheit – dann tragen Sie jetzt auch die Verantwortung für die&lt;br /&gt;
Regierungsführung. Einfach zu allem Nein zu sagen, ist vielleicht eine gute&lt;br /&gt;
kurzfristige Strategie, aber keine politische Führung. Wir wurden hierher&lt;br /&gt;
entsandt, um unseren Bürgern zu dienen, nicht unseren Ambitionen. Lassen Sie&lt;br /&gt;
uns also den amerikanischen Bürgern zeigen, dass wir es gemeinsam schaffen&lt;br /&gt;
können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diese Woche werde ich bei einem Treffen der Republikaner im Repräsentantenhaus&lt;br /&gt;
eine Rede halten. Ich möchte gerne monatliche Treffen sowohl mit der&lt;br /&gt;
demokratischen als auch der republikanischen Führung beginnen. Ich weiß, dass&lt;br /&gt;
Sie es kaum erwarten können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Verlaufe unserer Geschichte hat kein Thema dieses Land so geeint wie unsere&lt;br /&gt;
Sicherheit. Leider ist die Einheit, die wir nach dem 11. September erlebt&lt;br /&gt;
haben, teilweise verschwunden. Wir können so viel darüber diskutieren wie wir&lt;br /&gt;
wollen, wer dafür die Verantwortung trägt, aber ich habe kein Interessiere an&lt;br /&gt;
der Neubewertung der Vergangenheit. Ich weiß, dass wir alle dieses Land lieben.&lt;br /&gt;
Wir alle wollen es verteidigen. Lassen Sie uns also mit diesem kindischen&lt;br /&gt;
Spiel, wer härter gesotten ist, aufhören. Wir sollten die falsche Entscheidung&lt;br /&gt;
zwischen dem Schutz unserer Bürger und der Aufrechterhaltung unserer Werte&lt;br /&gt;
ablehnen. Wir sollten die Angst und Spaltung hinter uns lassen und alles&lt;br /&gt;
unternehmen, was erforderlich ist, um unser Land zu verteidigen und eine&lt;br /&gt;
hoffnungsvollere Zukunft zu gestalten – für die Vereinigten Staaten und die&lt;br /&gt;
ganze Welt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das ist die Arbeit, die wir im vergangenen Jahr begonnen haben. Seit meinem&lt;br /&gt;
Amtsantritt haben wir uns verstärkt auf die Terroristen konzentriert, die unser&lt;br /&gt;
Land bedrohen. Wir haben erhebliche Investitionen in unsere innere Sicherheit&lt;br /&gt;
getätigt und Pläne vereitelt, die das Leben von amerikanischen Bürgern bedrohten.&lt;br /&gt;
Wir schließen inakzeptable Lücken, die durch den fehlgeschlagenen Anschlag von&lt;br /&gt;
Weihnachten offen gelegt wurden, durch eine bessere Flugsicherheit und&lt;br /&gt;
schnellere Maßnahmen durch unsere Nachrichtendienste. Wir haben Folter verboten&lt;br /&gt;
und Partnerschaften vom Pazifik über Südasien bis zur arabischen Halbinsel&lt;br /&gt;
verstärkt. Im vergangenen Jahr wurden Hunderte Al-Kaida-Kämpfer und&lt;br /&gt;
-Verbündete, darunter auch hochrangige Vertreter, gefangengenommen oder getötet&lt;br /&gt;
– wesentlich mehr als 2008. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In Afghanistan verstärken wir unsere Truppen und bilden afghanische&lt;br /&gt;
Sicherheitskräfte aus, damit diese ab Juli 2011 die Hauptverantwortung&lt;br /&gt;
übernehmen können und unsere Soldaten nach Hause zurückkehren können. Wir&lt;br /&gt;
werden gute Regierungsführung belohnen und daran arbeiten, die Korruption zu&lt;br /&gt;
bekämpfen sowie die Rechte aller Afghanen zu stärken – von Frauen und Männern&lt;br /&gt;
gleichermaßen. Unsere Verbündeten und Partner, die ihr eigenes Engagement&lt;br /&gt;
verstärkt haben, helfen uns dabei und werden morgen in London zusammentreffen,&lt;br /&gt;
um unsere gemeinsame Zielsetzung zu bekräftigen. Vor uns liegen noch schwierige&lt;br /&gt;
Zeiten. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir Erfolg haben werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Während wir den Kampf zur Al Kaida bringen, überlassen wir den Irak seinen&lt;br /&gt;
Bürgern auf verantwortungsvolle Art und Weise. Als Präsidentschaftskandidat&lt;br /&gt;
hatte ich versprochen, dass ich diesen Krieg beenden würde, und das tue ich als&lt;br /&gt;
Präsident nun. Unsere Kampftruppen werden alle bis Ende August dieses Jahres&lt;br /&gt;
aus dem Irak abgezogen sein. Wir werden die irakische Regierung bei der&lt;br /&gt;
Durchführung der Wahlen unterstützen, und wir werden weiterhin ein Partner der&lt;br /&gt;
irakischen Bürger bei der Förderung des regionalen Friedens und Wohlstands&lt;br /&gt;
sein. Aber täuschen Sie sich nicht: Dieser Krieg geht zu Ende, und alle unsere&lt;br /&gt;
Soldaten werden nach Hause zurückkehren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Heute Abend müssen alle Frauen und Männer in Uniform – im Irak, in Afghanistan&lt;br /&gt;
und überall auf der Welt wissen, dass sie unsere Achtung, unsere Dankbarkeit&lt;br /&gt;
und unsere volle Unterstützung haben. Genauso, wie sie im Krieg die erforderlichen&lt;br /&gt;
Ressourcen benötigen, tragen wir alle die Verantwortung für ihre Unterstützung&lt;br /&gt;
nach ihrer Rückkehr. Daher haben wir im vergangenen Jahr die seit Jahrzehnten&lt;br /&gt;
größte Ausgabenerhöhung für Veteranen vorgenommen. Aus diesem Grund gestalten&lt;br /&gt;
wir eine US-Behörde für Veteranenangelegenheiten für das 21. Jahrhundert. Daher&lt;br /&gt;
arbeitet Michelle zusammen mit Jill Biden an einer landesweiten Initiative zur&lt;br /&gt;
Unterstützung von Militärfamilien. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Während wir zwei Kriege kämpfen, stehen wir womöglich auch vor der größten&lt;br /&gt;
Gefahr für die amerikanischen Bürger – der Bedrohung durch Atomwaffen. Ich&lt;br /&gt;
unterstütze die Vision von John F. Kennedy und Ronald Reagan einer Strategie,&lt;br /&gt;
die die Verbreitung dieser Waffen umkehrt und eine Welt ohne sie anstrebt. Um&lt;br /&gt;
ihre Arsenale zu verkleinern und die Anzahl der Abschussvorrichtungen zu&lt;br /&gt;
verringern, während die Abschreckung gewährleistet bleibt, schließen die&lt;br /&gt;
Vereinigten Staaten und Russland Verhandlungen über den weitreichendsten&lt;br /&gt;
Rüstungskontrollvertrag seit fast zwanzig Jahren ab. Auf dem Gipfel über&lt;br /&gt;
atomare Sicherheit im April werden wir hier in Washington 44 Länder hinter dem&lt;br /&gt;
klaren Ziel zusammenbringen, alle ungesicherten atomaren Materialien auf der&lt;br /&gt;
Welt innerhalb von vier Jahren zu sichern, damit sie nicht in die Hände von&lt;br /&gt;
Terroristen fallen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diese diplomatischen Bemühungen haben auch unsere Position im Umgang mit den&lt;br /&gt;
Ländern gestärkt, die darauf bestehen, internationale Vereinbarungen aufgrund&lt;br /&gt;
ihrer Bestrebungen zur Erlangung von Atomwaffen zu verletzen. Das ist der&lt;br /&gt;
Grund, warum sich Nordkorea jetzt einer verstärkten Isolation und verstärkten&lt;br /&gt;
Sanktionen ausgesetzt sieht – Sanktionen, die mit Nachdruck durchgesetzt&lt;br /&gt;
werden. Deshalb ist die internationale Gemeinschaft geeinter und die Islamische&lt;br /&gt;
Republik Iran isolierter. Während die iranische Führung weiterhin ihre&lt;br /&gt;
Verpflichtungen ignoriert, sollten kein Zweifel bestehen: Sie wird sich auch&lt;br /&gt;
mit wachsenden Konsequenzen auseinandersetzen müssen. Das ist ein Versprechen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das ist die Führungsrolle, die wir einnehmen – Engagement, das die gemeinsame&lt;br /&gt;
Sicherheit und den Wohlstand für alle Menschen erhöht. Im Rahmen des G20&lt;br /&gt;
arbeiten wir an einer anhaltenden weltweiten Erholung. Wir arbeiten mit&lt;br /&gt;
muslimischen Gemeinden überall auf der Welt zusammen, um Wissenschaft, Bildung&lt;br /&gt;
und Innovation voranzubringen. Im Kampf gegen den Klimawandel haben wir die&lt;br /&gt;
Rolle des Zuschauers gegen eine Führungsrolle eingetauscht. Wir unterstützen&lt;br /&gt;
Entwicklungsländer dabei, sich selbst zu ernähren und setzen den Kampf gegen&lt;br /&gt;
HIV/AIDS fort. Und wir starten eine neue Initiative, die uns in die Lage&lt;br /&gt;
versetzen wird, schneller und effektiver auf Bioterrorismus oder ansteckende&lt;br /&gt;
Krankheiten zu reagieren – ein Plan, der Bedrohungen in unserem Land verringern&lt;br /&gt;
und das öffentliche Gesundheitswesen in anderen Ländern stärken wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Seit mehr als 60 Jahren ergreifen die Vereinigten Staaten derartige Maßnahmen,&lt;br /&gt;
weil unser Schicksal mit den Menschen außerhalb unserer Landesgrenzen verbunden&lt;br /&gt;
ist. Aber wir tun es auch, weil es das Richtige ist. Das ist der Grund, warum&lt;br /&gt;
in diesem Augenblick mehr als 10.000 amerikanische Bürger zusammen mit vielen&lt;br /&gt;
anderen Ländern den Menschen in Haiti helfen, das Land wieder aufzubauen.&lt;br /&gt;
Deshalb stehen wir an der Seite des Mädchens, das sich danach sehnt, in&lt;br /&gt;
Afghanistan wieder zur Schule zu gehen, das ist der Grund, warum wir die&lt;br /&gt;
Menschenrechte der demonstrierenden Frauen in den Straßen Irans unterstützen,&lt;br /&gt;
und warum wir den jungen, Mann in Guinea fördern, dem aufgrund von Korruption&lt;br /&gt;
ein Arbeitsplatz versagt wurde. Die Vereinigten Staaten müssen immer auf der Seite&lt;br /&gt;
der Freiheit und Menschenwürde stehen. Immer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Ausland bestand unsere größte Stärke immer in unseren Idealen. Dasselbe gilt&lt;br /&gt;
in unserem Land. Wir finden Einheit in unserer unglaublichen Vielfalt, die auf&lt;br /&gt;
dem in unserer Verfassung verankerten Versprechen beruht: dass wir alle gleich&lt;br /&gt;
geschaffen wurden; dass, ganz gleich, wer man ist oder wie man aussieht, man&lt;br /&gt;
von den Gesetzen geschützt wird, wenn man sich an sie hält; dass man nicht&lt;br /&gt;
anders als jemand anderes behandelt wird, wenn man den gemeinsamen Werten&lt;br /&gt;
folgt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dieses Versprechen müssen wir kontinuierlich erneuern. Meine Regierung hat eine&lt;br /&gt;
Bürgerrechtsabteilung, die heute wieder Bürgerrechtsverletzungen und&lt;br /&gt;
Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt ahndet. Wir haben schließlich auch unsere&lt;br /&gt;
Gesetze zum Schutz vor Verbrechen aus Hass gestärkt. In diesem Jahr werde ich&lt;br /&gt;
mit dem Kongress und unserem Militär daran arbeiten, um schließlich das Gesetz&lt;br /&gt;
außer Kraft zu setzen, dass homosexuellen Amerikanern verbietet, dem Land zu&lt;br /&gt;
dienen, das sie lieben, weil sie so sind wie sie sind. Wir tun damit das&lt;br /&gt;
Richtige. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir werden Gesetzesverstöße gegen gleiche Bezahlung verfolgen, damit Frauen für&lt;br /&gt;
die gleiche Arbeit die gleiche Bezahlung erhalten. Und wir sollten auch&lt;br /&gt;
weiterhin daran arbeiten, unser marodes Einwanderungssystem zu verbessern – um&lt;br /&gt;
unsere Grenzen zu sichern, unsere Gesetze durchzusetzen und sicherzustellen,&lt;br /&gt;
dass jeder, der sich an die Regeln hält, zu unserer Volkswirtschaft beitragen&lt;br /&gt;
und unser Land bereichern kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Letztendlich sind es unsere Ideale, unsere Werte, die die Vereinigten Staaten&lt;br /&gt;
groß gemacht haben – Werte, die es uns ermöglicht haben, eine Nation aus&lt;br /&gt;
Einwanderern aus allen Teilen der Erde zu formen, Werte, die unsere Bürger noch&lt;br /&gt;
immer antreiben. Jeden Tag kommen amerikanische Bürger ihren Verpflichtungen&lt;br /&gt;
gegenüber ihren Familien und Arbeitgebern nach. Immer wieder reichen sie ihren&lt;br /&gt;
Nachbarn die Hand und geben ihrem Land etwas zurück. Sie sind stolz auf ihre&lt;br /&gt;
Arbeit und großzügig in ihrem Handeln. Das sind keine republikanischen oder&lt;br /&gt;
demokratischen, unternehmerischen oder arbeitsbezogenen Werte, nach denen sie&lt;br /&gt;
sich richten. Es sind amerikanische Werte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Leider haben zu viele unserer Bürger den Glauben daran verloren, dass unsere&lt;br /&gt;
größten Institutionen – unsere Unternehmen, unsere Medien und, ja, auch unsere&lt;br /&gt;
Regierung – immer noch genau diese Werte widerspiegeln. Jede einzelne dieser&lt;br /&gt;
Institutionen besteht aus ehrbaren Frauen und Männern, die wichtige Arbeit&lt;br /&gt;
leisten, die dazu beiträgt, dass es unserem Land gut geht. Aber jedes Mal, wenn&lt;br /&gt;
ein Geschäftsführer sich selbst für sein Versagen belohnt oder ein Banker uns&lt;br /&gt;
alle zu seinem eigenen Vorteil gefährdet, wachsen die Zweifel der Menschen.&lt;br /&gt;
Jedes Mal, wenn Lobbyisten mit dem System spielen oder Politiker einander&lt;br /&gt;
zerreißen, anstatt dieses Land voranzubringen, verlieren wir Vertrauen. Je mehr&lt;br /&gt;
Fernsehexperten ernsthafte Debatten auf alberne Plauderrunden reduzieren, und&lt;br /&gt;
große Themen zu kleinen Nachrichtenschnipseln verkürzen, desto eher wenden sich&lt;br /&gt;
unsere Bürger ab. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es verwundert nicht, dass es da draußen so viel Zynismus gibt. Es verwundert&lt;br /&gt;
auch nicht, dass es so viel Enttäuschung gibt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mit dem Versprechen Wahlkampf geführt, Wandel herbeizuführen – einen&lt;br /&gt;
Wandel, an den wir glauben können, so war der Spruch. Und ich weiß, dass sich&lt;br /&gt;
gerade jetzt viele Bürger nicht sicher sind, ob sie noch immer an diesen Wandel&lt;br /&gt;
glauben können oder daran, dass ich ihn herbeiführen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aber bedenken Sie bitte – ich habe niemals gesagt, dass der Wandel einfach&lt;br /&gt;
herbeizuführen sei oder dass ich ihn alleine bewirken können würde. Demokratie&lt;br /&gt;
in einem Land mit 300 Millionen Einwohnern kann laut, ungeordnet und&lt;br /&gt;
kompliziert ablaufen. Wenn man Großes erreichen und große Veränderungen&lt;br /&gt;
bewirken will, erregt das die Gemüter und führt zu Kontroversen. So ist das&lt;br /&gt;
einfach. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diejenigen von uns, die ein öffentliches Amt bekleiden, können auf diese&lt;br /&gt;
Realität reagieren, indem Sie auf Nummer sicher gehen und das Aussprechen von&lt;br /&gt;
unbequemen Wahrheiten vermeiden und mit dem Finger auf andere zeigen. Wir&lt;br /&gt;
können das tun, was für gute Umfrageergebnisse erforderlich ist und uns durch&lt;br /&gt;
die nächsten Wahlen bringt, anstatt das zu tun, was für die nächste Generation&lt;br /&gt;
am besten ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Aber ich weiß auch Folgendes: Wenn die Menschen vor 50 oder 100 oder 200 Jahren&lt;br /&gt;
diese Entscheidung getroffen hätten, wären wir heute Abend nicht hier. Der&lt;br /&gt;
einzige Grund, warum wir heute hier sind, ist, dass Generationen von&lt;br /&gt;
amerikanischen Bürgern furchtlos das taten, was schwierig war; was erforderlich&lt;br /&gt;
war, auch wenn der Erfolg nicht garantiert war und was notwendig war, um den&lt;br /&gt;
Traum dieser Nation für ihre Kinder und Enkel am Leben zu erhalten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Unsere Regierung musste in diesem Jahr einige politische Rückschläge einstecken&lt;br /&gt;
und einige davon zu Recht. Aber ich wache jeden morgen in dem Bewusstsein auf,&lt;br /&gt;
dass sie nichts im Vergleich zu den Rückschlägen sind, die Familien überall in&lt;br /&gt;
unserem Land in diesem Jahr erlebt haben. Was mich dazu bringt, weiter zu&lt;br /&gt;
machen – was mich dazu bringt, mein weiter zu kämpfen, ist Folgendes: Trotz all&lt;br /&gt;
dieser Rückschläge lebt die Entschlossenheit und der Optimismus, diese&lt;br /&gt;
grundlegende Anständigkeit, die immer im Herzen der amerikanischen Bürger war,&lt;br /&gt;
weiter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Er lebt weiter in dem Kampf des kleinen Unternehmers, der mir schrieb&lt;br /&gt;
&amp;quot;Niemand von uns ... ist bereit in Betracht zu ziehen, dass wir versagen&lt;br /&gt;
könnten.&amp;quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Er lebt weiter in der Frau, die, obwohl sie und ihre Nachbarn die Rezession&lt;br /&gt;
schmerzlich zu spüren bekamen, sagte: &amp;quot;Wir sind stark. Wir sind&lt;br /&gt;
widerstandsfähig. Wir sind Amerikaner.&amp;quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Er lebt weiter in dem achtjährigen Jungen in Louisiana, der mir sein&lt;br /&gt;
Taschengeld schickte und mich fragte, ob ich es den Menschen in Haiti geben&lt;br /&gt;
könnte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und er lebt weiter in all den amerikanischen Bürgern, die alles stehen und&lt;br /&gt;
liegen ließen, um an einen Ort zu gehen, an dem sie niemals zuvor waren, und&lt;br /&gt;
Menschen, die sie nicht kannten, aus Trümmern zu befreien, woraufhin&lt;br /&gt;
&amp;quot;U.S.A.! U.S.A.! U.S.A.&amp;quot; gerufen wurde, wann immer ein weiteres&lt;br /&gt;
Menschenleben gerettet wurde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Geist, der unser Land über mehr als zwei Jahrhunderte erhalten hat, lebt in&lt;br /&gt;
Ihnen, seinen Menschen, weiter. Ein schwieriges Jahr ist zu Ende gegangen. Wir&lt;br /&gt;
haben ein schweres Jahrzehnt erlebt. Aber ein neues Jahr ist angebrochen. Ein&lt;br /&gt;
neues Jahrzehnt liegt vor uns. Wir geben nicht auf. Ich gebe nicht auf. Lassen&lt;br /&gt;
Sie uns diese Gelegenheit nutzen und einen Neuanfang wagen, um den Traum&lt;br /&gt;
weiterzugeben und unseren Bund erneut zu stärken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vielen Dank. Möge Gott Sie segnen. Und möge Gott die Vereinigten Staaten von&lt;br /&gt;
Amerika segnen. &lt;span lang=&quot;EN-US&quot;&gt;&lt;o:p /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o:p /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://amerikadienst.usembassy.de/&quot;&gt;Übersetzung: Amerikadienst der US-Botschaft in Deutschland&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://amerikadienst.usembassy.de/&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;information&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;information&quot;&gt;&lt;font size=&quot;4&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;information&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;information&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;information&quot;&gt;&lt;font size=&quot;4&quot;&gt;Remarks by the President in State of the Union Address&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
      &lt;p&gt;9:11 P.M. EST&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
THE PRESIDENT:  Madam Speaker, Vice President Biden, members of Congress, distinguished guests, and fellow Americans:&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Our Constitution declares that from time to time, the President&lt;br /&gt;
shall give to Congress information about the state of our union.  For&lt;br /&gt;
220 years, our leaders have fulfilled this duty. They&#039;ve done so during&lt;br /&gt;
periods of prosperity and tranquility.  And they&#039;ve done so in the&lt;br /&gt;
midst of war and depression; at moments of great strife and great&lt;br /&gt;
struggle.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;It&#039;s tempting to look back on these moments and assume that our&lt;br /&gt;
progress was inevitable -– that America was always destined to&lt;br /&gt;
succeed.  But when the Union was turned back at Bull Run, and the&lt;br /&gt;
Allies first landed at Omaha Beach, victory was very much in doubt. &lt;br /&gt;
When the market crashed on Black Tuesday, and civil rights marchers&lt;br /&gt;
were beaten on Bloody Sunday, the future was anything but certain. &lt;br /&gt;
These were the times that tested the courage of our convictions, and&lt;br /&gt;
the strength of our union.  And despite all our divisions and&lt;br /&gt;
disagreements, our hesitations and our fears, America prevailed because&lt;br /&gt;
we chose to move forward as one nation, as one people. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Again, we are tested.  And again, we must answer history&#039;s call.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;One year ago, I took office amid two wars, an economy rocked by a&lt;br /&gt;
severe recession, a financial system on the verge of collapse, and a&lt;br /&gt;
government deeply in debt.  Experts from across the political spectrum&lt;br /&gt;
warned that if we did not act, we might face a second depression.  So&lt;br /&gt;
we acted -– immediately and aggressively.  And one year later, the&lt;br /&gt;
worst of the storm has passed.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;But the devastation remains.  One in 10 Americans still cannot find&lt;br /&gt;
work.  Many businesses have shuttered.  Home values have declined. &lt;br /&gt;
Small towns and rural communities have been hit especially hard.  And&lt;br /&gt;
for those who&#039;d already known poverty, life has become that much harder.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;This recession has also compounded the burdens that America&#039;s&lt;br /&gt;
families have been dealing with for decades –- the burden of working&lt;br /&gt;
harder and longer for less; of being unable to save enough to retire or&lt;br /&gt;
help kids with college. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;So I know the anxieties that are out there right now.  They&#039;re not&lt;br /&gt;
new.  These struggles are the reason I ran for President.  These&lt;br /&gt;
struggles are what I&#039;ve witnessed for years in places like Elkhart,&lt;br /&gt;
Indiana; Galesburg, Illinois.  I hear about them in the letters that I&lt;br /&gt;
read each night.  The toughest to read are those written by children -–&lt;br /&gt;
asking why they have to move from their home, asking when their mom or&lt;br /&gt;
dad will be able to go back to work.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;For these Americans and so many others, change has not come fast&lt;br /&gt;
enough.  Some are frustrated; some are angry.  They don&#039;t understand&lt;br /&gt;
why it seems like bad behavior on Wall Street is rewarded, but hard&lt;br /&gt;
work on Main Street isn&#039;t; or why Washington has been unable or&lt;br /&gt;
unwilling to solve any of our problems.  They&#039;re tired of the&lt;br /&gt;
partisanship and the shouting and the pettiness.  They know we can&#039;t&lt;br /&gt;
afford it.  Not now.  &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;So we face big and difficult challenges.  And what the American&lt;br /&gt;
people hope -– what they deserve -– is for all of us, Democrats and&lt;br /&gt;
Republicans, to work through our differences; to overcome the numbing&lt;br /&gt;
weight of our politics.  For while the people who sent us here have&lt;br /&gt;
different backgrounds, different stories, different beliefs, the&lt;br /&gt;
anxieties they face are the same. The aspirations they hold are&lt;br /&gt;
shared:  a job that pays the bills; a chance to get ahead; most of all,&lt;br /&gt;
the ability to give their children a better life. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;You know what else they share?  They share a stubborn resilience in&lt;br /&gt;
the face of adversity.  After one of the most difficult years in our&lt;br /&gt;
history, they remain busy building cars and teaching kids, starting&lt;br /&gt;
businesses and going back to school. They&#039;re coaching Little League and&lt;br /&gt;
helping their neighbors.  One woman wrote to me and said, &amp;quot;We are&lt;br /&gt;
strained but hopeful, struggling but encouraged.&amp;quot; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;It&#039;s because of this spirit -– this great decency and great strength&lt;br /&gt;
-– that I have never been more hopeful about America&#039;s future than I am&lt;br /&gt;
tonight.  (Applause.)  Despite our hardships, our union is strong.  We&lt;br /&gt;
do not give up.  We do not quit.  We do not allow fear or division to&lt;br /&gt;
break our spirit.  In this new decade, it&#039;s time the American people&lt;br /&gt;
get a government that matches their decency; that embodies their&lt;br /&gt;
strength.  (Applause.)    &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
And tonight, tonight I&#039;d like to talk about how together we can deliver on that promise.   &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;It begins with our economy. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Our most urgent task upon taking office was to shore up the same&lt;br /&gt;
banks that helped cause this crisis.  It was not easy to do. And if&lt;br /&gt;
there&#039;s one thing that has unified Democrats and Republicans, and&lt;br /&gt;
everybody in between, it&#039;s that we all hated the bank bailout.  I hated&lt;br /&gt;
it -- (applause.)  I hated it.  You hated it.  It was about as popular&lt;br /&gt;
as a root canal.  (Laughter.)  &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;But when I ran for President, I promised I wouldn&#039;t just do what was&lt;br /&gt;
popular -– I would do what was necessary.  And if we had allowed the&lt;br /&gt;
meltdown of the financial system, unemployment might be double what it&lt;br /&gt;
is today.  More businesses would certainly have closed.  More homes&lt;br /&gt;
would have surely been lost. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;So I supported the last administration&#039;s efforts to create the&lt;br /&gt;
financial rescue program.  And when we took that program over, we made&lt;br /&gt;
it more transparent and more accountable.  And as a result, the markets&lt;br /&gt;
are now stabilized, and we&#039;ve recovered most of the money we spent on&lt;br /&gt;
the banks.  (Applause.)  Most but not all.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;To recover the rest, I&#039;ve proposed a fee on the biggest banks. &lt;br /&gt;
(Applause.)  Now, I know Wall Street isn&#039;t keen on this idea.  But if&lt;br /&gt;
these firms can afford to hand out big bonuses again, they can afford a&lt;br /&gt;
modest fee to pay back the taxpayers who rescued them in their time of&lt;br /&gt;
need.  (Applause.)&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Now, as we stabilized the financial system, we also took steps to&lt;br /&gt;
get our economy growing again, save as many jobs as possible, and help&lt;br /&gt;
Americans who had become unemployed. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;That&#039;s why we extended or increased unemployment benef&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 28 Jan 2010 10:07:32 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1970-guid.html</guid>
    <category>Arbeitsmarkt</category>
<category>Finanzkrise</category>
<category>Rede</category>

</item>
<item>
    <title>Obamas Sturm-und-Drang-Phase endet</title>
    <link>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1969-Obamas-Sturm-und-Drang-Phase-endet.html</link>
    
    <comments>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1969-Obamas-Sturm-und-Drang-Phase-endet.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://uswahl2008.de/wfwcomment.php?cid=1969</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://uswahl2008.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1969</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Georg Watzlawek)</author>
    <content:encoded>
    So hat sich Barack Obama den Jahrestag seines Amtsantritts nicht vorgestellt. Der US-Präsident sei „überrascht und enttäuscht“, erklärt sein Sprecher. Ein glattes Eingeständnis, dass der so sorgfältig analysierende und kalkulierende Obama nach nur einem Jahr im Weißen Haus den Bezug zur Realität verloren hat. Sein Gespür für die Schwingungen von Amerikas politischer Seele ist getrübt, sein einst so effektives Team stolpert. &lt;hr width=&quot;100%&quot; size=&quot;2&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/_b=2516007,_p=363,_t=ftprint,doc_page=0;printpage&quot;&gt;Dieser Kommentar erschien bereits im Handelsblatt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr width=&quot;100%&quot; size=&quot;2&quot; /&gt;Der Erdrutschsieg der Republikaner bei der Nachwahl in Massachusetts hat auch lokale Ursachen – aber er ist eine eiskalte Dusche für Obama und seine Demokraten. Mehr noch, er wird sich rasch als Zäsur erweisen: Bislang regierte der Präsident auf dem Olymp der Macht, doch der Verlust des Senatssitzes raubt ihm seine knappe Gestaltungsmehrheit im Kongress. Und schon im Herbst stehen die Zwischenwahlen an. Gerade weil Obama kühl kalkuliert, ist nun erst einmal Schluss mit dem Staatsmann, der Wahlkampf eröffnet. Er wird seine Politik amerikanisieren, was die Innenpolitik verändert – aber auch die Außenpolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche konkreten Folgen das hat, hängt davon ab, welche Strategie der Präsident wählt – und ob die Republikaner ihren Obstruktionskurs fortsetzen. Zunächst muss sich Obama die Frage stellen, was er von der Reformagenda retten kann und wie weit er dazu auf die erstarkten Konservativen zugehen will. Ab sofort können die Republikaner jede Debatte durch Dauerreden hinziehen, jedes Gesetz blockieren, zum Beispiel die Finanzmarktregulierung, die im Senat festhängt. Eigentlich wollten die Demokraten damit eine starke Verbraucherschutzbehörde installieren, was die Opposition nun wohl verhindern wird. Ob die zuletzt propagierte Sondersteuer für Banken noch eine Chance hat, ist offen. Auch sie muss im Senat gebilligt werden, doch sie wird von einigen republikanischen Senatoren unterstützt. Hier könnte der heraufziehende Wahltermin für einen parteiübergreifenden Populismus auf Kosten der Banken führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schließlich die Gesundheitsreform, die Obamas erstes Amtsjahr so sehr dominierte. Einst ein Hoffnungswert, hängt sie den Demokraten nun wie ein Mühlstein am Hals. Obamas Fehler war es, diese Debatte aus dem Ruder laufen zu lassen. Aus einem vernünftigen Reformprojekt wurde ein lähmendes Monster, das die eigenen Anhänger enttäuscht, den Gegnern eine Wiedergeburt beschert und die Unabhängigen verwirrt. Nur noch ein Drittel der Amerikaner steht hinter dem Plan der Demokraten. Folgerichtig machte Scott Brown, der Underdog aus dem Provinzsenat von Massachusetts, den Kampf gegen die Gesundheitsreform zu seinem Thema und verjagte die Demokraten ausgerechnet aus jenem Amt, das Ted Kennedy, ihr Elder Statesman und glühender Verfechter der Gesundheitsreform, durch seinen Tod frei gemacht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Strategie Obama wählt, wird sich gerade bei der Gesundheitsreform zeigen. Zwar könnten die Demokraten sie noch durch einen Verfahrenstrick retten. Aber das würde die Republikaner noch mehr radikalisieren und jede Hoffnung auf einen Konsens etwa bei der Finanzmarktregulierung zunichte machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob er sich nun nach links oder weiter in die Mitte bewegt, gestern begann in Washington eine neue Ära. Es geht um die Macht – da wird auch ein Obama ein gutes Stück populistischer. Das bekommen auch wir zu spüren. Ab sofort zählen US-Interessen wieder viel mehr. Hoffnungen auf Bewegung in der Klimapolitik, womöglich auf Freihandelsverträge, auf Mitsprache beim Kampf gegen den Terror? Aus der Traum. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 21 Jan 2010 10:12:16 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1969-guid.html</guid>
    <category>2010</category>
<category>Gesundheit</category>
<category>Massachusetts</category>

</item>
<item>
    <title>Damit's nicht untergeht: Obamas stärkste Momente</title>
    <link>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1968-Damits-nicht-untergeht-Obamas-staerkste-Momente.html</link>
    
    <comments>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1968-Damits-nicht-untergeht-Obamas-staerkste-Momente.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://uswahl2008.de/wfwcomment.php?cid=1968</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://uswahl2008.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1968</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Georg Watzlawek)</author>
    <content:encoded>
    &lt;object width=&quot;486&quot; height=&quot;412&quot; codebase=&quot;http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,47,0&quot; classid=&quot;clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000&quot; id=&quot;flashObj&quot;&gt;&lt;param value=&quot;http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9/19407224001?isVid=1&amp;publisherID=1155968404&quot; name=&quot;movie&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;#FFFFFF&quot; name=&quot;bgcolor&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;videoId=62195692001&amp;playerID=19407224001&amp;domain=embed&amp;&quot; name=&quot;flashVars&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;http://admin.brightcove.com&quot; name=&quot;base&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;false&quot; name=&quot;seamlesstabbing&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;true&quot; name=&quot;allowFullScreen&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;true&quot; name=&quot;swLiveConnect&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;always&quot; name=&quot;allowScriptAccess&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;486&quot; height=&quot;412&quot; pluginspage=&quot;http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; swliveconnect=&quot;true&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; seamlesstabbing=&quot;false&quot; name=&quot;flashObj&quot; base=&quot;http://admin.brightcove.com&quot; flashvars=&quot;videoId=62195692001&amp;playerID=19407224001&amp;domain=embed&amp;&quot; bgcolor=&quot;#FFFFFF&quot; src=&quot;http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9/19407224001?isVid=1&amp;publisherID=1155968404&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Die Niederlage der Demokraten in Massachusetts überschattet Barack Obamas Amtsjubiläum nach einem Jahr im Weißen Haus - doch Politico erinnert per Video an die stärksten Momente der vergangenen zwölf Monate.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 21 Jan 2010 07:32:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1968-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Obama verliert - Amerika wird wieder amerikanisch</title>
    <link>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1967-Obama-verliert-Amerika-wird-wieder-amerikanisch.html</link>
    
    <comments>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1967-Obama-verliert-Amerika-wird-wieder-amerikanisch.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://uswahl2008.de/wfwcomment.php?cid=1967</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://uswahl2008.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1967</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Georg Watzlawek)</author>
    <content:encoded>
    Exakt vor einem Jahr hatte er auf den Stufen des Kapitols gefeiert, heute muss er eine demütigende Niederlage einstecken. Mit der vernichtenden Niederlage bei der Nachwahl in Massachusetts ist Barack Obamas Höhenflug endgültig beendet - der US-Präsident wieder in den Niederungen der Politik angelangt. Denn der Verlust eines Senatssitzes nimmt ihm seine knappe Gestaltungsmehrheit im Kongress und zwingt ihn dazu, seine Politik zu amerikanisieren. Das wird Obamas Innenpolitik verändern - aber auch seine Außenpolitik.&lt;br /&gt;
 &lt;p&gt;Die Euphorie war schon lange aus dem Obama-Lager verschwunden. Vor allem der zermürbende Kampf um die Gesundheitsreform, der störrische Anstieg der Arbeitslosigkeit, die fast hoffnungslose Lage in Afghanistan und zuletzt die Rückkehr des Terrors nach Amerika hatten die Zustimmungsraten zur Politik des Präsidenten bereits deutlich unter 50 Prozent gedrückt. Doch dass die Demokraten ausgerechnet den Senatssitz ihres verstorbenen Idols Ted Kennedy verlieren könnten, daran wollte im Weißen Haus noch vor einer Woche niemand rechnen. Ein Jahr im Weißen Haus haben Obamas Gespür für die Schwingungen von Amerikas politischer Seele offenbar nachhaltig getrübt, seine einst so effektive Wahlkampfmaschine stottert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Trotz der Warnanzeichen kommt der deutliche Verlust in Massachusetts wie ein Schock. Und er wird weitreichende Folgen haben, kurzfristig wie langfristig, im Inneren wie im Äußeren. Zunächst verliert Obama die ohnehin nur mit Hilfe von zwei Unabhängigen gesicherte Super-Mehrheit von 60 Stimmen im Senat. Ab sofort können die Republikaner wieder jede Debatte durch Dauerreden hinziehen und jedes Gesetz blockieren. Die schon sicher geglaubte Gesundheitsreform können die Demokraten jetzt allenfalls noch mit Verfahrenstricks retten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und schon im Herbst drohen die Zwischenwahlen zum Abgeordnetenhaus und Senat. Zwar scheint der Verlust der jetzt satten Mehrheit im Abgeordnetenhaus extrem unwahrscheinlich, aber im Senat werden die Demokraten wohl weitere Federn lassen müssen. Daher wird der Präsident seine Politik ab heute völlig neu ausrichten. Wo ist noch mal der Reset-Knopf? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bislang hatte Obama seine Prinzipien hochgehalten, eine vernünftige und richtige Gesundheitsreform verteidigt, gegen alle die geifernde Ideologie der Konservativen. Kühl, kalkulierend und erst dann entschieden vorangehend hatte er auf die Krise in Afghanistan und das Erdbeben in Haiti reagiert. Damit ist es jetzt vorbei. Es geht um die Macht - und da wird auch ein Obama ein gutes Stück populistischer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das werden auch wir zu spüren bekommen. Noch stärker als bisher zählen nun wieder amerikanische Interessen, um Amerikas Wähler zufrieden zu stellen. Hoffnungen auf sehr viel mehr Bewegung in der Klimapolitik, womöglich auf Freihandelsverträge, auf Mitsprache bei im Kampf gegen den Terror? Davon dürfen vorerst nur noch die unerschütterlichen Optimisten träumen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 20 Jan 2010 06:32:52 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1967-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Was Sie über Obamas 1. Jahr lesen sollten</title>
    <link>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1966-Was-Sie-ueber-Obamas-1.-Jahr-lesen-sollten.html</link>
    
    <comments>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1966-Was-Sie-ueber-Obamas-1.-Jahr-lesen-sollten.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://uswahl2008.de/wfwcomment.php?cid=1966</wfw:comment>

    <slash:comments>1</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://uswahl2008.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1966</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Georg Watzlawek)</author>
    <content:encoded>
    Ein Jahr ist Barack Obama Präsident der USA. Angesichts der hoch gesteckten Erwartungen hat er bislang noch nicht viel erreicht. Angesichts der Umstände aber vielleicht doch: Die Wirtschaftskrise ist eingedämmt, die Gesundheitsreform fast unter Dach und Fach - hat  aber soviel Kraft gekostet, dass vieles andere nicht vorankam. Eine Leseliste. &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;In deutschen Medien&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentar-politik/ein-jahr-obama-der-praesident-kann-alles-ausser-zaubern;2515315&quot;&gt;Der Präsident kann alles, außer zaubern &lt;/a&gt;- Markus Ziener, Leitartikel, Handelsblatt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/meinung/essays/ein-jahr-obama-wenn-supermann-im-alltag-ankommt;2509510&quot;&gt;Wenn Superman im Alltag ankommt&lt;/a&gt; - Markus Ziener, Essay, Handelsblatt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/124/500390/text/&quot;&gt;Der Entzauberte&lt;/a&gt; - Nikolaus Pieper, Süddeutsche&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Internationale Medien&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.ft.com/cms/s/0/453b1ffe-0143-11df-8c54-00144feabdc0.html&quot;&gt;Maybe he can&#039;t&lt;/a&gt; - Edward Luce, Financial Times&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.ft.com/cms/s/0/a7a4a22e-f30a-11de-a888-00144feab49a.html&quot;&gt;The real missed opportunity in Obama’s first year&lt;/a&gt; -Clive Crook, Financial Times&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.economist.com/opinion/displaystory.cfm?story_id=15271012&quot;&gt;Time to get tough&lt;/a&gt; - Editorial, The Economist&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.economist.com/opinion/displaystory.cfm?story_id=15268930&quot;&gt;Reality bites - Governing is harder than campaigning&lt;/a&gt; - The Economist&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;US-Medien&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2010/01/18/opinion/18krugman.html?scp=1&amp;amp;sq=krugman%20obama&amp;amp;st=cse&quot;&gt;What didn&#039;t happen&lt;/a&gt; - Paul Krugman, NYT&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://online.wsj.com/article/best_of_the_web_today.html&quot; onclick=&quot;return trackclick(&#039;227998&#039;, &#039;Obama%26%23039%3Bs+Drop%3A+Searching+for+Explanations&#039;);&quot;&gt;Obama&#039;s Drop: Searching for Explanations&lt;/a&gt; - James Taranto, WSJ&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2010/01/19/opinion/19brooks.html?ref=opinion&quot; onclick=&quot;return trackclick(&#039;227951&#039;, &#039;The+Pragmatic+Leviathan&#039;);&quot;&gt;The Pragmatic Leviathan&lt;/a&gt; - David Brooks, New York Times&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/01/18/AR2010011803455.html&quot; onclick=&quot;return trackclick(&#039;227939&#039;, &#039;Obama+Has+Done+a+Good+Job+So+Far&#039;);&quot;&gt;Obama Has Done a Good Job So Far&lt;/a&gt; - Fred Hiatt, Washington Post&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.realclearpolitics.com/articles/2010/01/19/obama_at_year_one_by_the_numbers_99950.html&quot; onclick=&quot;return trackclick(&#039;227970&#039;, &#039;Public%26%23039%3Bs+View+of+Obama+at+Year+One%2C+in+Context&#039;);&quot;&gt;Public&#039;s View of Obama at Year One, in Context&lt;/a&gt; - David Paul Kuhn, RCP&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 23:37:27 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1966-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Die Obama-Entkopplung</title>
    <link>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1964-Die-Obama-Entkopplung.html</link>
    
    <comments>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1964-Die-Obama-Entkopplung.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://uswahl2008.de/wfwcomment.php?cid=1964</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://uswahl2008.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1964</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Christoph Bieber)</author>
    <content:encoded>
    Das neue Jahr beginnt so, wie das alte endete – anderswo laufen detaillierte und richtungsweisende Debatten über &lt;a href=&quot;http://twitter.com/drbieber/statuses/7281276683&quot;&gt;Politik im Internet&lt;/a&gt; und hierzulande nimmt man davon keine Notiz. Unter dem Label &lt;strong&gt;The Obama Disconnect&lt;/strong&gt; konzentriert sich die Diskussion über den „Verrat“ des Präsidenten an seiner digitalen Unterstützerschaft, den Einfluss von &lt;em&gt;Corporate America&lt;/em&gt; auf das Weiße Haus sowie die Entwicklung und Perspektiven der Nachfolgeorganisation &lt;em&gt;Organizing for America&lt;/em&gt; (OFA) auf die Online-Medien. Allerdings genießen diese dort inzwischen nationale Aufmerksamkeit und vermutlich sitzen die Altmedien-Autoren schon längst an ihren Schreibtischen und bereiten die Wiederaufnahme der Diskussion für die renommierten Wochen- und Monatsblätter vor.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;hr width=&quot;100%&quot; size=&quot;2&quot; /&gt;&lt;p&gt;Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog &lt;a href=&quot;http://internetundpolitik.wordpress.com/&quot;&gt;Internet und Politik&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;hr width=&quot;100%&quot; size=&quot;2&quot; /&gt;&lt;p&gt;Ausgangspunkt der Auseinandersetzung ist ein &lt;a href=&quot;http://techpresident.com/blog-entry/the-obama-disconnect&quot;&gt;ausführlicher kritischer Artikel&lt;/a&gt; von &lt;strong&gt;Micah Sifry&lt;/strong&gt; bei Techpresident.com, der inzwischen eine intensive Online-Debatte ausgelöst hat. Mit der Entkopplungsthese beschäftigen sich insbesondere politische Branchendienste wie der &lt;a href=&quot;http://www.washingtonexaminer.com/opinion/blogs/beltway-confidential/Liberal-New-Media-leader-exposes-myth-of-Obamas-bottom-up-Internet-driven-2008-campaign-80488762.html&quot;&gt;Washington Examiner&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.politico.com/blogs/bensmith/0110/OfA_in_Autumn.html?showall&quot;&gt;The Politico&lt;/a&gt;, darüber hinaus greifen auch progressive Weblogs wie &lt;a href=&quot;http://news.firedoglake.com/2010/01/03/notes-on-the-obama-disconnect/&quot;&gt;Firedoglake&lt;/a&gt; das Thema auf. Eine besonders scharfe &lt;a href=&quot;http://www.drumsnwhistles.com/2010/01/01/the-sifry-disconnect-when-cynicism-kills-hope/&quot;&gt;Entgegnung&lt;/a&gt; lieferte die Bloggerin &lt;a href=&quot;http://twitter.com/karoli&quot;&gt;Karoli&lt;/a&gt;, und Sifry selbst hat inzwischen einen weiteren Beitrag (&lt;a href=&quot;http://techpresident.com/blog-entry/obama-disconnect-what-could-have-been&quot;&gt;The Obama Disconnect – What Could Have Been&lt;/a&gt;) vorgelegt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der bislang als Obama-freundlich bekannte Sifry zieht dabei eine umfangreiche Schadensbilanz, die sich als massiv skalierte Variante meiner These vom „deutschen Offline-Herbst“ (vgl. &lt;a href=&quot;http://carta.info/15951/koalitionsverhandlungen-wo-bleibt-die-digitale-anreicherung-wo-bleibt-twitter-wo-bleiben-die-blogs/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/281/490655/text/&quot;&gt;da&lt;/a&gt;)lesen lässt:  während das Internet (und dessen Nutzer) nur zu Wahlkampfzeiten einen relevanten Rahmen für politische Kommunikation und Kampagnenführung darstellen, wenden sich politische Akteure unmittelbar nach dem Urnengang von der Netzöffentlichkeit und richten ihr Handeln wieder stärker auf die klassischen Medien aus.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Während solches Verhalten in Deutschland bestenfalls Kopfschütteln oder Schulterzucken auslöst und der Rückzug der Politik aus dem Netz zum Regelfall geworden ist, wiegt allein schon eine Debatte um die „Obama-Entkopplung“ schwerer. Denn bislang schien der Neustart der Obama-Administration neue Maßstäbe setzen zu wollen und etablierte eine Reihe neuer Posten und Formate, die sich einer „Digitalisierung der Regierungsführung“ verschrieben hatten (vgl. &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/online/2009/05/obama-internet&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/online/2009/14/obama-chat-openforquestions&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es gilt, die weitere Diskussion im Auge zu behalten (der Ton verschärft sich und eine offizielle Stellungnahme aus dem Obama-Lager &lt;span style=&quot;text-decoration: line-through;&quot;&gt;steht noch aus&lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;http://www.huffingtonpost.com/jeremy-bird/organizing-for-america-lo_b_413000.html&quot;&gt;zieht eine positive Bilanz für 2009&lt;/a&gt;), auch und gerade aus einer deutschen Perspektive. Zwar stehen demnächst&lt;br /&gt;
nur wenige Wahlen auf dem Programm, die sich mit der Nutzung der Netzöffentlichkeit als Kampagnenraum befassen müssen, doch der eigentliche Fokus der &lt;em&gt;Disconnect&lt;/em&gt;-Kontroverse ist für die deutschen Parteien ohnehin viel wichtiger: die während der Präsidentschaftskampagne entstandene Unterstützerschaft ist als vage Analogie zur Basis der hiesigen Mitgliederparteien zu verstehen. Und der Umgang des exemplarischen Online-Politikers mit dieser Klientel kann unter Umständen ein wertvolleres Lehrstück für die deutsche Netzpolitik sein als die Ausnahme-Kampagne von 2008.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Update&lt;/strong&gt;: Es gibt weitere Stimmen zur &lt;em&gt;Disconnect&lt;/em&gt;-These, in der Huffington Post kommentiert &lt;strong&gt;Peter Daou&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.huffingtonpost.com/peter-daou/ethics-and-believability_b_411939.html&quot;&gt;Ethik und Glaubwürdigkeit der Politik&lt;/a&gt; und &lt;strong&gt;Jeremy Bird&lt;/strong&gt;, stellvertretender OFA-Direktor, lässt ein &lt;a href=&quot;http://www.huffingtonpost.com/jeremy-bird/organizing-for-america-lo_b_413000.html&quot;&gt;erfolgreiches Jahr&lt;/a&gt; Revue passieren. Außerdem &lt;span style=&quot;text-decoration: line-through;&quot;&gt;trifft&lt;/span&gt; hat &lt;strong&gt;Micah Sifry&lt;/strong&gt; seine Kritikerin &lt;strong&gt;Karoli&lt;/strong&gt; im Online-Format &lt;a href=&quot;http://techpresident.com/blog-entry/live-grittv-noon-eastern-debating-obama-disconnect&quot;&gt;GRITtv&lt;/a&gt; getroffen,   &lt;strong&gt;Charles Homans&lt;/strong&gt; für Washington Monthly die &lt;a href=&quot;http://www.washingtonmonthly.com/features%202010/1001.homans.html&quot;&gt;„Obama-Partei“&lt;/a&gt; portraitiert und Techpresident-Redakteurin &lt;strong&gt;Nancy Scola&lt;/strong&gt; daraufhin &lt;a href=&quot;http://techpresident.com/blog-entry/was-organizing-america-ever-movement-material&quot;&gt;ihre Position&lt;/a&gt; dargestellt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nach einer sehr aktiven ersten Woche kühlt die &lt;em&gt;Disconnect&lt;/em&gt;-Kontroverse deutlich ab – allerdings legt Techpresident.com mit der &lt;a href=&quot;http://techpresident.com/blog-entry/respect-empower-include-unfriend-story-one-disillusioned-obama-organizer&quot;&gt;„Geschichte einer desillusionierten Obama-Unterstützerin“&lt;/a&gt;(6.1.2009) nach. Allmählich könnte man auf die Idee kommen, dass das Team um Micah Sifry eine zielgerichtete Kampagne gegen die OFA-Verantwortlichen führt. Es häufen sich nun Details über Probleme und Enttäuschungen in der täglichen Arbeit, im Zeugenstand stehen dabei frustierte oder ehemalige Unterstützer. Man darf allerdings auch vermuten, dass die Debatte schon zum Vorlauf der &lt;em&gt;Midterm-Elections&lt;/em&gt; im November gehört. Denn da geht es um Themen, Sitze im Kongress, Mobilisierung – und Etats für Strategie- und Kampagnenberatung (vgl. auch die Kommentare unten).&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Debatte ist inzwischen auch auf der anderen Seite des Parteienspektrums angekommen, wie &lt;a href=&quot;http://www.thenextright.com/patrick-ruffini/the-obama-disconnect-a-belated-response-to-micah-sifry?utm_source=feedburner&amp;amp;utm_medium=feed&amp;amp;utm_campaign=Feed%3A+Eyeon08com+%28SorenDayton.com%2FEyeOn08.com%29&quot;&gt;ein verspäteter Kommentar&lt;/a&gt; von &lt;strong&gt;Patrick Ruffini&lt;/strong&gt; für das republikanische Blog The Next Right zeigt.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 11 Jan 2010 15:01:58 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1964-guid.html</guid>
    <category>Gastautor</category>

</item>
<item>
    <title>Wie wenig Bush in Obama steckt</title>
    <link>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1965-Wie-wenig-Bush-in-Obama-steckt.html</link>
    
    <comments>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1965-Wie-wenig-Bush-in-Obama-steckt.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://uswahl2008.de/wfwcomment.php?cid=1965</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://uswahl2008.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1965</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Georg Watzlawek)</author>
    <content:encoded>
    US-Präsident Barack Obama wird bei der Bekämpfung des Terrors von Freund und Feind angegriffen: Den Republikanern ist er zu zahm, den Demokraten zu bushig. Doch tatsächlich pflegt Obama seinen bereits bekannten Stil: er ist zwar zu raschen und harten Entscheidungen fähig, nimmt sich aber reichlich Zeit für die Analyse. Und statt Untergebene zu feuern hält er seinen eigenen Kopf hin. &lt;br /&gt;
&lt;hr width=&quot;100%&quot; size=&quot;2&quot; /&gt;&lt;p&gt;Dieser Beitrag erschien zuerst in meinem Handelsblatt-Blog &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://blog.handelsblatt.com/madagaskar/2010/01/08/wie-wenig-bush-in-obama-steckt/&quot;&gt;Madagaskar - Randnotizen zur Außenpolitik&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;hr width=&quot;100%&quot; size=&quot;2&quot; /&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span id=&quot;more-637024&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;img width=&quot;168&quot; height=&quot;168&quot; class=&quot;alignleft size-thumbnail wp-image-637028&quot; title=&quot;TAZ&quot; src=&quot;http://blog.handelsblatt.com/madagaskar/files/2010/01/TAZ-168x168.jpg&quot; alt=&quot;TAZ&quot; /&gt;Nicht nur die Taz fragt sich: Wieviel Bush steckt in Obama? Eine Frage, die angesichts der massiven Angriffe auf vermutete militante Islamisten in Pakistan und nun auch Jemen durchaus ihre Berechtigung hat und die Anhänger des US-Präsidenten in seiner Heimat wie in Europa umtreibt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auf der anderen Seite des Spektrums ist die Kritik an Obama eindeutiger: Nun zeige sich, dass der Demokrat nicht zu raschen und harten Maßnahmen in der Lage ist – unter einem Präsidenten John McCain wäre das nicht passiert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Tatsächlich aber werden beide Lager Obama nicht ganz gerecht. Gerade seine Reaktionen auf den nur knapp fehlgeschlagenen Terrorangriff zu Weihnachten auf den Flug 253 nach Detroit zeigen, dass er auch bei Fragen der nationalen Sicherheit seinem eigenen Stil treu bleibt – sicherlich eigenwillig, aber durchaus vernünftig und effektiv.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die ersten Nachrichten von Flug 253 erreichten Obama während seines Weihnachtsurlaubs auf Haiwai – den er nicht abbrach. Statt dessen  wandte er sich vor Ort an die Nation, warnte vor Überreaktionen und kündigte rasche Maßnahmen an.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;In der Öffentlichkeit geschah zunächst nicht viel, während immer klarer wurde, dass die US-Geheimdienste nach wie vor nicht aus 9/11 gelernt haben: erneut verhinderten Eifersüchteleien und Kompetenzstreitigkeiten, dass vorhandene Informationen über den Attentäter nicht rechtzeitig aufgegriffen wurden – exakt wie vor den Anschlägen auf New York und Washington 2001.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ein Jahr lang hatten Obama und sein oberster Geheimdienstkoordinator Zeit, für Ordnung zu sorgen, jetzt müssten endlich Köpfe rollen, forderten die Kritiker (vor allem auf republikanischer Seite, die das Chaos ja unter Präsident Bush selbst angerichtet hatte).&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Genau das verweigert Obama. Sowohl in seiner Rede am Dienstag als auch in der Ansprache in der vergangenen Nacht legt er schonungslos den Finger in die Wunden und prangert die Versäumnisse der Geheimdienste an. Natürlich werde dort nun aufgeräumt werden, damit solche Fehler nicht noch einmal geschehen können.&lt;br /&gt; (&lt;a title=&quot;Blog: Barack Obamas Präsidentschaft&quot; href=&quot;http://www.uswahl2008.de/index.php?/archives/1963-Obama-pflegt-beim-Terror-eigenen-Stil.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die Rede vom 5.1. in deutscher Übersetzung, die Rede vom 7.1. im Original&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Aber genauso deutlich verweigert Obama das Bauernopfer, dass so viele von ihm Verlangen. Er werde niemanden entlassen. Sowohl Geheimdienst-Zar John Brennan wie Heimatschutz-Ministerin Janet Napolitano behalten ihren Job.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Statt dessen übernimmt der Präsident persönlich die Verantwortung:&lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;I am less interested in passing out blame than I am in learning from and correcting these mistakes to make us safer. For ultimately the buck stops with me. When the system fails, it is my responsibility.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;p&gt;Womit die Frage beantwortet wäre, wieviel Bush in Obama steckt: George W. hat bislang für keinen einzigen seiner zahlreichen Fehler nach 9/11 die Verantwortung übernommen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Informationen: &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/international/us-praesident-obama-wenn-das-system-versagt-ist-das-meine-verantwortung;2509353&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Handelsblatt: „Wenn das System versagt, ist das meine Verantwortung“&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://online.wsj.com/article/SB126287015166119561.html?mod=rss_whats_news_us&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt; WSJ: Obama Orders Security Fix&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.guardian.co.uk/world/2010/jan/07/barack-obama-airline-bombing-plot&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt; Guardian: Airline bomb plot security review finds key failings by CIA and terror agency&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2010/01/08/us/politics/08terror.html?partner=rss&amp;amp;emc=rss&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt; NYT: Obama Orders Improvements in Security Policies&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.economist.com/world/unitedstates/displayStory.cfm?story_id=15210109&amp;amp;source=features_box2&quot;&gt;&lt;br /&gt;Economist: The Troubles of American Intelligence&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.thedailybeast.com/blogs-and-stories/2010-01-07/only-muslims-can-stop-muslim-terror/?cid=bs:archive11&quot;&gt;&lt;br /&gt; The Daily Beast: Only Muslims Can Stop Muslim Terror&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 08 Jan 2010 15:14:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1965-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Obama pflegt beim Terror eigenen Stil</title>
    <link>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1963-Obama-pflegt-beim-Terror-eigenen-Stil.html</link>
    
    <comments>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1963-Obama-pflegt-beim-Terror-eigenen-Stil.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://uswahl2008.de/wfwcomment.php?cid=1963</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://uswahl2008.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1963</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Georg Watzlawek)</author>
    <content:encoded>
    Die aktuelle Rede von Barack Obama zur Bekämfpung des Terrors und Stärkung der Flugsicherheit im englischen Original, die vorhergehende Erklärung zu den Versäumnissen im Zusammenhang mit dem vereitelten Anschlag von Detroit in deutscher Übersetzung.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;h2 property=&quot;dc:title&quot;&gt;Remarks by the President on Strengthening Intelligence and Aviation Security&lt;/h2&gt;&lt;h3&gt;State Dining Room, 7.1.2010, 4:34 P.M. EST&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Good afternoon, everybody.  The immediate reviews that I&lt;br /&gt;
ordered after the failed Christmas terrorist attack are now complete. &lt;br /&gt;
I was just briefed on the findings and recommendations for reform, and&lt;br /&gt;
I believe it&#039;s important that the American people understand the new&lt;br /&gt;
steps that we&#039;re taking to prevent attacks and keep our country safe. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;This&lt;br /&gt;
afternoon, my Counterterrorism and Homeland Security Advisor, John&lt;br /&gt;
Brennan, will discuss his review into our terrorist watchlist system --&lt;br /&gt;
how our government failed to connect the dots in a way that would have&lt;br /&gt;
prevented a known terrorist from boarding a plane for America, and the&lt;br /&gt;
steps we&#039;re going to take to prevent that from happening again.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Secretary&lt;br /&gt;
of Homeland Security Janet Napolitano will discuss her review of&lt;br /&gt;
aviation screening, technology and procedures —- how that terrorist&lt;br /&gt;
boarded a plane with explosives that could have killed nearly 300&lt;br /&gt;
innocent people, and how we&#039;ll strengthen aviation security going&lt;br /&gt;
forward.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So today I want to just briefly summarize their conclusions and the steps that I&#039;ve ordered to address them.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In&lt;br /&gt;
our ever-changing world, America&#039;s first line of defense is timely,&lt;br /&gt;
accurate intelligence that is shared, integrated, analyzed, and acted&lt;br /&gt;
upon quickly and effectively.  That&#039;s what the intelligence reforms&lt;br /&gt;
after the 9/11 attacks largely achieved. That&#039;s what our intelligence&lt;br /&gt;
community does every day.  But, unfortunately, that&#039;s not what happened&lt;br /&gt;
in the lead-up to Christmas Day.  It&#039;s now clear that shortcomings&lt;br /&gt;
occurred in three broad and compounding ways. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;First, although&lt;br /&gt;
our intelligence community had learned a great deal about the al Qaeda&lt;br /&gt;
affiliate in Yemen -- called al Qaeda in the Arabian Peninsula -- that&lt;br /&gt;
we knew that they sought to strike the United States and that they were&lt;br /&gt;
recruiting operatives to do so -- the intelligence community did not&lt;br /&gt;
aggressively follow up on and prioritize particular streams of&lt;br /&gt;
intelligence related to a possible attack against the homeland.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Second,&lt;br /&gt;
this contributed to a larger failure of analysis —- a failure to&lt;br /&gt;
connect the dots of intelligence that existed across our intelligence&lt;br /&gt;
community and which, together, could have revealed that Abdulmutallab&lt;br /&gt;
was planning an attack.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Third, this, in turn, fed into&lt;br /&gt;
shortcomings in the watch-listing system which resulted in this person&lt;br /&gt;
not being placed on the &amp;quot;no fly&amp;quot; list, thereby allowing him to board&lt;br /&gt;
that plane in Amsterdam for Detroit.   &lt;/p&gt;&lt;p&gt;In sum, the U.S.&lt;br /&gt;
government had the information -- scattered throughout the system -- to&lt;br /&gt;
potentially uncover this plot and disrupt the attack.  Rather than a&lt;br /&gt;
failure to collect or share intelligence, this was a failure to connect&lt;br /&gt;
and understand the intelligence that we already had.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;That&#039;s why&lt;br /&gt;
we took swift action in the immediate days following Christmas,&lt;br /&gt;
including reviewing and updating the terrorist watchlist system and&lt;br /&gt;
adding more individuals to the &amp;quot;no fly&amp;quot; list, and directing our&lt;br /&gt;
embassies and consulates to include current visa information in their&lt;br /&gt;
warnings of individuals with terrorist or suspected terrorist ties. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Today,&lt;br /&gt;
I&#039;m directing a series of additional corrective steps across multiple&lt;br /&gt;
agencies.  Broadly speaking, they fall into four areas.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;First,&lt;br /&gt;
I&#039;m directing that our intelligence community immediately begin&lt;br /&gt;
assigning specific responsibility for investigating all leads on&lt;br /&gt;
high-priority threats so that these leads are pursued and acted upon&lt;br /&gt;
aggressively -- not just most of the time, but all of the time.  We&lt;br /&gt;
must follow the leads that we get.  And we must pursue them until plots&lt;br /&gt;
are disrupted.  And that mean assigning clear lines of responsibility.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Second,&lt;br /&gt;
I&#039;m directing that intelligence reports, especially those involving&lt;br /&gt;
potential threats to the United States, be distributed more rapidly and&lt;br /&gt;
more widely.  We can&#039;t sit on information that could protect the&lt;br /&gt;
American people.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Third, I&#039;m directing that we strengthen the&lt;br /&gt;
analytical process, how our analysis -- how our analysts process and&lt;br /&gt;
integrate the intelligence that they receive.  My Director of National&lt;br /&gt;
Intelligence, Denny Blair, will take the lead in improving our&lt;br /&gt;
day-to-day efforts.  My Intelligence Advisory Board will examine the&lt;br /&gt;
longer-term challenge of sifting through vast universes of intelligence&lt;br /&gt;
and data in our Information Age.   &lt;/p&gt;&lt;p&gt;And finally, I&#039;m ordering an&lt;br /&gt;
immediate effort to strengthen the criteria used to add individuals to&lt;br /&gt;
our terrorist watchlists, especially the &amp;quot;no fly&amp;quot; list.  We must do&lt;br /&gt;
better in keeping dangerous people off airplanes, while still&lt;br /&gt;
facilitating air travel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So taken together, these reforms will&lt;br /&gt;
improve the intelligence community&#039;s ability to collect, share,&lt;br /&gt;
integrate, analyze, and act on intelligence swiftly and effectively. &lt;br /&gt;
In short, they will help our intelligence community do its job even&lt;br /&gt;
better and protect American lives.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;But even the best intelligence&lt;br /&gt;
can&#039;t identify in advance every individual who would do us harm.  So we&lt;br /&gt;
need the security  -- at our airports, ports, and borders, and through&lt;br /&gt;
our partnerships with other nations -- to prevent terrorists from&lt;br /&gt;
entering America. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;At the Amsterdam airport, Abdulmutallab was&lt;br /&gt;
subjected to the same screening as other passengers.  He was required&lt;br /&gt;
to show his documents -- including a valid U.S. visa.  His carry-on bag&lt;br /&gt;
was X-rayed.  He passed through a metal detector.  But a metal detector&lt;br /&gt;
can&#039;t detect the kind of explosives that were sewn into his clothes.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;As&lt;br /&gt;
Secretary Napolitano will explain, the screening technologies that&lt;br /&gt;
might have detected these explosives are in use at the Amsterdam&lt;br /&gt;
airport, but not at the specific checkpoints that he passed through. &lt;br /&gt;
Indeed, most airports in the world -- and in the United States -- do&lt;br /&gt;
not yet have these technologies.  Now, there&#039;s no silver bullet to&lt;br /&gt;
securing the thousands of flights into America each day, domestic and&lt;br /&gt;
international.  It will require significant investments in many areas. &lt;br /&gt;
And that&#039;s why, even before the Christmas attack, we increased&lt;br /&gt;
investments in homeland security and aviation security.  This includes&lt;br /&gt;
an additional $1 billion in new systems and technologies that we need&lt;br /&gt;
to protect our airports -- more baggage screening, more passenger&lt;br /&gt;
screening and more advanced explosive detection capabilities, including&lt;br /&gt;
those that can improve our ability to detect the kind of explosive used&lt;br /&gt;
on Christmas.  These are major investments and they&#039;ll make our skies&lt;br /&gt;
safer and more secure.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;As I announced this week, we&#039;ve taken a&lt;br /&gt;
whole range of steps to improve aviation screening and security since&lt;br /&gt;
Christmas, including new rules for how we handle visas within the&lt;br /&gt;
government and enhanced screening for passengers flying from, or&lt;br /&gt;
through, certain countries. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;And today, I&#039;m directing that the&lt;br /&gt;
Department of Homeland Security take additional steps, including: &lt;br /&gt;
strengthening our international partnerships to improve aviation&lt;br /&gt;
screening and security around the world; greater use of the advanced&lt;br /&gt;
explosive detection technologies that we already have, including&lt;br /&gt;
imaging technology; and working aggressively, in cooperation with the&lt;br /&gt;
Department of Energy and our National Labs, to develop and deploy the&lt;br /&gt;
next generation of screening technologies.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Now, there is, of&lt;br /&gt;
course, no foolproof solution.  As we develop new screening&lt;br /&gt;
technologies and procedures, our adversaries will seek new ways to&lt;br /&gt;
evade them, as was shown by the Christmas attack.  In the never-ending&lt;br /&gt;
race to protect our country, we have to stay one step ahead of a nimble&lt;br /&gt;
adversary.  That&#039;s what these steps are designed to do.  And we will&lt;br /&gt;
continue to work with Congress to ensure that our intelligence,&lt;br /&gt;
homeland security, and law enforcement communities have the resources&lt;br /&gt;
they need to keep the American people safe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;I ordered these two&lt;br /&gt;
immediate reviews so that we could take immediate action to secure our&lt;br /&gt;
country.  But in the weeks and months ahead, we will continue a&lt;br /&gt;
sustained and intensive effort of analysis and assessment, so that we&lt;br /&gt;
leave no stone unturned in seeking better ways to protect the American&lt;br /&gt;
people. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;I have repeatedly made it clear -- in public with the&lt;br /&gt;
American people, and in private with my national security team -- that&lt;br /&gt;
I will hold my staff, our agencies and the people in them accountable&lt;br /&gt;
when they fail to perform their responsibilities at the highest levels. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Now,&lt;br /&gt;
at this stage in the review process it appears that this incident was&lt;br /&gt;
not the fault of a single individual or organization, but rather a&lt;br /&gt;
systemic failure across organizations and agencies.  That&#039;s why, in&lt;br /&gt;
addition to the corrective efforts that I&#039;ve ordered, I&#039;ve directed&lt;br /&gt;
agency heads to establish internal accountability reviews, and directed&lt;br /&gt;
my national security staff to monitor their efforts.  We will measure&lt;br /&gt;
progress.  And John Brennan will report back to me within 30 days and&lt;br /&gt;
on a regular basis after that.  All of these agencies -- and their&lt;br /&gt;
leaders -- are responsible for implementing these reforms. And all will&lt;br /&gt;
be held accountable if they don&#039;t. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Moreover, I am less&lt;br /&gt;
interested in passing out blame than I am in learning from and&lt;br /&gt;
correcting these mistakes to make us safer.  For ultimately, the buck&lt;br /&gt;
stops with me.  As President, I have a solemn responsibility to protect&lt;br /&gt;
our nation and our people.  And when the system fails, it is my&lt;br /&gt;
responsibility. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Over the past two weeks, we&#039;ve been reminded&lt;br /&gt;
again of the challenge we face in protecting our country against a foe&lt;br /&gt;
that is bent on our destruction.  And while passions and politics can&lt;br /&gt;
often obscure the hard work before us, let&#039;s be clear about what this&lt;br /&gt;
moment demands.  We are at war.  We are at war against al Qaeda, a&lt;br /&gt;
far-reaching network of violence and hatred that attacked us on 9/11,&lt;br /&gt;
that killed nearly 3,000 innocent people, and that is plotting to&lt;br /&gt;
strike us again.  And we will do whatever it takes to defeat them.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;And&lt;br /&gt;
we&#039;ve made progress.  Al Qaeda&#039;s leadership is hunkered down.  We have&lt;br /&gt;
worked closely with partners, including Yemen, to inflict major blows&lt;br /&gt;
against al Qaeda leaders.  And we have disrupted plots at home and&lt;br /&gt;
abroad, and saved American lives.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;And we know that the vast&lt;br /&gt;
majority of Muslims reject al Qaeda.  But it is clear that al Qaeda&lt;br /&gt;
increasingly seeks to recruit individuals without known terrorist&lt;br /&gt;
affiliations not just in the Middle East, but in Africa and other&lt;br /&gt;
places, to do their bidding.  That&#039;s why I&#039;ve directed my national&lt;br /&gt;
security team to develop a strategy that addresses the unique&lt;br /&gt;
challenges posed by lone recruits.  And that&#039;s why we must communicate&lt;br /&gt;
clearly to Muslims around the world that al Qaeda offers nothing except&lt;br /&gt;
a bankrupt vision of misery and death –- including the murder of fellow&lt;br /&gt;
Muslims –- while the United States stands with those who seek justice&lt;br /&gt;
and progress.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;To advance that progress, we&#039;ve sought new&lt;br /&gt;
beginnings with Muslim communities around the world, one in which we&lt;br /&gt;
engage on the basis of mutual interest and mutual respect, and work&lt;br /&gt;
together to fulfill the aspirations that all people share -- to get an&lt;br /&gt;
education, to work with dignity, to live in peace and security.  That&#039;s&lt;br /&gt;
what America believes in.  That&#039;s the vision that is far more powerful&lt;br /&gt;
than the hatred of these violent extremists.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Here at home, we&lt;br /&gt;
will strengthen our defenses, but we will not succumb to a siege&lt;br /&gt;
mentality that sacrifices the open society and liberties and values&lt;br /&gt;
that we cherish as Americans, because great and proud nations don&#039;t&lt;br /&gt;
hunker down and hide behind walls of suspicion and mistrust.  That is&lt;br /&gt;
exactly what our adversaries want, and so long as I am President, we&lt;br /&gt;
will never hand them that victory.  We will define the character of our&lt;br /&gt;
country, not some band of small men intent on killing innocent men,&lt;br /&gt;
women and children.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;And in this cause, every one of us -- every&lt;br /&gt;
American, every elected official -- can do our part.  Instead of giving&lt;br /&gt;
into cynicism and division, let&#039;s move forward with the confidence and&lt;br /&gt;
optimism and unity that defines us as a people.  For now is not a time&lt;br /&gt;
for partisanship, it&#039;s a time for citizenship -- a time to come&lt;br /&gt;
together and work together with the seriousness of purpose that our&lt;br /&gt;
national security demands.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;That&#039;s what it means to be strong in&lt;br /&gt;
the face of violent extremism.  That&#039;s how we will prevail in this&lt;br /&gt;
fight.  And that&#039;s how we will protect our country and pass it -- safer&lt;br /&gt;
and stronger -- to the next generation.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Thanks very much.&lt;/p&gt;&lt;dl&gt;&lt;dt&gt;&lt;font size=&quot;4&quot;&gt;&lt;strong&gt;Obama zur Überprüfung der Sicherheitssysteme&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;/dt&gt;&lt;/dl&gt;5.1.2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Guten&lt;br /&gt;
Tag. Ich habe gerade ein Treffen mit Mitgliedern meines nationalen&lt;br /&gt;
Sicherheitsteams einschließlich Vertretern der Nachrichtendienste sowie&lt;br /&gt;
unserer Behörden für die innere Sicherheit und die Strafverfolg&lt;br /&gt;
abgeschlossen, die mit den Sicherheitsüberprüfungen befasst sind, die&lt;br /&gt;
ich nach dem vereitelten Anschlag vom ersten Weihnachtsfeiertag&lt;br /&gt;
angeordnet habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe diese führenden Vertreter ins Weiße&lt;br /&gt;
Haus einberufen, weil wir vor einer in höchstem Maße drängenden&lt;br /&gt;
Herausforderung stehen. Weihnachten haben wir gesehen, dass die Al&lt;br /&gt;
Kaida und ihre extremistischen Verbündeten in ihrem Bestreben,&lt;br /&gt;
Amerikaner zu töten, vor nichts haltmachen werden. Und wir sind&lt;br /&gt;
entschlossen, nicht nur diese Pläne zu verhindern, sondern ein für&lt;br /&gt;
allemal ihre Netzwerke zu behindern, zu zerschlagen und zu besiegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich&lt;br /&gt;
haben wir im vergangenen Jahr den Kampf gegen die Al Kaida und ihre&lt;br /&gt;
Verbündeten überall dort geführt, wo sie Pläne schmieden und ausbilden,&lt;br /&gt;
sei es in Afghanistan und Pakistan, im Jemen, in Somalia oder in&lt;br /&gt;
anderen Ländern der Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier im Inland haben unsere&lt;br /&gt;
Nachrichtendienste, die Behörde für die innere Sicherheit und die&lt;br /&gt;
Strafverfolgung mit beachtlichem Erfolg zusammengearbeitet: Sie haben&lt;br /&gt;
nachrichtendienstliche Erkenntnisse gesammelt, sie zusammengefügt und&lt;br /&gt;
von Denver über Texas und Illinois bis nach New York Verhaftungen&lt;br /&gt;
vorgenommen und so Angriffspläne vereitelt und Amerikanern das Leben&lt;br /&gt;
gerettet. Diese Erfolge haben ihren Preis, wie uns der Verlust unserer&lt;br /&gt;
couragierten CIA-Mitarbeiter in Afghanistan in der vergangenen Woche&lt;br /&gt;
gezeigt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wenn ein mutmaßlicher Terrorist es schafft, am&lt;br /&gt;
ersten Weihnachtsfeiertag mit Sprengstoff an Bord eines Flugzeugs zu&lt;br /&gt;
gelangen, dann hat das System versagt, und zwar mit potenziell&lt;br /&gt;
verheerenden Folgen. Es liegt in meiner Verantwortung, herauszufinden,&lt;br /&gt;
warum das geschehen konnte und die entsprechenden Fehler zu&lt;br /&gt;
korrigieren, damit solche Angriffe in Zukunft verhindert werden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb&lt;br /&gt;
habe ich kurz nach dem Anschlagsversuch über Detroit zwei&lt;br /&gt;
Untersuchungen angeordnet. Ich habe die Ministerin für innere&lt;br /&gt;
Sicherheit, Janet Napolitano, angewiesen, in der Luftfahrt die&lt;br /&gt;
Sicherheitskontrollen, Technologien und Verfahren zu überprüfen. Heute&lt;br /&gt;
berichtete sie mir von ihren ersten Erkenntnissen und ich freue mich,&lt;br /&gt;
dass für diese Untersuchung die neuesten wissenschaftlichen und&lt;br /&gt;
technischen Methoden eingesetzt wurden und das Fachwissen von&lt;br /&gt;
Energieminister Steven Chu und seinem Ressort eingeflossen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem&lt;br /&gt;
habe ich meinen Berater für Terrorismusabwehr und innere Sicherheit,&lt;br /&gt;
John Brennan, angewiesen, eine gründliche Überprüfung unseres&lt;br /&gt;
Gefährderlistensystems vorzunehmen, um die Ursachen für diese Fehler&lt;br /&gt;
ausmerzen zu können. Wie heute besprochen fördert diese noch andauernde&lt;br /&gt;
Untersuchung weiterhin Informationen über das menschliche und&lt;br /&gt;
systemische Versagen zutage, das um ein Haar 300 Menschenleben&lt;br /&gt;
gefordert hätte. Den vorläufigen Bericht werden wir in den kommenden&lt;br /&gt;
Tagen in einer Zusammenfassung veröffentlichen, aber ich möchte schon&lt;br /&gt;
jetzt einige unserer bisherigen Informationen mit Ihnen teilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie&lt;br /&gt;
ich am Wochenende erklärt habe, waren Teile unserer Nachrichtendienste&lt;br /&gt;
darüber informiert, dass Umar Farouk Abdulmutallab in den Jemen gereist&lt;br /&gt;
war, um sich dort Extremisten anzuschließen. Wie sich nun&lt;br /&gt;
herausgestellt hat, lagen unseren Nachrichtendiensten auch andere&lt;br /&gt;
Warnhinweise vor: Die Al Kaida wollte von der arabischen Halbinsel aus&lt;br /&gt;
nicht nur amerikanische Ziele im Jemen, sondern auch in den Vereinigten&lt;br /&gt;
Staaten selbst angreifen. Und es gab Informationen, dass diese Gruppe&lt;br /&gt;
mit einer uns bekannten Person kollaborierte – wie wir heute wissen,&lt;br /&gt;
handelte es sich dabei um die in den Anschlagsversuch an Weihnachten&lt;br /&gt;
verwickelte Person.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter dem Strich bedeutet das Folgendes: Der&lt;br /&gt;
US-Regierung lagen ausreichend Informationen vor, um diesen Plan&lt;br /&gt;
aufdecken und den Anschlagsversuch am ersten Weihnachtsfeiertag&lt;br /&gt;
vereiteln zu können. Aber unsere Nachrichtendienste haben es versäumt,&lt;br /&gt;
die Anhaltspunkte zusammenzufügen, die dafür gesorgt hätten, dass der&lt;br /&gt;
Name des Verdächtigen auf der No-Fly-Liste erscheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders&lt;br /&gt;
ausgedrückt ist hier nicht die Erhebung nachrichtendienstlicher&lt;br /&gt;
Erkenntnisse gescheitert, sondern das Zusammenführen und Interpretieren&lt;br /&gt;
vorhandener Erkenntnisse. Die Informationen lagen vor. Behörden und&lt;br /&gt;
Analysten, die sie benötigten, hatten Zugriff darauf. Und unsere&lt;br /&gt;
Fachleute waren dafür ausgebildet, nach ihnen zu suchen und sie&lt;br /&gt;
zusammenzufügen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß natürlich, dass nachrichtendienstliche&lt;br /&gt;
Erkenntnisse naturgemäß nie vollkommen sind, aber es wird immer&lt;br /&gt;
deutlicher, dass sie in diesem Fall nicht vollständig ausgewertet oder&lt;br /&gt;
genutzt wurden. Das ist inakzeptabel und ich kann es nicht dulden. Wir&lt;br /&gt;
haben immer wieder erlebt, dass das rasche Zusammenfügen von&lt;br /&gt;
Informationen und schnelles Handeln entscheidend sind, um dem gewandten&lt;br /&gt;
Feind stets einen Schritt voraus zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir müssen also&lt;br /&gt;
bessere Arbeit leisten – und das werden wir auch. Und wir müssen es&lt;br /&gt;
schnell schaffen. Es geht um das Leben von Amerikanern. Ich habe meinem&lt;br /&gt;
Team daher heute deutlich gesagt: Ich will, dass unsere ersten&lt;br /&gt;
Überprüfungen diese Woche abgeschlossen werden. Ich will detaillierte&lt;br /&gt;
Empfehlungen für Korrektivmaßnahmen, um die Fehlerquellen zu&lt;br /&gt;
beseitigen. Ich will, dass diese Reformen unverzüglich umgesetzt&lt;br /&gt;
werden, damit so etwas nicht noch einmal geschieht und wir zukünftige&lt;br /&gt;
Anschläge verhindern können. Ich weiß, dass alle in meinem Team sich&lt;br /&gt;
bewusst sind, wie wichtig es ist, dass wir das hinbekommen. Und ich&lt;br /&gt;
danke ihnen dafür, dass jeder einzelne von ihnen die Verantwortung für&lt;br /&gt;
die Unzulänglichkeiten der jeweils eigenen Behörde übernommen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unmittelbar&lt;br /&gt;
nach dem Anschlag habe ich konkrete Schritte zum Schutz der&lt;br /&gt;
amerikanischen Bevölkerung angeordnet: Neue Kontroll- und&lt;br /&gt;
Sicherheitsmaßnahmen für alle Inlands- und internationalen Flüge, mehr&lt;br /&gt;
Sprengstoffsuchtrupps an den Flughäfen, mehr Sicherheitsbegleiter auf&lt;br /&gt;
den Flügen sowie eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit unseren&lt;br /&gt;
internationalen Partnern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den vergangenen Tagen haben wir&lt;br /&gt;
weitere Schritte zur Erhöhung der Sicherheit unternommen. Die Experten&lt;br /&gt;
für Terrorismusbekämpfung haben unser Gefährderlistensystem überprüft&lt;br /&gt;
und aktualisiert. Im Rahmen dieser Maßnahme sind weitere Personen auf&lt;br /&gt;
die No-Fly-Liste gesetzt worden. Und obwohl unsere Überprüfung ergeben&lt;br /&gt;
hat, dass unser Gefährderlistensystem nicht funktionsunfähig ist, zeigt&lt;br /&gt;
die Tatsache, dass Abdulmutallab nicht auf die No-Fly-Liste gesetzt&lt;br /&gt;
wurde, dass es verbessert werden muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das US-Außenministerium&lt;br /&gt;
hat Botschaften und Konsulate jetzt angewiesen, ihre Warnungen vor&lt;br /&gt;
Personen mit Verbindungen zu Terroristen oder mutmaßlichen Terroristen&lt;br /&gt;
um aktuelle Visainformationen zu ergänzen. Seit gestern schreibt die&lt;br /&gt;
Verkehrssicherheitsbehörde (TSA) erweiterte Sicherheitskontrollen für&lt;br /&gt;
Passagiere vor, die aus Ländern oder über Länder, die auf unserer Liste&lt;br /&gt;
der den Terrorismus unterstützenden Staaten stehen sowie aus bestimmten&lt;br /&gt;
anderen Ländern in die Vereinigten Staaten fliegen. In den kommenden&lt;br /&gt;
Tagen werde ich weitere Maßnahmen zur Vereitelung von Anschlägen&lt;br /&gt;
ankündigen. Dazu werden die bessere Integration von Informationen und&lt;br /&gt;
erweiterte Sicherheitskontrollen für Flugreisende gehören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es&lt;br /&gt;
sind in diesem Zusammenhang Stimmen laut geworden, die gefordert haben,&lt;br /&gt;
die Ereignisse vom ersten Weihnachtsfeiertag zum Anlass zu nehmen, die&lt;br /&gt;
Schließung des Gefängnisses in Guantanamo zu überdenken. Ich sage es&lt;br /&gt;
daher ganz deutlich: Es war schon immer unser Ziel, Häftlinge nur in&lt;br /&gt;
Länder zu überstellen, die gewährleisten, dass unsere Sicherheit&lt;br /&gt;
gewahrt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insbesondere im Jemen gibt es dauerhafte&lt;br /&gt;
Sicherheitsprobleme, an denen wir seit einiger Zeit mit unseren&lt;br /&gt;
jemenitischen Partnern arbeiten. Ich habe mit dem Justizminister über&lt;br /&gt;
diese besorgniserregende Situation gesprochen und wir sind uns einig,&lt;br /&gt;
dass wir vorerst keine weiteren Häftlinge in den Jemen überführen&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber täuschen Sie sich nicht: Wir werden das Gefängnis&lt;br /&gt;
in Guantanamo, das unseren nationalen Sicherheitsinteressen geschadet&lt;br /&gt;
und es der Al Kaida so leicht gemacht hat, neue Anhänger anzuwerben,&lt;br /&gt;
schließen. Tatsächlich war dieses Gefängnis der ausdrückliche&lt;br /&gt;
Beweggrund für die Gründung der Al Kaida auf der Arabischen Halbinsel.&lt;br /&gt;
Ich habe immer gesagt, dass wir das tun werden – wir werden es so&lt;br /&gt;
schließen, dass die Sicherheit der amerikanischen Bevölkerung&lt;br /&gt;
gewährleistet bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Überprüfungen – und die Schritte,&lt;br /&gt;
die wir bisher unternommen haben und noch unternehmen werden –&lt;br /&gt;
betreffen das Herzstück der nachrichtendienstlichen Arbeit und der&lt;br /&gt;
inneren Sicherheit, die wir im 21. Jahrhundert benötigen. Ebenso, wie&lt;br /&gt;
die Al Kaida und ihre Verbündeten ihre Bemühungen, uns Schaden&lt;br /&gt;
zuzufügen, ständig weiterentwickeln und anpassen, müssen wir uns&lt;br /&gt;
ständig weiterentwickeln und anpassen, um sie zu besiegen. Denn wie wir&lt;br /&gt;
an Weihnachten gesehen haben, ist die Fehlertoleranz gering und die&lt;br /&gt;
Folgen eines Fehlers können katastrophale Ausmaße annehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während&lt;br /&gt;
diese gewalttätigen Extremisten neue Zufluchtsorte suchen, haben wir&lt;br /&gt;
vor, gegen die Al Kaida vorzugehen, wo auch immer sie sich niederlässt.&lt;br /&gt;
Wir werden neue Partnerschaften eingehen, um ihr Rückzugsorte zu&lt;br /&gt;
verweigern, so wie wir das derzeit gemeinsam mit der jemenitischen&lt;br /&gt;
Regierung tun. Während unsere Feinde neue Anhänger rekrutieren, werden&lt;br /&gt;
wir unsere Nachrichtendienste und Institutionen stetig überprüfen und&lt;br /&gt;
schnell verbessern. Während diese unsere Taktiken verfeinern, werden&lt;br /&gt;
wir unsere Verteidigung stärken, indem wir unter anderem intelligentere&lt;br /&gt;
Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen einführen und in die&lt;br /&gt;
Technologien investieren, die die an Weihnachten verwendeten&lt;br /&gt;
Sprengstoffe hätten aufspüren können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz gesagt müssen die&lt;br /&gt;
Systeme, die bei unseren Nachrichtendiensten, im Bereich der inneren&lt;br /&gt;
Sicherheit und der Strafverfolgung zum Einsatz kommen – und die&lt;br /&gt;
Menschen, die mit ihnen arbeiten – rechenschaftspflichtig sein und so&lt;br /&gt;
funktionieren, wie wir das wollen: Nachrichtendienstliche Erkenntnisse&lt;br /&gt;
müssen so schnell und so effektiv wie möglich erhoben, ausgetauscht,&lt;br /&gt;
integriert und analysiert werden und es muss entsprechend gehandelt&lt;br /&gt;
werden, damit unschuldige Menschen gerettet werden können – nicht&lt;br /&gt;
meistens, sondern immer. Das verdienen die Amerikaner. Und genau das&lt;br /&gt;
ist meine Forderung als Präsident.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übersetzung: &lt;a href=&quot;http://amerikadienst.usembassy.de/&quot;&gt;Amerika-Dienst der US-Botschaft in Deutschland&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Originaltext: &lt;a href=&quot;http://www.whitehouse.gov/the-press-office/remarks-president-security-reviews&quot;&gt;Remarks by the President on Security Reviews&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 08 Jan 2010 08:26:20 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1963-guid.html</guid>
    <category>Rede</category>
<category>Terror</category>

</item>
<item>
    <title>Obamas Nobelpreis-Rede auf deutsch</title>
    <link>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1962-Obamas-Nobelpreis-Rede-auf-deutsch.html</link>
    
    <comments>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1962-Obamas-Nobelpreis-Rede-auf-deutsch.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://uswahl2008.de/wfwcomment.php?cid=1962</wfw:comment>

    <slash:comments>2</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://uswahl2008.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1962</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Georg Watzlawek)</author>
    <content:encoded>
    US-Präsident Barack Obama hat zu seiner Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis in Oslo eine großartige Rede über die Rolle des Krieges (und des Friedens) in der Welt gehalten. Die Rede ist etwas lang, doch das Studium lohnt sich. Daher hier Obamas gesamte Rede in deutscher Übersetzung:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Majestäten, königliche Hoheiten, verehrte Mitglieder des norwegischen&lt;br /&gt;
Nobelpreiskomitees, Bürger der Vereinigten Staaten, Bürger der Welt, &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;ich&lt;br /&gt;
nehme diese Ehre in tiefer Dankbarkeit und großer Demut entgegen. Diese&lt;br /&gt;
Auszeichnung bezeugt unsere höchsten Ansprüche – dass wir angesichts&lt;br /&gt;
all der Grausamkeit und des Elends auf der Welt nicht einfach in&lt;br /&gt;
unserem Schicksal gefangen sind. Unser Handeln spielt eine Rolle und&lt;br /&gt;
kann die Geschichte zugunsten der Gerechtigkeit beeinflussen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Und&lt;br /&gt;
dennoch wäre es nachlässig, wenn ich nicht auf die erheblichen&lt;br /&gt;
Kontroversen eingehen würde, die Ihre großzügige Entscheidung zur Folge&lt;br /&gt;
hatte. Teilweise liegt das daran, dass ich am Anfang, und nicht am Ende&lt;br /&gt;
meiner Bemühungen auf der Weltbühne stehe. Verglichen mit einigen&lt;br /&gt;
Größen der Geschichte, die mit diesem Preis ausgezeichnet wurden -&lt;br /&gt;
Schweitzer und King, Marshall und Mandela - sind meine Leistungen&lt;br /&gt;
gering. Und dann gibt es die Frauen und Männer auf der Welt, die ins&lt;br /&gt;
Gefängnis geworfen und geschlagen werden, weil sie sich für die&lt;br /&gt;
Gerechtigkeit einsetzen, sich in humanitären Organisationen abmühen, um&lt;br /&gt;
das Leid zu lindern, die verkannten Millionen, deren stille Taten von&lt;br /&gt;
Mut und Mitgefühl zeugen und sogar die abgebrühtesten Zyniker berühren.&lt;br /&gt;
Ich kann jenen nicht widersprechen, die der Meinung sind, dass diese&lt;br /&gt;
Frauen und Männer – einige von Ihnen bekannt, andere von ihnen nur&lt;br /&gt;
sichtbar für die Menschen, denen sie helfen – diese Ehre weit mehr&lt;br /&gt;
verdienen als ich. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Aber vielleicht ist das größte Problem an&lt;br /&gt;
meiner Auszeichnung mit diesem Preis die Tatsache, dass ich der&lt;br /&gt;
Oberbefehlshaber der Streitkräfte eines Landes bin, das sich inmitten&lt;br /&gt;
zweier Kriege befindet. Einer dieser Kriege geht langsam zu Ende. Bei&lt;br /&gt;
dem anderen handelt es sich um einen Konflikt, den die Vereinigten&lt;br /&gt;
Staaten nicht gesucht haben; einen Konflikt, in dem 42 Länder an&lt;br /&gt;
unserer Seite stehen - darunter auch Norwegen - um uns und alle anderen&lt;br /&gt;
Länder vor weiteren Anschlägen zu verteidigen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Dennoch&lt;br /&gt;
befinden wir uns im Krieg, und ich bin für die Entsendung Tausender&lt;br /&gt;
junger Amerikaner verantwortlich, die in einem weit entfernten Land&lt;br /&gt;
kämpfen müssen. Einige von ihnen werden töten, und einige von ihnen&lt;br /&gt;
werden getötet werden. Daher bin ich heute mit einem unmittelbaren&lt;br /&gt;
Gefühl dafür hier, was uns bewaffnete Konflikte kosten – angesichts all&lt;br /&gt;
der schwierigen Fragen über das Verhältnis zwischen Krieg und Frieden&lt;br /&gt;
und unsere Bestrebungen, das eine mit dem anderen zu ersetzen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Nun&lt;br /&gt;
sind diese Fragen nicht neu. Krieg trat in der einen oder anderen Form&lt;br /&gt;
mit dem ersten Menschen in Erscheinung. Zu Anbeginn der Geschichte&lt;br /&gt;
fragte sich niemand, ob Krieg moralisch vertretbar sei; er war einfach&lt;br /&gt;
eine Gegebenheit wir Dürren oder Krankheiten – das Mittel, mit dem&lt;br /&gt;
Stämme und später Kulturen nach Macht strebten und ihre Differenzen&lt;br /&gt;
beilegten. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Und im Laufe der Zeit versuchte man mit Gesetzen,&lt;br /&gt;
die Gewalt innerhalb von Gruppen zu kontrollieren. Ebenso versuchten&lt;br /&gt;
Philosophen, Geistliche und Staatsmänner, die zerstörerische Kraft des&lt;br /&gt;
Krieges einzuschränken. Das Konzept eines &amp;quot;gerechten Krieges&amp;quot; trat in&lt;br /&gt;
Erscheinung; es legte nahe, dass ein Krieg nur gerechtfertigt ist, wenn&lt;br /&gt;
er bestimmte Bedingungen erfüllt: wenn er als letztes Mittel oder zur&lt;br /&gt;
Selbstverteidigung geführt wird, wenn die Verwendung von Gewalt&lt;br /&gt;
verhältnismäßig ist und wenn, wo möglich, Zivilisten von der Gewalt&lt;br /&gt;
ausgenommen sind. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Natürlich wissen wir, dass man sich&lt;br /&gt;
während eines Großteils der Geschichte selten an dieses Konzept eines&lt;br /&gt;
&amp;quot;gerechten Krieges&amp;quot; hielt. Das Vermögen des Menschen, neue Wege zu&lt;br /&gt;
ersinnen, andere Menschen zu töten, erwies sich als unerschöpflich,&lt;br /&gt;
ebenso wie unsere Fähigkeit, diejenigen von unserem Mitleid&lt;br /&gt;
auszunehmen, die anders aussahen oder zu einem anderen Gott beteten als&lt;br /&gt;
wir. Kriege zwischen Armeen wurden verdrängt von Kriegen zwischen&lt;br /&gt;
Nationen – totale Kriege, bei denen die Grenze zwischen Kombattanten&lt;br /&gt;
und Zivilisten verschwamm. In nur 30 Jahren überschwemmte ein solches&lt;br /&gt;
Blutbad diesen Kontinent zweimal. Und obwohl es schwer ist, sich eine&lt;br /&gt;
gerechtere Sache als den Sieg über das Dritte Reich und die&lt;br /&gt;
Achsenmächte vorzustellen, war der Zweite Weltkrieg ein Konflikt, in&lt;br /&gt;
dem die Gesamtzahl der getöteten Zivilisten die Zahl der gefallenen&lt;br /&gt;
Soldaten überstieg. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Angesichts derartiger Zerstörung und mit&lt;br /&gt;
Anbruch des Atomzeitalters wurde es Siegern und Besiegten gleichermaßen&lt;br /&gt;
klar, dass die Welt Institutionen benötigte, die einen weiteren&lt;br /&gt;
Weltkrieg verhindern würden. Ein Vierteljahrhundert nachdem der&lt;br /&gt;
US-Senat den Völkerbund abgelehnt hatte, eine Idee, für die Woodrow&lt;br /&gt;
Wilson diese Auszeichnung erhielt – führten die Vereinigten Staaten die&lt;br /&gt;
Welt beim Aufbau eine Architektur an, die Frieden gewährleisten sollte:&lt;br /&gt;
der Marshallplan und die Vereinten Nationen, Kontrollmechanismen für&lt;br /&gt;
die Kriegsführung, Verträge zum Schutz der Menschenrechte, zur&lt;br /&gt;
Verhinderung von Völkermord und zur Einschränkung der gefährlichsten&lt;br /&gt;
Waffen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;In vielerlei Hinsicht waren diese Bestrebungen&lt;br /&gt;
erfolgreich. Ja, schreckliche Kriege wurden geführt und Gräueltaten&lt;br /&gt;
wurden verübt. Aber es gab keinen Dritten Weltkrieg. Der Kalte Krieg&lt;br /&gt;
endete mit jubelnden Menschenmassen, die eine Mauer einrissen. Der&lt;br /&gt;
Handel hat einen Großteil der Welt zusammengeführt. Milliarden von&lt;br /&gt;
Menschen sind aus der Armut befreit worden. Die Ideale der Freiheit,&lt;br /&gt;
Selbstbestimmung, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit wurden stockend&lt;br /&gt;
vorangebracht. Wir sind die Erben der Stärke und des Weitblicks&lt;br /&gt;
vergangener Generationen, und auf dieses Vermächtnis ist mein Land zu&lt;br /&gt;
Recht stolz. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Und doch gibt diese alte Architektur zehn Jahre&lt;br /&gt;
nach Anbruch des neuen Jahrhunderts unter der Last neuer Bedrohungen&lt;br /&gt;
nach. Die Welt erzittert vielleicht nicht mehr beim Gedanken an einen&lt;br /&gt;
Krieg zwischen zwei Atommächten, aber die Weiterverbreitung von&lt;br /&gt;
Atomwaffen erhöht möglicherweise das Risiko einer Katastrophe.&lt;br /&gt;
Terrorismus ist schon lange eine Taktik, aber moderne Technologien&lt;br /&gt;
ermöglichen es einer kleinen Anzahl kleiner Menschen mit einem Übermaß&lt;br /&gt;
an Wut, in schrecklichem Ausmaß Unschuldige zu töten. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Zudem&lt;br /&gt;
sind Kriege zwischen Ländern zunehmend von Kriegen innerhalb von&lt;br /&gt;
Ländern verdrängt worden. Das Wiederauftreten ethnischer oder&lt;br /&gt;
konfessionell motivierter Konflikte, die Zunahme sezessionistischer&lt;br /&gt;
Bewegungen, Aufstände und gescheiterte Staaten - all diese Dinge haben&lt;br /&gt;
immer mehr Zivilisten in unendlichem Chaos eingeschlossen. In den&lt;br /&gt;
heutigen Kriegen werden mehr Zivilisten getötet als Soldaten, die Saat&lt;br /&gt;
für zukünftige Konflikte wird gelegt, Volkswirtschaften werden&lt;br /&gt;
ruiniert, Zivilgesellschaften entzwei gerissen, die Zahl von&lt;br /&gt;
Flüchtlingen nimmt sprunghaft zu und Kinder werden verletzt. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Ich&lt;br /&gt;
kann Ihnen heute keine endgültige Lösung für die Probleme des Krieges&lt;br /&gt;
vorlegen. Aber ich weiß, dass wir denselben Weitblick, dieselbe harte&lt;br /&gt;
Arbeit und dieselbe Ausdauer benötigen wie die Frauen und Männer, die&lt;br /&gt;
vor Jahrzehnten so mutig gehandelt haben, wenn wir diese&lt;br /&gt;
Herausforderungen bewältigen wollen. Und wir werden völlig neu über die&lt;br /&gt;
Konzepte eines gerechten Krieges und die Gebote eines gerechten&lt;br /&gt;
Friedens nachdenken müssen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Wir müssen damit beginnen, die&lt;br /&gt;
schwere Wahrheit anzunehmen: Gewaltsame Konflikte werden wir zu unseren&lt;br /&gt;
Lebzeiten nicht abschaffen können. Es wird Zeiten geben, in denen&lt;br /&gt;
Nationen - die allein oder gemeinsam handeln - den Einsatz von Gewalt&lt;br /&gt;
nicht nur als notwendig, sondern als moralisch gerechtfertigt&lt;br /&gt;
betrachten werden. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Dabei bin ich mir dessen bewusst, was&lt;br /&gt;
Martin Luther King vor Jahren während derselben Zeremonie sagte:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewalt führt nicht zu dauerhaftem Frieden. Sie löst kein soziales&lt;br /&gt;
Problem, sie erzeugt nur neue und kompliziertere.&amp;quot; Als jemand, der als&lt;br /&gt;
unmittelbare Konsequenz des Lebenswerks von Dr. King hier steht, bin&lt;br /&gt;
ich der lebendige Beweis für die moralische Kraft von Gewaltlosigkeit.&lt;br /&gt;
Ich weiß, dass die Überzeugung und das Leben von Gandhi und King nichts&lt;br /&gt;
Schwaches, nichts Passives und nichts Naives hatten. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Aber&lt;br /&gt;
als Staatschef, der kraft seines Amtseides verpflichtet ist, sein Land&lt;br /&gt;
zu schützen und zu verteidigen, kann ich mich nicht nur von ihrem&lt;br /&gt;
Beispiel leiten lassen. Ich stehe der Welt gegenüber, wie sie ist, und&lt;br /&gt;
ich kann angesichts der für die amerikanischen Bürger bestehenden&lt;br /&gt;
Bedrohungen nicht untätig sein. Denn täuschen Sie sich nicht: Das Böse&lt;br /&gt;
existiert auf der Welt. Eine gewaltlose Bewegung hätte Hitlers Armeen&lt;br /&gt;
nicht aufhalten können. Verhandlungen können die Anführer der Al Kaida&lt;br /&gt;
nicht überzeugen, ihre Waffen niederzulegen. Es ist kein Aufruf zum&lt;br /&gt;
Zynismus, wenn man sagt, dass Gewalt manchmal notwendig sein kann – es&lt;br /&gt;
ist eine Anerkennung der Geschichte, der Unvollkommenheit des Menschen&lt;br /&gt;
und der Grenzen der Vernunft. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Ich sage das und fange mit&lt;br /&gt;
diesem Punkt an, weil es heute in vielen Ländern eine tiefgehende&lt;br /&gt;
Ambivalenz bezüglich Militäraktionen gibt, unabhängig von der Ursache.&lt;br /&gt;
Und gelegentlich kommt dazu ein reflexartiges Misstrauen gegenüber den&lt;br /&gt;
Vereinigten Staaten, der einzigen militärischen Supermacht auf der&lt;br /&gt;
Welt. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Aber die Welt muss sich in Erinnerung rufen, dass es&lt;br /&gt;
nicht nur internationale Institutionen – nicht nur Verträge und&lt;br /&gt;
Erklärungen – waren, die in der Welt nach dem Zweiten Weltkrieg für&lt;br /&gt;
Stabilität sorgten. Welche Fehler wir auch gemacht haben, eine einfache&lt;br /&gt;
Tatsache lässt sich nicht leugnen: Die Vereinigten Staaten von Amerika&lt;br /&gt;
haben dazu beigetragen, die globale Sicherheit seit mehr als sechzig&lt;br /&gt;
Jahren mit dem Blut unserer Bürger und der Stärke unserer Waffen zu&lt;br /&gt;
gewährleisten. Der Dienst und die Opfer unserer Frauen und Männer in&lt;br /&gt;
Uniform haben von Deutschland bis Korea Frieden und Wohlstand gefördert&lt;br /&gt;
und ermöglicht, dass Demokratie an Orten wie dem Balkan Wurzeln&lt;br /&gt;
schlägt. Wir tragen diese Last nicht, weil wir anderen unseren Willen&lt;br /&gt;
aufzwingen wollen. Wir tun es aus aufgeklärtem Selbstinteresse – weil&lt;br /&gt;
wir eine bessere Zukunft für unsere Kinder und Enkelkinder wollen und&lt;br /&gt;
glauben, dass ihr Leben besser sein wird, wenn die Kinder und&lt;br /&gt;
Enkelkinder anderer Menschen auch in Freiheit und Wohlstand leben&lt;br /&gt;
können. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Also ja, die Instrumente des Krieges müssen bei der&lt;br /&gt;
Sicherung des Friedens eine Rolle spielen. Und dennoch muss diese&lt;br /&gt;
Wahrheit mit einer anderen Wahrheit einhergehen – dass unabhängig&lt;br /&gt;
davon, wie gerechtfertigt er auch ist, Krieg unweigerlich zu&lt;br /&gt;
menschlichen Tragödien führt. Der Mut und die Opfer von Soldaten sind&lt;br /&gt;
ruhmreich, sie verleihen ihrer Hingabe für ihr Land Ausdruck, für die&lt;br /&gt;
Sache und ihre Waffenbrüder. Aber der Krieg selbst ist niemals&lt;br /&gt;
ruhmreich, und wir dürfen ihn auch nie als ruhmreich darstellen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Also&lt;br /&gt;
besteht ein Teil der Herausforderung darin, dass wir diese beiden&lt;br /&gt;
unvereinbaren Wahrheiten miteinander in Einklang bringen - dass Krieg&lt;br /&gt;
manchmal nötig ist und auf einer gewissen Ebene Ausdruck menschlicher&lt;br /&gt;
Torheit. Konkret betrachtet müssen wir unsere Bemühungen auf etwas&lt;br /&gt;
konzentrieren, das Präsident Kennedy vor langer Zeit gefordert hat.&lt;br /&gt;
“Wir sollten uns stattdessen auf einen praktischeren, erreichbareren&lt;br /&gt;
Frieden konzentrieren, der nicht auf einer plötzlichen Revolution der&lt;br /&gt;
menschlichen Natur, sondern auf einer allmählichen Evolution der&lt;br /&gt;
menschlichen Institutionen basiert.” Eine allmähliche Evolution der&lt;br /&gt;
menschlichen Institutionen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Wie könnte diese Evolution aussehen? Was könnten diese praktischen Schritte sein? &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Zunächst&lt;br /&gt;
einmal glaube ich, dass sich alle Nationen – die starken wie die&lt;br /&gt;
schwachen – an Normen halten müssen, die den Einsatz von Gewalt regeln.&lt;br /&gt;
Ich behalte mir – wie jeder Staatschef – das Recht vor, unilateral zu&lt;br /&gt;
handeln, wenn nötig, um mein Land zu verteidigen. Dennoch bin ich&lt;br /&gt;
überzeugt, dass diejenigen gestärkt werden, die sich an die Normen&lt;br /&gt;
halten, und diejenigen isoliert und geschwächt, die das nicht tun. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Die&lt;br /&gt;
Welt stellte sich nach den Anschlägen vom 11. September auf die Seite&lt;br /&gt;
der Vereinigten Staaten und unterstützt aufgrund der Entsetzlichkeit&lt;br /&gt;
dieser sinnlosen Anschläge und des anerkannten Prinzips der&lt;br /&gt;
Selbstverteidigung weiterhin unsere Bestrebungen in Afghanistan.&lt;br /&gt;
Genauso erkannte die Welt die Notwendigkeit, Saddam Hussein&lt;br /&gt;
aufzuhalten, als er in Kuwait einmarschierte – ein Konsens, der eine&lt;br /&gt;
klare Botschaft an alle Welt aussandte, welchen Preis man für&lt;br /&gt;
Aggression zahlt. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Ferner können die Vereinigten Staaten&lt;br /&gt;
nicht darauf bestehen – wie es auch kein anderes Land kann –, dass sich&lt;br /&gt;
andere an die Regeln halten, wenn wir selbst das nicht tun. Denn wenn&lt;br /&gt;
wir es nicht tun, erscheint unser Handeln willkürlich und die&lt;br /&gt;
Legitimität zukünftiger Interventionen wird untergraben – und seien sie&lt;br /&gt;
auch noch so gerechtfertigt. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Dies ist besonders wichtig,&lt;br /&gt;
wenn der Zweck von Militäraktionen über Selbstverteidigung oder die&lt;br /&gt;
Verteidigung eines Landes gegen einen Aggressor hinausgeht. Wir sehen&lt;br /&gt;
uns alle immer mehr mit schwierigen Fragen darüber konfrontiert, wie&lt;br /&gt;
man den Mord an Zivilisten durch deren eigene Regierung verhindern oder&lt;br /&gt;
einen Bürgerkrieg beenden kann, dessen Gewalt und Leid eine ganze&lt;br /&gt;
Region verschlingt. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Ich bin der Meinung, dass Gewalt aus&lt;br /&gt;
humanitären Gründen gerechtfertigt sein kann, wie das auf dem Balkan&lt;br /&gt;
oder an anderen Orten der Fall war, die vom Krieg Narben davongetragen&lt;br /&gt;
haben. Untätigkeit zerrt an unserm Gewissen und kann dazu führen, dass&lt;br /&gt;
wir für eine spätere Intervention einen noch höheren Preis zahlen&lt;br /&gt;
müssen. Daher müssen alle verantwortungsvollen Länder die Rolle&lt;br /&gt;
annehmen, die Militärs mit einem eindeutigen Mandat bei der&lt;br /&gt;
Friedenssicherung spielen können. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Die Vereinigten Staaten&lt;br /&gt;
werden in ihrem Bekenntnis zur globalen Sicherheit niemals wanken. Aber&lt;br /&gt;
in einer Welt, in der die Bedrohungen diffuser und die Einsätze&lt;br /&gt;
komplexer sind, können die Vereinigten Staaten nicht allein handeln.&lt;br /&gt;
Die Vereinigten Staaten können allein nicht den Frieden sichern. Das&lt;br /&gt;
ist in Afghanistan der Fall. Das ist in gescheiterten Staaten wie&lt;br /&gt;
Somalia der Fall, wo zu Terrorismus und Piraterie noch Hungersnöte und&lt;br /&gt;
menschliches Leid hinzukommen. Und traurigerweise wird es auch&lt;br /&gt;
weiterhin noch jahrelang in instabilen Regionen der Fall sein. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Die&lt;br /&gt;
Politiker und Soldaten der NATO-Länder – und andere Freunde und&lt;br /&gt;
Verbündete – belegen diese Wahrheit durch die Fähigkeiten und den Mut,&lt;br /&gt;
den sie in Afghanistan gezeigt haben. Aber in vielen Ländern gibt es&lt;br /&gt;
eine Trennung zwischen den Bestrebungen der Menschen, die ihren Dienst&lt;br /&gt;
tun, und der in der Öffentlichkeit herrschenden Ambivalenz. Ich weiß,&lt;br /&gt;
warum Krieg nicht populär ist, aber ich weiß auch Folgendes: Die&lt;br /&gt;
Überzeugung, dass Frieden wünschenswert ist, ist selten genug, um ihn&lt;br /&gt;
zu erreichen. Frieden erfordert Verantwortung. Frieden bringt Opfer mit&lt;br /&gt;
sich. Aus diesem Grund ist die NATO weiterhin unabkömmlich. Aus diesem&lt;br /&gt;
Grund müssen wir die Vereinten Nationen und die regionale&lt;br /&gt;
Friedenserhaltung stärken, und die Arbeit nicht einigen wenigen Ländern&lt;br /&gt;
überlassen. Aus diesem Grund ehren wir diejenigen, die von Friedens-&lt;br /&gt;
und Ausbildungsmissionen im Ausland nach Oslo und Rom, Ottawa und&lt;br /&gt;
Sydney, Dhaka und Kigali zurückkehren – wir ehren sie nicht als&lt;br /&gt;
Kriegführende, sondern als Menschen, die den Frieden ermöglichen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;&lt;p&gt;Ich&lt;br /&gt;
möchte eine letzte Bemerkung zur Anwendung von Gewalt machen. Während&lt;br /&gt;
wir die schwierigen Entscheidungen treffen, ob wir in den Krieg ziehen,&lt;br /&gt;
müssen wir uns auch klar überlegen, wie wir in diesem Krieg kämpfen&lt;br /&gt;
wollen. Das Nobelpreiskomitee hat diese Wahrheit anerkannt, als es den&lt;br /&gt;
ersten Friedensnobelpreis an Henry Dunant vergab - den Gründer des&lt;br /&gt;
Roten Kreuzes und eine treibende Kraft hinter den Genfer Konventionen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wo Gewalt nötig ist, haben wir ein moralisches und strategisches&lt;br /&gt;
Interesse, uns zu bestimmten Verhaltensregeln zu verpflichten. Und&lt;br /&gt;
selbst wenn wir uns einem bösartigen Feind stellen, der sich an keine&lt;br /&gt;
Regeln hält, bin ich der Meinung, dass die Vereinigten Staaten von&lt;br /&gt;
Amerika in Kriegen weiterhin Standartenträger sein müssen. Das&lt;br /&gt;
unterscheidet uns von denen, gegen die wir kämpfen. Das ist eine Quelle&lt;br /&gt;
unserer Stärke. Aus diesem Grund habe ich Folter verboten. Aus diesem&lt;br /&gt;
Grund habe ich die Schließung des Gefängnisses in Guantanamo Bay&lt;br /&gt;
angeordnet. Und aus diesem Grund habe ich das Bekenntnis der&lt;br /&gt;
Vereinigten Staaten zu den Genfer Konventionen bekräftigt. Wir&lt;br /&gt;
verlieren uns selbst, wenn wir die Ideale kompromittieren, die wir&lt;br /&gt;
verteidigen. Wir ehren diese Ideale, indem wir sie aufrechterhalten –&lt;br /&gt;
nicht nur in einfachen, sondern auch in schwierigen Zeiten. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Ich&lt;br /&gt;
bin lange auf die Frage eingegangen, die wir uns in unseren Köpfen und&lt;br /&gt;
Herzen stellen müssen, bevor wir uns entscheiden, Krieg zu führen. Aber&lt;br /&gt;
jetzt möchte ich mich mit unserem Bemühen befassen, solche schwierigen&lt;br /&gt;
Entscheidungen zu vermeiden, und über drei Möglichkeiten sprechen, die&lt;br /&gt;
wir haben, um einen gerechten und dauerhaften Frieden aufzubauen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Erstens&lt;br /&gt;
müssen wir im Umgang mit den Ländern, die Regeln und Gesetze brechen,&lt;br /&gt;
Alternativen für den Einsatz von Gewalt entwickeln, die wirkungsvoll&lt;br /&gt;
genug sind, dass wir ihr Verhalten wirklich verändern können – denn&lt;br /&gt;
wenn wir einen dauerhaften Frieden wollen, müssen die Worte der&lt;br /&gt;
internationalen Staatengemeinschaft auch etwas bedeuten. Die Regimes,&lt;br /&gt;
die die Regeln brechen, müssen zur Rechenschaft gezogen werden.&lt;br /&gt;
Sanktionen müssen einen Preis abverlangen. Unnachgiebigkeit muss auf&lt;br /&gt;
erhöhten Druck treffen – und so ein Druck ist nur möglich, wenn die&lt;br /&gt;
Welt geschlossen zusammensteht. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Ein dringendes Beispiel sind&lt;br /&gt;
die Bestrebungen, die Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern und eine&lt;br /&gt;
Welt ohne diese Waffen anzustreben. Mitte des vergangenen Jahrhunderts&lt;br /&gt;
einigten sich die Länder auf einen Vertrag, der eine eindeutige&lt;br /&gt;
Vereinbarung enthält: Alle haben Zugang zu friedlicher Atomenergie. Die&lt;br /&gt;
Länder ohne Atomwaffen verzichten auf sie, und die Länder mit&lt;br /&gt;
Atomwaffen rüsten ab. Ich bin entschlossen, diesen Vertrag&lt;br /&gt;
aufrechtzuerhalten. Er ist ein Kernstück meiner Außenpolitik. Und ich&lt;br /&gt;
arbeite mit Präsident Medwedew zusammen, um die amerikanischen und&lt;br /&gt;
russischen Atomwaffenarsenale zu verringern. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Aber es ist&lt;br /&gt;
auch unser aller Aufgabe, darauf zu bestehen, dass Länder wie Iran und&lt;br /&gt;
Nordkorea das System nicht ausnutzen. Diejenigen, die behaupten, sich&lt;br /&gt;
an das Völkerrecht zu halten, können nicht ihren Blick abwenden, wenn&lt;br /&gt;
Gesetze gebrochen werden. Diejenigen, die sich Sorgen um ihre eigene&lt;br /&gt;
Sicherheit machen, können nicht die Gefahr eines Wettrüstens im Nahen&lt;br /&gt;
Osten oder in Ostasien ignorieren. Diejenigen, die Frieden wollen,&lt;br /&gt;
können nicht untätig zusehen, wie Länder sich für einen Atomkrieg&lt;br /&gt;
rüsten. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Dasselbe gilt für die Menschen, die gegen das&lt;br /&gt;
Völkerrecht verstoßen, indem sie ihre Bürger misshandeln. Wenn in&lt;br /&gt;
Darfur Völkermord begangen wird, im Kongo systematische&lt;br /&gt;
Vergewaltigungen stattfinden, in Birma Unterdrückung herrscht – dann&lt;br /&gt;
muss das Konsequenzen haben. Ja, es wird Engagement geben, ja, es wird&lt;br /&gt;
Diplomatie geben – aber es muss Konsequenzen geben, wenn dieses&lt;br /&gt;
Vorgehen scheitert. Und je enger wir zusammenarbeiten, desto&lt;br /&gt;
unwahrscheinlicher ist es, dass wir uns zwischen bewaffneter&lt;br /&gt;
Intervention und Komplizenschaft bei Unterdrückung entscheiden müssen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Das&lt;br /&gt;
bringt mich zu einem zweiten Gedanken – die Art des Friedens, für den&lt;br /&gt;
wir einstehen. Denn Frieden ist nicht nur die Abwesenheit sichtbarer&lt;br /&gt;
Konflikte. Nur ein gerechter Frieden, der auf den inhärenten Rechten&lt;br /&gt;
und der Würde jedes Menschen basiert, kann wirklich von Dauer sein. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Diese&lt;br /&gt;
Einsicht trieb die Verfasser der Allgemeinen Erklärung der&lt;br /&gt;
Menschenrechte nach dem Zweiten Weltkrieg an. Nach der Zerstörung&lt;br /&gt;
erkannten sie, dass Frieden ein hohler Kompromiss ist, wenn die&lt;br /&gt;
Menschenrechte nicht geschützt werden. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Und doch werden diese&lt;br /&gt;
Worte allzu oft ignoriert. Bei einigen Ländern wird ihre Unfähigkeit,&lt;br /&gt;
die Menschenrechte zu gewährleisten, damit entschuldigt, dass es sich&lt;br /&gt;
dabei um westliche Prinzipien handele, die lokalen Kulturen oder Phasen&lt;br /&gt;
in der Entwicklung eines Landes fremd seien – doch diese Entschuldigung&lt;br /&gt;
ist falsch. Innerhalb der Vereinigten Staaten gibt es seit langem ein&lt;br /&gt;
gespanntes Verhältnis zwischen denen, die sich Realisten und denen, die&lt;br /&gt;
sich Idealisten nennen – wobei davon ausgegangen wird, dass es eine&lt;br /&gt;
starre Entscheidung zwischen den eng gefassten Interessen gibt, die man&lt;br /&gt;
verteidigt, und einem endlosen Feldzug, mit dem wir der Welt unsere&lt;br /&gt;
Werte aufzwingen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Diese Entscheidung lehne ich ab. Ich bin&lt;br /&gt;
der Meinung, dass der Frieden dort instabil ist, wo den Bürgern das&lt;br /&gt;
Recht verwehrt wird, ihre Meinung frei zu äußern oder ihre Religion&lt;br /&gt;
frei auszuüben, ihre Politiker frei zu wählen und sich frei von Angst&lt;br /&gt;
versammeln zu können. Angestaute Unzufriedenheiten gären, und die&lt;br /&gt;
Unterdrückung ethnischer und religiöser Identität kann in Gewalt&lt;br /&gt;
umschlagen. Wir wissen auch, dass das Gegenteil wahr ist. In Europa gab&lt;br /&gt;
es erst Frieden, als es frei war. Die Vereinigten Staaten haben noch&lt;br /&gt;
nie Krieg gegen eine Demokratie geführt, und unsere engsten Freunde&lt;br /&gt;
sind Regierungen, die die Rechte ihrer Bürger schützen. Unabhängig&lt;br /&gt;
davon, wie gefühllos man sie definiert - weder den Interessen der&lt;br /&gt;
Vereinigten Staaten noch den Interessen der Welt ist gedient, wenn&lt;br /&gt;
menschliche Wünsche verwehrt werden. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Auch wenn wir die&lt;br /&gt;
einzigartigen Kulturen und Traditionen der verschiedenen Länder achten,&lt;br /&gt;
werden die Vereinigten Staaten immer für diese universellen Wünsche&lt;br /&gt;
ihre Stimme erheben. Wir werden die stille Würde von Reformern wie Aung&lt;br /&gt;
Sang Suu Kyi, den Mut von Simbabwern, die wählen gingen und damit der&lt;br /&gt;
Androhung von Schlägen trotzten, und die stillen Märsche Tausender&lt;br /&gt;
Menschen in den Straßen Irans bezeugen. Es ist kennzeichnend, dass die&lt;br /&gt;
Regierungschefs dieser Länder mehr Angst vor den Wünschen ihrer eigenen&lt;br /&gt;
Bürger haben als vor der Macht eines anderen Landes. Und es ist die&lt;br /&gt;
Verantwortung aller freien Menschen und Länder, sich klar dazu zu&lt;br /&gt;
bekennen, dass wir hinter diesen Bewegungen stehen - den Bewegungen der&lt;br /&gt;
Hoffnung in der Geschichte. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Ich möchte auch Folgendes sagen:&lt;br /&gt;
Bei der Förderung der Menschenrechte kann es nicht nur um Ermahnungen&lt;br /&gt;
gehen. Manchmal muss sie an mühsame Diplomatie geknüpft sein. Ich weiß,&lt;br /&gt;
dass der Dialog mit unterdrückerischen Regimes nicht dasselbe&lt;br /&gt;
befriedigende, reinigende Gefühl vermittelt wie Empörung. Aber ich weiß&lt;br /&gt;
auch, dass Sanktionen ohne Gespräche - Verdammung ohne Diskussionen -&lt;br /&gt;
nur einen lähmenden Status quo zur Folge haben. Kein unterdrückerisches&lt;br /&gt;
Regime kann einen neuen Kurs einschlagen, wenn ihm nicht eine Tür offen&lt;br /&gt;
steht. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Angesichts der Schrecken der Kulturrevolution&lt;br /&gt;
erschien Nixons Treffen mit Mao unentschuldbar - und doch trug es&lt;br /&gt;
sicherlich dazu bei, China auf einen Kurs zu bringen, der dazu führte,&lt;br /&gt;
dass Millionen von Bürgern aus der Armut befreit wurden und mit offenen&lt;br /&gt;
Gesellschaften in Verbindung traten. Die Verbundenheit von Papst&lt;br /&gt;
Johannes Paul mit Polen schuf nicht nur Raum für die katholische&lt;br /&gt;
Kirche, sondern auch für Gewerkschaftsführer wie Lech Walesa. Ronald&lt;br /&gt;
Reagans Bemühungen bei der Waffenkontrolle und seine Befürwortung der&lt;br /&gt;
Perestroika verbesserten nicht nur die Beziehungen zur Sowjetunion,&lt;br /&gt;
sondern stärkten auch Dissidenten überall in Osteuropa. Es gibt dabei&lt;br /&gt;
keine einfache Formel. Aber wir müssen so gut wie möglich versuchen,&lt;br /&gt;
Isolation und Engagement, Druck und Anreize auszubalancieren, so dass&lt;br /&gt;
es mit der Zeit Fortschritte für die Menschenrechte und die&lt;br /&gt;
Menschenwürde gibt. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Drittens umfasst ein gerechter Frieden&lt;br /&gt;
nicht nur Bürgerrechte und politische Rechte - er muss auch&lt;br /&gt;
wirtschaftliche Sicherheit und Chancen einschließen. Denn wahrer&lt;br /&gt;
Frieden ist nicht nur Freiheit von Angst, sondern auch Freiheit von&lt;br /&gt;
Not. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Es ist zweifelsfrei wahr, dass Entwicklung selten ohne&lt;br /&gt;
Sicherheit vonstatten geht; es ist auch wahr, dass es keine Sicherheit&lt;br /&gt;
an Orten gibt, an denen die Menschen keinen Zugang zu ausreichend&lt;br /&gt;
Nahrung, sauberem Wasser oder zu den Medikamenten und der Unterkunft&lt;br /&gt;
haben, die sie zum Überlegen brauchen. Es gibt keine Sicherheit an&lt;br /&gt;
Orten, wo Kinder nicht auf eine anständige Bildung oder eine Arbeit&lt;br /&gt;
hoffen können, mit der man eine Familie ernähren kann. Die Abwesenheit&lt;br /&gt;
von Hoffnung kann eine Gesellschaft von innen verwesen lassen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Und&lt;br /&gt;
deshalb ist es nicht nur Wohltätigkeit, wenn man Landwirten hilft, ihre&lt;br /&gt;
Mitbürger mit Nahrung zu versorgen - oder Ländern, ihre Kinder&lt;br /&gt;
auszubilden und ihre Kranken zu versorgen. Aus diesem Grund muss die&lt;br /&gt;
Welt zusammen gegen den Klimawandel vorgehen. Es gibt wenig&lt;br /&gt;
wissenschaftliche Zweifel daran, dass wir, wenn wir nichts tun, mehr&lt;br /&gt;
Dürren, mehr Hunger, mehr Massenvertreibungen sehen werden – alles&lt;br /&gt;
Entwicklungen, die noch jahrzehntelang weitere Konflikte verursachen&lt;br /&gt;
werden. Aus diesem Grund fordern nicht nur Wissenschaftler und&lt;br /&gt;
Umweltaktivisten schnelle und umfassende Maßnahmen – sondern auch&lt;br /&gt;
militärische Befehlshaber in meinem Land und in anderen, die wissen,&lt;br /&gt;
dass unsere gemeinsame Sicherheit auf dem Spiel steht. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Abkommen&lt;br /&gt;
zwischen Ländern. Starke Institutionen. Unterstützung für die&lt;br /&gt;
Menschenrechte. Investitionen in Entwicklung. All das sind wichtige&lt;br /&gt;
Bestandteile, wenn wir die Entwicklung herbeiführen wollen, von der&lt;br /&gt;
Präsident Kennedy sprach. Und dennoch bin ich nicht der Meinung, dass&lt;br /&gt;
wir den Willen, die Entschlossenheit, das Durchhaltevermögen haben&lt;br /&gt;
werden, um diese Arbeit abzuschließen, wenn wir nicht ein weiteres&lt;br /&gt;
Element einbeziehen - die fortgesetzte Erweiterung unseres moralischen&lt;br /&gt;
Vorstellungsvermögens, ein Festhalten daran, dass es etwas&lt;br /&gt;
Unreduzierbares gibt, das wir alle gemeinsam haben. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Die Welt&lt;br /&gt;
wird kleiner, und man würde meinen, dass es den Menschen dadurch&lt;br /&gt;
leichter fällt zu erkennen, wie ähnlich wir uns sind und zu verstehen,&lt;br /&gt;
dass wir alle grundsätzlich dieselben Dinge wollen, dass wir alle&lt;br /&gt;
hoffen, unser Leben mit einem gewissen Maß an Glück und Erfüllung für&lt;br /&gt;
uns und unsere Familien gestalten zu können. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Und dennoch ist&lt;br /&gt;
es angesichts des Schwindel erregenden Tempos der Globalisierung, der&lt;br /&gt;
kulturellen Einebnung der Moderne manchmal nicht erstaunlich, dass die&lt;br /&gt;
Menschen Angst davor haben, das zu verlieren, was sie an ihren&lt;br /&gt;
jeweiligen Identitäten wertschätzen - ihre Herkunft, ihren Stamm, und,&lt;br /&gt;
möglicherweise am stärksten, ihre Religion. An einigen Orten hat diese&lt;br /&gt;
Angst zu Konflikten geführt. Manchmal hat es sogar den Anschein, als&lt;br /&gt;
bewegten wir uns rückwärts. Wir sehen es im Nahen Osten, wo sich der&lt;br /&gt;
Konflikt zwischen Arabern und Juden zu verhärten scheint. Wir sehen es&lt;br /&gt;
in Ländern, die von den Trennlinien zwischen Stämmen entzwei gerissen&lt;br /&gt;
werden. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Und wir sehen es in seiner gefährlichsten Form an&lt;br /&gt;
der Art und Weise, wie Religion dazu verwendet wird, den Mord an&lt;br /&gt;
Unschuldigen zu rechtfertigen, und zwar von denjenigen, die die große&lt;br /&gt;
Religion des Islam verdreht und entweiht haben, und die von Afghanistan&lt;br /&gt;
aus mein Land angegriffen haben. Diese Extremisten sind nicht die&lt;br /&gt;
ersten, die im Namen Gottes töten. Es gibt reichlich Belege für die&lt;br /&gt;
Grausamkeit der Kreuzzüge. Sie erinnern uns daran, dass kein Heiliger&lt;br /&gt;
Krieg jemals ein gerechter Krieg sein kann. Denn wenn man wirklich der&lt;br /&gt;
Auffassung ist, dass man auf göttliches Geheiß handelt, gibt es keinen&lt;br /&gt;
Anlass zur Zurückhaltung – keinen Grund dafür, eine schwangere Mutter,&lt;br /&gt;
einen Arzt, einen Mitarbeiter des Roten Kreuzes oder einfach einen&lt;br /&gt;
Anhänger der eigenen Religion zu verschonen. Solch eine verzerrte&lt;br /&gt;
Auffassung von Religion ist nicht nur unvereinbar mit dem Konzept des&lt;br /&gt;
Friedens, sondern meiner Meinung nach auch unvereinbar mit dem&lt;br /&gt;
grundlegenden Zweck des Glaubens – denn es gibt eine Regel, die jeder&lt;br /&gt;
Weltreligion zugrunde liegt: dass wir andere so behandeln, wie wir&lt;br /&gt;
selbst behandelt werden wollen. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Es war schon immer der größte&lt;br /&gt;
Kampf der menschlichen Natur, sich an dieses Gebot der Nächstenliebe zu&lt;br /&gt;
halten. Denn wir sind fehlbar. Wir machen Fehler, und wir fallen den&lt;br /&gt;
Versuchungen des Stolzes, der Macht und manchmal des Bösen zum Opfer.&lt;br /&gt;
Sogar diejenigen mit den besten Absichten sind manchmal nicht in der&lt;br /&gt;
Lage, die offensichtlichen Übel zu beheben. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Aber wir müssen&lt;br /&gt;
nicht daran glauben, dass die menschliche Natur vollkommen ist, wenn&lt;br /&gt;
wir daran glauben, dass der Mensch doch nach Vollkommenheit streben&lt;br /&gt;
kann. Wir müssen nicht in einer idealisierten Welt leben, um uns für&lt;br /&gt;
die Ideale einzusetzen, die die Welt zu einem besseren Ort machen. Die&lt;br /&gt;
von Menschen wie Gandhi und King praktizierte Gewaltlosigkeit mag nicht&lt;br /&gt;
in jeder Situation durchführbar oder möglich gewesen sein, aber die&lt;br /&gt;
Liebe, von der sie sprachen - ihr unerschütterlicher Glaube an den&lt;br /&gt;
menschlichen Fortschritt - das muss der Polarstern sein, der uns auf&lt;br /&gt;
unserer Reise leitet. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Denn wenn wir diesen Glauben verlieren&lt;br /&gt;
- wenn wir ihn als dumm oder naiv abtun oder von den Entscheidungen&lt;br /&gt;
trennen, die wir über Krieg und Frieden treffen - dann verlieren wir&lt;br /&gt;
das, was das Beste am Menschen ist. Wir verlieren unser Gefühl für das&lt;br /&gt;
Mögliche. Wir verlieren unseren moralischen Kompass. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Wie&lt;br /&gt;
Generationen es vor uns getan haben, müssen wir eine derartige Zukunft&lt;br /&gt;
ablehnen. Dr. King sagte vor so vielen Jahren bei dieser Zeremonie:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weigere mich anzuerkennen, dass Verzweiflung die letzte Antwort&lt;br /&gt;
auf die Wechselfälle der Geschichte darstellt. Ich weigere mich, die&lt;br /&gt;
Vorstellung anzuerkennen, dass das &amp;quot;Sein&amp;quot; der gegenwärtigen&lt;br /&gt;
menschlichen Natur ihn in moralischer Hinsicht unfähig macht, nach dem&lt;br /&gt;
ewigen &amp;quot;Sollen&amp;quot; zu streben, das ihm für immer gegenübersteht.&amp;quot; &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Lassen&lt;br /&gt;
Sie uns nach der Welt greifen, so wie sie sein sollte - nach dem&lt;br /&gt;
göttlichen Funken, der noch immer jeder menschlichen Seele innewohnt. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;An&lt;br /&gt;
irgendeinem Ort im Hier und Jetzt, in der Welt, so wie sie ist, merkt&lt;br /&gt;
ein Soldat, dass er unterlegen ist, aber er hält die Stellung, um den&lt;br /&gt;
Frieden zu sichern. An irgendeinem Ort auf der Welt erwartet eine junge&lt;br /&gt;
Demonstrantin die brutale Reaktion ihrer Regierung, aber sie hat den&lt;br /&gt;
Mut, weiterzulaufen. An irgendeinem Ort nimmt sich eine Mutter trotz&lt;br /&gt;
bitterer Armut die Zeit, ihr Kind zu unterrichten, sie kratzt die&lt;br /&gt;
wenigen Münzen zusammen, die sie hat, um ihr Kind zur Schule zu&lt;br /&gt;
schicken – weil sie der Meinung ist, dass selbst in einer grausamen&lt;br /&gt;
Welt Platz für die Träume ihres Kindes ist. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Lassen Sie uns&lt;br /&gt;
diese Menschen als Beispiel nehmen. Wir können anerkennen, dass es&lt;br /&gt;
Unterdrückung immer geben wird, aber uns dennoch für Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
einsetzen. Wir können die Unlenksamkeit des Bösen anerkennen und&lt;br /&gt;
dennoch nach Würde streben. Ohne Verklärung können wir verstehen, dass&lt;br /&gt;
es immer Krieg geben wird, und dennoch für den Frieden arbeiten. Das&lt;br /&gt;
können wir tun – denn das ist die Geschichte des menschlichen&lt;br /&gt;
Fortschritts, das ist die Hoffnung für alle Welt, und in diesem&lt;br /&gt;
Augenblick der Herausforderung muss das hier auf der Erde unsere Arbeit&lt;br /&gt;
sein. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vielen Dank.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://amerikadienst.usembassy.de/&quot;&gt;Amerika-Dienst&lt;/a&gt; der US-Botschaft in Deutschland&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.uswahl2008.de/index.php?/archives/1961-Obamas-Rede-zur-Verleihung-des-Nobelpreis.html&quot;&gt;Die Rede im Original&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 11 Dec 2009 13:10:38 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1962-guid.html</guid>
    <category>Afghanistan</category>
<category>Außenpolitik</category>
<category>Obama</category>
<category>Rede</category>

</item>
<item>
    <title>Obamas Rede zur Verleihung des Nobelpreis</title>
    <link>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1961-Obamas-Rede-zur-Verleihung-des-Nobelpreis.html</link>
    
    <comments>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1961-Obamas-Rede-zur-Verleihung-des-Nobelpreis.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://uswahl2008.de/wfwcomment.php?cid=1961</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://uswahl2008.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1961</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Georg Watzlawek)</author>
    <content:encoded>
    Mit einer grundsätzlichen Rede über Krieg und Frieden bedankt sich Barack Obama für den Friedensnobelpreis. Dabei drückt er sich vor harten Aussagen nicht herum: &amp;quot;Einige werden töten - und einige werden getötet werden.&amp;quot; Die gesamte Rede im Original:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;content&quot;&gt;&lt;br /&gt;
      &lt;div class=&quot;information&quot;&gt;&lt;br /&gt;
        &lt;p class=&quot;title&quot;&gt;The White House&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
        &lt;p&gt;Office of the Press Secretary&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
        &lt;div class=&quot;dateline&quot;&gt;&lt;br /&gt;
          &lt;div class=&quot;release&quot;&gt;&lt;br /&gt;
            For Immediate Release          &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
          &lt;div class=&quot;date&quot;&gt;&lt;br /&gt;
            December 10, 2009          &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
          &lt;br /&gt;
        &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
      &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
      &lt;h2 property=&quot;dc:title&quot;&gt;Remarks by the President at the Acceptance of the Nobel Peace Prize&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
      &lt;p class=&quot;rtecenter&quot;&gt;Oslo City Hall&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Oslo, Norway&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;1:44 P.M. CET&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;THE PRESIDENT:  Your Majesties, Your Royal Highnesses, distinguished&lt;br /&gt;
members of the Norwegian Nobel Committee, citizens of America, and&lt;br /&gt;
citizens of the world:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
I receive this honor with deep gratitude and great humility.  It is an&lt;br /&gt;
award that speaks to our highest aspirations -- that for all the&lt;br /&gt;
cruelty and hardship of our world, we are not mere prisoners of fate. &lt;br /&gt;
Our actions matter, and can bend history in the direction of justice.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
And yet I would be remiss if I did not acknowledge the considerable&lt;br /&gt;
controversy that your generous decision has generated.  (Laughter.)  In&lt;br /&gt;
part, this is because I am at the beginning, and not the end, of my&lt;br /&gt;
labors on the world stage.  Compared to some of the giants of history&lt;br /&gt;
who&#039;ve received this prize -- Schweitzer and King; Marshall and Mandela&lt;br /&gt;
-- my accomplishments are slight.  And then there are the men and women&lt;br /&gt;
around the world who have been jailed and beaten in the pursuit of&lt;br /&gt;
justice; those who toil in humanitarian organizations to relieve&lt;br /&gt;
suffering; the unrecognized millions whose quiet acts of courage and&lt;br /&gt;
compassion inspire even the most hardened cynics.  I cannot argue with&lt;br /&gt;
those who find these men and women -- some known, some obscure to all&lt;br /&gt;
but those they help -- to be far more deserving of this honor than I.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
But perhaps the most profound issue surrounding my receipt of this&lt;br /&gt;
prize is the fact that I am the Commander-in-Chief of the military of a&lt;br /&gt;
nation in the midst of two wars.  One of these wars is winding down. &lt;br /&gt;
The other is a conflict that America did not seek; one in which we are&lt;br /&gt;
joined by 42 other countries -- including Norway -- in an effort to&lt;br /&gt;
defend ourselves and all nations from further attacks.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Still, we are at war, and I&#039;m responsible for the deployment of&lt;br /&gt;
thousands of young Americans to battle in a distant land.  Some will&lt;br /&gt;
kill, and some will be killed.  And so I come here with an acute sense&lt;br /&gt;
of the costs of armed conflict -- filled with difficult questions about&lt;br /&gt;
the relationship between war and peace, and our effort to replace one&lt;br /&gt;
with the other.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Now these questions are not new.  War, in one form or another, appeared&lt;br /&gt;
with the first man.  At the dawn of history, its morality was not&lt;br /&gt;
questioned; it was simply a fact, like drought or disease -- the manner&lt;br /&gt;
in which tribes and then civilizations sought power and settled their&lt;br /&gt;
differences.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
And over time, as codes of law sought to control violence within&lt;br /&gt;
groups, so did philosophers and clerics and statesmen seek to regulate&lt;br /&gt;
the destructive power of war.  The concept of a &amp;quot;just war&amp;quot; emerged,&lt;br /&gt;
suggesting that war is justified only when certain conditions were&lt;br /&gt;
met:  if it is waged as a last resort or in self-defense; if the force&lt;br /&gt;
used is proportional; and if, whenever possible, civilians are spared&lt;br /&gt;
from violence.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Of course, we know that for most of history, this concept of &amp;quot;just war&amp;quot;&lt;br /&gt;
was rarely observed.  The capacity of human beings to think up new ways&lt;br /&gt;
to kill one another proved inexhaustible, as did our capacity to exempt&lt;br /&gt;
from mercy those who look different or pray to a different God.  Wars&lt;br /&gt;
between armies gave way to wars between nations -- total wars in which&lt;br /&gt;
the distinction between combatant and civilian became blurred.  In the&lt;br /&gt;
span of 30 years, such carnage would twice engulf this continent.  And&lt;br /&gt;
while it&#039;s hard to conceive of a cause more just than the defeat of the&lt;br /&gt;
Third Reich and the Axis powers, World War II was a conflict in which&lt;br /&gt;
the total number of civilians who died exceeded the number of soldiers&lt;br /&gt;
who perished.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In the wake of such destruction, and with the advent of the nuclear&lt;br /&gt;
age, it became clear to victor and vanquished alike that the world&lt;br /&gt;
needed institutions to prevent another world war.  And so, a quarter&lt;br /&gt;
century after the United States Senate rejected the League of Nations&lt;br /&gt;
-- an idea for which Woodrow Wilson received this prize -- America led&lt;br /&gt;
the world in constructing an architecture to keep the peace:  a&lt;br /&gt;
Marshall Plan and a United Nations, mechanisms to govern the waging of&lt;br /&gt;
war, treaties to protect human rights, prevent genocide, restrict the&lt;br /&gt;
most dangerous weapons.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In many ways, these efforts succeeded.  Yes, terrible wars have been&lt;br /&gt;
fought, and atrocities committed.  But there has been no Third World&lt;br /&gt;
War.  The Cold War ended with jubilant crowds dismantling a wall. &lt;br /&gt;
Commerce has stitched much of the world together.  Billions have been&lt;br /&gt;
lifted from poverty.  The ideals of liberty and self-determination,&lt;br /&gt;
equality and the rule of law have haltingly advanced.  We are the heirs&lt;br /&gt;
of the fortitude and foresight of generations past, and it is a legacy&lt;br /&gt;
for which my own country is rightfully proud.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
And yet, a decade into a new century, this old architecture is buckling&lt;br /&gt;
under the weight of new threats.  The world may no longer shudder at&lt;br /&gt;
the prospect of war between two nuclear superpowers, but proliferation&lt;br /&gt;
may increase the risk of catastrophe.  Terrorism has long been a&lt;br /&gt;
tactic, but modern technology allows a few small men with outsized rage&lt;br /&gt;
to murder innocents on a horrific scale.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Moreover, wars between nations have increasingly given way to wars&lt;br /&gt;
within nations.  The resurgence of ethnic or sectarian conflicts; the&lt;br /&gt;
growth of secessionist movements, insurgencies, and failed states --&lt;br /&gt;
all these things have increasingly trapped civilians in unending&lt;br /&gt;
chaos.  In today&#039;s wars, many more civilians are killed than soldiers;&lt;br /&gt;
the seeds of future conflict are sown, economies are wrecked, civil&lt;br /&gt;
societies torn asunder, refugees amassed, children scarred.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
I do not bring with me today a definitive solution to the problems of&lt;br /&gt;
war.  What I do know is that meeting these challenges will require the&lt;br /&gt;
same vision, hard work, and persistence of those men and women who&lt;br /&gt;
acted so boldly decades ago.  And it will require us to think in new&lt;br /&gt;
ways about the notions of just war and the imperatives of a just peace.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
We must begin by acknowledging the hard truth:  We will not eradicate&lt;br /&gt;
violent conflict in our lifetimes.  There will be times when nations --&lt;br /&gt;
acting individually or in concert -- will find the use of force not&lt;br /&gt;
only necessary but morally justified.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
I make this statement mindful of what Martin Luther King Jr. said in&lt;br /&gt;
this same ceremony years ago:  &amp;quot;Violence never brings permanent peace. &lt;br /&gt;
It solves no social problem:  it merely creates new and more&lt;br /&gt;
complicated ones.&amp;quot;  As someone who stands here as a direct consequence&lt;br /&gt;
of Dr. King&#039;s life work, I am living testimony to the moral force of&lt;br /&gt;
non-violence.  I know there&#039;s nothing weak -- nothing passive --&lt;br /&gt;
nothing naïve -- in the creed and lives of Gandhi and King.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
But as a head of state sworn to protect and defend my nation, I cannot&lt;br /&gt;
be guided by their examples alone.  I face the world as it is, and&lt;br /&gt;
cannot stand idle in the face of threats to the American people.  For&lt;br /&gt;
make no mistake:  Evil does exist in the world.  A non-violent movement&lt;br /&gt;
could not have halted Hitler&#039;s armies.  Negotiations cannot convince al&lt;br /&gt;
Qaeda&#039;s leaders to lay down their arms.  To say that force may&lt;br /&gt;
sometimes be necessary is not a call to cynicism -- it is a recognition&lt;br /&gt;
of history; the imperfections of man and the limits of reason.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
I raise this point, I begin with this point because in many countries&lt;br /&gt;
there is a deep ambivalence about military action today, no matter what&lt;br /&gt;
the cause.  And at times, this is joined by a reflexive suspicion of&lt;br /&gt;
America, the world&#039;s sole military superpower.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
But the world must remember that it was not simply international&lt;br /&gt;
institutions -- not just treaties and declarations -- that brought&lt;br /&gt;
stability to a post-World War II world.  Whatever mistakes we have&lt;br /&gt;
made, the plain fact is this:  The United States of America has helped&lt;br /&gt;
underwrite global security for more than six decades with the blood of&lt;br /&gt;
our citizens and the strength of our arms.  The service and sacrifice&lt;br /&gt;
of our men and women in uniform has promoted peace and prosperity from&lt;br /&gt;
Germany to Korea, and enabled democracy to take hold in places like the&lt;br /&gt;
Balkans.  We have borne this burden not because we seek to impose our&lt;br /&gt;
will.  We have done so out of enlightened self-interest -- because we&lt;br /&gt;
seek a better future for our children and grandchildren, and we believe&lt;br /&gt;
that their lives will be better if others&#039; children and grandchildren&lt;br /&gt;
can live in freedom and prosperity.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So yes, the instruments of war do have a role to play in preserving the&lt;br /&gt;
peace.  And yet this truth must coexist with another -- that no matter&lt;br /&gt;
how justified, war promises human tragedy.  The soldier&#039;s courage and&lt;br /&gt;
sacrifice is full of glory, expressing devotion to country, to cause,&lt;br /&gt;
to comrades in arms.  But war itself is never glorious, and we must&lt;br /&gt;
never trumpet it as such.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So part of our challenge is reconciling these two seemingly&lt;br /&gt;
inreconcilable truths -- that war is sometimes necessary, and war at&lt;br /&gt;
some level is an expression of human folly.  Concretely, we must direct&lt;br /&gt;
our effort to the task that President Kennedy called for long ago. &lt;br /&gt;
&amp;quot;Let us focus,&amp;quot; he said, &amp;quot;on a more practical, more attainable peace,&lt;br /&gt;
based not on a sudden revolution in human nature but on a gradual&lt;br /&gt;
evolution in human institutions.&amp;quot;  A gradual evolution of human&lt;br /&gt;
institutions.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
What might this evolution look like?  What might these practical steps be?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
To begin with, I believe that all nations -- strong and weak alike --&lt;br /&gt;
must adhere to standards that govern the use of force.  I -- like any&lt;br /&gt;
head of state -- reserve the right to act unilaterally if necessary to&lt;br /&gt;
defend my nation.  Nevertheless, I am convinced that adhering to&lt;br /&gt;
standards, international standards, strengthens those who do, and&lt;br /&gt;
isolates and weakens those who don&#039;t.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;The world rallied around America after the 9/11 attacks, and&lt;br /&gt;
continues to support our efforts in Afghanistan, because of the horror&lt;br /&gt;
of those senseless attacks and the recognized principle of&lt;br /&gt;
self-defense.  Likewise, the world recognized the need to confront&lt;br /&gt;
Saddam Hussein when he invaded Kuwait -- a consensus that sent a clear&lt;br /&gt;
message to all about the cost of aggression.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Furthermore, America -- in fact, no nation -- can insist that others&lt;br /&gt;
follow the rules of the road if we refuse to follow them ourselves. &lt;br /&gt;
For when we don&#039;t, our actions appear arbitrary and undercut the&lt;br /&gt;
legitimacy of future interventions, no matter how justified.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
And this becomes particularly important when the purpose of military&lt;br /&gt;
action extends beyond self-defense or the defense of one nation against&lt;br /&gt;
an aggressor.  More and more, we all confront difficult questions about&lt;br /&gt;
how to prevent the slaughter of civilians by their own government, or&lt;br /&gt;
to stop a civil war whose violence and suffering can engulf an entire&lt;br /&gt;
region.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
I believe that force can be justified on humanitarian grounds, as it&lt;br /&gt;
was in the Balkans, or in other places that have been scarred by war. &lt;br /&gt;
Inaction tears at our conscience and can lead to more costly&lt;br /&gt;
intervention later.  That&#039;s why all responsible nations must embrace&lt;br /&gt;
the role that militaries with a clear mandate can play to keep the&lt;br /&gt;
peace.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
America&#039;s commitment to global security will never waver.  But in a&lt;br /&gt;
world in which threats are more diffuse, and missions more complex,&lt;br /&gt;
America cannot act alone.  America alone cannot secure the peace.  This&lt;br /&gt;
is true in Afghanistan.  This is true in failed states like Somalia,&lt;br /&gt;
where terrorism and piracy is joined by famine and human suffering. &lt;br /&gt;
And sadly, it will continue to be true in unstable regions for years to&lt;br /&gt;
come.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
The leaders and soldiers of NATO countries, and other friends and&lt;br /&gt;
allies, demonstrate this truth through the capacity and courage they&#039;ve&lt;br /&gt;
shown in Afghanistan.  But in many countries, there is a disconnect&lt;br /&gt;
between the efforts of those who serve and the ambivalence of the&lt;br /&gt;
broader public.  I understand why war is not popular, but I also know&lt;br /&gt;
this:  The belief that peace is desirable is rarely enough to achieve&lt;br /&gt;
it.  Peace requires responsibility.  Peace entails sacrifice.  That&#039;s&lt;br /&gt;
why NATO continues to be indispensable.  That&#039;s why we must strengthen&lt;br /&gt;
U.N. and regional peacekeeping, and not leave the task to a few&lt;br /&gt;
countries.  That&#039;s why we honor those who return home from peacekeeping&lt;br /&gt;
and training abroad to Oslo and Rome; to Ottawa and Sydney; to Dhaka&lt;br /&gt;
and Kigali -- we honor them not as makers of war, but of wagers -- but&lt;br /&gt;
as wagers of peace.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Let me make one final point about the use of force.  Even as we make&lt;br /&gt;
difficult decisions about going to war, we must also think clearly&lt;br /&gt;
about how we fight it.  The Nobel Committee recognized this truth in&lt;br /&gt;
awarding its first prize for peace to Henry Dunant -- the founder of&lt;br /&gt;
the Red Cross, and a driving force behind the Geneva Conventions.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Where force is necessary, we have a moral and strategic interest in&lt;br /&gt;
binding ourselves to certain rules of conduct.  And even as we confront&lt;br /&gt;
a vicious adversary that abides by no rules, I believe the United&lt;br /&gt;
States of America must remain a standard bearer in the conduct of war. &lt;br /&gt;
That is what makes us different from those whom we fight.  That is a&lt;br /&gt;
source of our strength.  That is why I prohibited torture.  That is why&lt;br /&gt;
I ordered the prison at Guantanamo Bay closed.  And that is why I have&lt;br /&gt;
reaffirmed America&#039;s commitment to abide by the Geneva Conventions.  We&lt;br /&gt;
lose ourselves when we compromise the very ideals that we fight to&lt;br /&gt;
defend.  (Applause.)  And we honor -- we honor those ideals by&lt;br /&gt;
upholding them not when it&#039;s easy, but when it is hard.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
I have spoken at some length to the question that must weigh on our&lt;br /&gt;
minds and our hearts as we choose to wage war.  But let me now turn to&lt;br /&gt;
our effort to avoid such tragic choices, and speak of three ways that&lt;br /&gt;
we can build a just and lasting peace.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
First, in dealing with those nations that break rules and laws, I&lt;br /&gt;
believe that we must develop alternatives to violence that are tough&lt;br /&gt;
enough to actually change behavior -- for if we want a lasting peace,&lt;br /&gt;
then the words of the international community must mean something. &lt;br /&gt;
Those regimes that break the rules must be held accountable.  Sanctions&lt;br /&gt;
must exact a real price.  Intransigence must be met with increased&lt;br /&gt;
pressure -- and such pressure exists only when the world stands&lt;br /&gt;
together as one.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
One urgent example is the effort to prevent the spread of nuclear&lt;br /&gt;
weapons, and to seek a world without them.  In the middle of the last&lt;br /&gt;
century, nations agreed to be bound by a treaty whose bargain is&lt;br /&gt;
clear:  All will have access to peaceful nuclear power; those without&lt;br /&gt;
nuclear weapons will forsake them; and those with nuclear weapons will&lt;br /&gt;
work towards disarmament.  I am committed to upholding this treaty.  It&lt;br /&gt;
is a centerpiece of my foreign policy.  And I&#039;m working with President&lt;br /&gt;
Medvedev to reduce America and Russia&#039;s nuclear stockpiles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
But it is also incumbent upon all of us to insist that nations like&lt;br /&gt;
Iran and North Korea do not game the system.  Those who claim to&lt;br /&gt;
respect international law cannot avert their eyes when those laws are&lt;br /&gt;
flouted.  Those who care for their own security cannot ignore the&lt;br /&gt;
danger of an arms race in the Middle East or East Asia.  Those who seek&lt;br /&gt;
peace cannot stand idly by as nations arm themselves for nuclear war.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;The same principle applies to those who violate international laws&lt;br /&gt;
by brutalizing their own people.  When there is genocide in Darfur,&lt;br /&gt;
systematic rape in Congo, repression in Burma -- there must be&lt;br /&gt;
consequences.  Yes, there will be engagement; yes, there will be&lt;br /&gt;
diplomacy -- but there must be consequences when those things fail. &lt;br /&gt;
And the closer we stand together, the less likely we will be faced with&lt;br /&gt;
the choice between armed intervention and complicity in oppression.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
This brings me to a second point -- the nature of the peace that we&lt;br /&gt;
seek.  For peace is not merely the absence of visible conflict.  Only a&lt;br /&gt;
just peace based on the inherent rights and dignity of every individual&lt;br /&gt;
can truly be lasting.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
It was this insight that drove drafters of the Universal Declaration of&lt;br /&gt;
Human Rights after the Second World War.  In the wake of devastation,&lt;br /&gt;
they recognized that if human rights are not protected, peace is a&lt;br /&gt;
hollow promise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
And yet too often, these words are ignored.  For some countries, the&lt;br /&gt;
failure to uphold human rights is excused by the false suggestion that&lt;br /&gt;
these are somehow Western principles, foreign to local cultures or&lt;br /&gt;
stages of a nation&#039;s development.  And within America, there has long&lt;br /&gt;
been a tension between those who describe themselves as realists or&lt;br /&gt;
idealists -- a tension that suggests a stark choice between the narrow&lt;br /&gt;
pursuit of interests or an endless campaign to impose our values around&lt;br /&gt;
the world.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
I reject these choices.  I believe that peace is unstable where&lt;br /&gt;
citizens are denied the right to speak freely or worship as they&lt;br /&gt;
please; choose their own leaders or assemble without fear.  Pent-up&lt;br /&gt;
grievances fester, and the suppression of tribal and religious identity&lt;br /&gt;
can lead to violence.  We also know that the opposite is true.  Only&lt;br /&gt;
when Europe became free did it finally find peace.  America has never&lt;br /&gt;
fought a war against a democracy, and our closest friends are&lt;br /&gt;
governments that protect the rights of their citizens.  No matter how&lt;br /&gt;
callously defined, neither America&#039;s interests -- nor the world&#039;s --&lt;br /&gt;
are served by the denial of human aspirations.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So even as we respect the unique culture and traditions of different&lt;br /&gt;
countries, America will always be a voice for those aspirations that&lt;br /&gt;
are universal.  We will bear witness to the quiet dignity of reformers&lt;br /&gt;
like Aung Sang Suu Kyi; to the bravery of Zimbabweans who cast their&lt;br /&gt;
ballots in the face of beatings; to the hundreds of thousands who have&lt;br /&gt;
marched silently through the streets of Iran.  It is telling that the&lt;br /&gt;
leaders of these governments fear the aspirations of their own people&lt;br /&gt;
more than the power of any other nation.  And it is the responsibility&lt;br /&gt;
of all free people and free nations to make clear that these movements&lt;br /&gt;
-- these movements of hope and history -- they have us on their side.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Let me also say this:  The promotion of human rights cannot be about&lt;br /&gt;
exhortation alone.  At times, it must be coupled with painstaking&lt;br /&gt;
diplomacy.  I know that engagement with repressive regimes lacks the&lt;br /&gt;
satisfying purity of indignation.  But I also know that sanctions&lt;br /&gt;
without outreach -- condemnation without discussion -- can carry&lt;br /&gt;
forward only a crippling status quo.  No repressive regime can move&lt;br /&gt;
down a new path unless it has the choice of an open door.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In light of the Cultural Revolution&#039;s horrors, Nixon&#039;s meeting with Mao&lt;br /&gt;
appeared inexcusable -- and yet it surely helped set China on a path&lt;br /&gt;
where millions of its citizens have been lifted from poverty and&lt;br /&gt;
connected to open societies.  Pope John Paul&#039;s engagement with Poland&lt;br /&gt;
created space not just for the Catholic Church, but for labor leaders&lt;br /&gt;
like Lech Walesa.  Ronald Reagan&#039;s efforts on arms control and embrace&lt;br /&gt;
of perestroika not only improved relations with the Soviet Union, but&lt;br /&gt;
empowered dissidents throughout Eastern Europe.  There&#039;s no simple&lt;br /&gt;
formula here.  But we must try as best we can to balance isolation and&lt;br /&gt;
engagement, pressure and incentives, so that human rights and dignity&lt;br /&gt;
are advanced over time.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Third, a just peace includes not only civil and political rights -- it&lt;br /&gt;
must encompass economic security and opportunity.  For true peace is&lt;br /&gt;
not just freedom from fear, but freedom from want.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
It is undoubtedly true that development rarely takes root without&lt;br /&gt;
security; it is also true that security does not exist where human&lt;br /&gt;
beings do not have access to enough food, or clean water, or the&lt;br /&gt;
medicine and shelter they need to survive.  It does not exist where&lt;br /&gt;
children can&#039;t aspire to a decent education or a job that supports a&lt;br /&gt;
family.  The absence of hope can rot a society from within.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
And that&#039;s why helping farmers feed their own people -- or nations&lt;br /&gt;
educate their children and care for the sick -- is not mere charity. &lt;br /&gt;
It&#039;s also why the world must come together to confront climate change. &lt;br /&gt;
There is little scientific dispute that if we do nothing, we will face&lt;br /&gt;
more drought, more famine, more mass displacement -- all of which will&lt;br /&gt;
fuel more conflict for decades.  For this reason, it is not merely&lt;br /&gt;
scientists and environmental activists who call for swift and forceful&lt;br /&gt;
action -- it&#039;s military leaders in my own country and others who&lt;br /&gt;
understand our common security hangs in the balance.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Agreements among nations.  Strong institutions.  Support for human&lt;br /&gt;
rights.  Investments in development.  All these are vital ingredients&lt;br /&gt;
in bringing about the evolution that President Kennedy spoke about. &lt;br /&gt;
And yet, I do not believe that we will have the will, the&lt;br /&gt;
determination, the staying power, to complete this work without&lt;br /&gt;
something more -- and that&#039;s the continued expansion of our moral&lt;br /&gt;
imagination; an insistence that there&#039;s something irreducible that we&lt;br /&gt;
all share.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
As the world grows smaller, you might think it would be easier for&lt;br /&gt;
human beings to recognize how similar we are; to understand that we&#039;re&lt;br /&gt;
all basically seeking the same things; that we all hope for the chance&lt;br /&gt;
to live out our lives with some measure of happiness and fulfillment&lt;br /&gt;
for ourselves and our families.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
And yet somehow, given the dizzying pace of globalization, the cultural&lt;br /&gt;
leveling of modernity, it perhaps comes as no surprise that people fear&lt;br /&gt;
the loss of what they cherish in their particular identities -- their&lt;br /&gt;
race, their tribe, and perhaps most powerfully their religion.  In some&lt;br /&gt;
places, this fear has led to conflict.  At times, it even feels like&lt;br /&gt;
we&#039;re moving backwards.  We see it in the Middle East, as the conflict&lt;br /&gt;
between Arabs and Jews seems to harden.  We see it in nations that are&lt;br /&gt;
torn asunder by tribal lines.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
And most dangerously, we see it in the way that religion is used to&lt;br /&gt;
justify the murder of innocents by those who have distorted and defiled&lt;br /&gt;
the great religion of Islam, and who attacked my country from&lt;br /&gt;
Afghanistan.  These extremists are not the first to kill in the name of&lt;br /&gt;
God; the cruelties of the Crusades are amply recorded.  But they remind&lt;br /&gt;
us that no Holy War can ever be a just war.  For if you truly believe&lt;br /&gt;
that you are carrying out divine will, then there is no need for&lt;br /&gt;
restraint -- no need to spare the pregnant mother, or the medic, or the&lt;br /&gt;
Red Cross worker, or even a person of one&#039;s own faith.  Such a warped&lt;br /&gt;
view of religion is not just incompatible with the concept of peace,&lt;br /&gt;
but I believe it&#039;s incompatible with the very purpose of faith -- for&lt;br /&gt;
the one rule that lies at the heart of every major religion is that we&lt;br /&gt;
do unto others as we would have them do unto us.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Adhering to this law of love has always been the core struggle of&lt;br /&gt;
human nature.  For we are fallible.  We make mistakes, and fall victim&lt;br /&gt;
to the temptations of pride, and power, and sometimes evil.  Even those&lt;br /&gt;
of us with the best of intentions will at times fail to right the&lt;br /&gt;
wrongs before us.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;But we do not have to think that human nature is perfect for us to&lt;br /&gt;
still believe that the human condition can be perfected.  We do not&lt;br /&gt;
have to live in an idealized world to still reach for those ideals that&lt;br /&gt;
will make it a better place.  The non-violence practiced by men like&lt;br /&gt;
Gandhi and King may not have been practical or possible in every&lt;br /&gt;
circumstance, but the love that they preached -- their fundamental&lt;br /&gt;
faith in human progress -- that must always be the North Star that&lt;br /&gt;
guides us on our journey.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
For if we lose that faith -- if we dismiss it as silly or naïve; if we&lt;br /&gt;
divorce it from the decisions that we make on issues of war and peace&lt;br /&gt;
-- then we lose what&#039;s best about humanity.  We lose our sense of&lt;br /&gt;
possibility.  We lose our moral compass.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Like generations have before us, we must reject that future.  As Dr.&lt;br /&gt;
King said at this occasion so many years ago, &amp;quot;I refuse to accept&lt;br /&gt;
despair as the final response to the ambiguities of history.  I refuse&lt;br /&gt;
to accept the idea that the &#039;isness&#039; of man&#039;s present condition makes&lt;br /&gt;
him morally incapable of reaching up for the eternal &#039;oughtness&#039; that&lt;br /&gt;
forever confronts him.&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Let us reach for the world that ought to be -- that spark of the divine that still stirs within each of our souls.  (Applause.)&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Somewhere today, in the here and now, in the world as it is, a&lt;br /&gt;
soldier sees he&#039;s outgunned, but stands firm to keep the peace. &lt;br /&gt;
Somewhere today, in this world, a young protestor awaits the brutality&lt;br /&gt;
of her government, but has the courage to march on.  Somewhere today, a&lt;br /&gt;
mother facing punishing poverty still takes the time to teach her&lt;br /&gt;
child, scrapes together what few coins she has to send that child to&lt;br /&gt;
school -- because she believes that a cruel world still has a place for&lt;br /&gt;
that child&#039;s dreams.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Let us live by their example.  We can acknowledge that oppression&lt;br /&gt;
will always be with us, and still strive for justice.  We can admit the&lt;br /&gt;
intractability of depravation, and still strive for dignity. &lt;br /&gt;
Clear-eyed, we can understand that there will be war, and still strive&lt;br /&gt;
for peace.  We can do that -- for that is the story of human progress;&lt;br /&gt;
that&#039;s the hope of all the world; and at this moment of challenge, that&lt;br /&gt;
must be our work here on Earth.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Thank you very much.  (Applause.)&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;END&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
2:20 P.M. CET&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
    &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 Dec 2009 17:40:30 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1961-guid.html</guid>
    <category>Afghanistan</category>
<category>Rede</category>

</item>
<item>
    <title>Obamas Rede zur Afghanistan-Strategie</title>
    <link>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1960-Obamas-Rede-zur-Afghanistan-Strategie.html</link>
    
    <comments>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1960-Obamas-Rede-zur-Afghanistan-Strategie.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://uswahl2008.de/wfwcomment.php?cid=1960</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://uswahl2008.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1960</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Georg Watzlawek)</author>
    <content:encoded>
    Nachdem er lange alle Optionen abgewogen hat geht Barack Obama im Anti-Terrorkampf volles Risiko und macht den Afghanistan-Einsatz zu seinem eigenen Krieg: Die US-Truppen werden rasch um 30 000 Mann verstärkt, doch bereits im Juli 2011 soll der Abzug beginnen. Bei der Begründung wurde Obama sehr grundsätzlich. Die Rede in deutscher Übersetzung (und im Original). &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a href=&quot;http://www.whitehouse.gov/the-press-office/remarks-president-address-nation-way-forward-afghanistan-and-pakistan&quot;&gt;Rede im Original&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.whitehouse.gov/blog/2009/12/01/new-way-forward-presidents-address&quot;&gt;in weiteren 27 Sprachen&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Factsheet zu Afghanistan des Weißen Hauses &lt;a href=&quot;http://www.whitehouse.gov/the-press-office/way-forward-afghanistan&quot;&gt;im Original&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.whitehouse.gov/sites/default/files/FACT_SHEET_GERMAN.pdf&quot;&gt;auf Deutsch&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.whitehouse.gov/blog/2009/12/01/new-way-forward-presidents-address&quot;&gt;in weiteren 26 Sprachen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/oZLVqhsLgIw&amp;rel=0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_profilepage&amp;fs=1&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/oZLVqhsLgIw&amp;rel=0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_profilepage&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;object width=&quot;480&quot; height=&quot;300&quot;&gt;&lt;param value=&quot;http://www.whitehouse.gov/sites/all/modules/swftools/shared/flash_media_player/player.swf&quot; name=&quot;movie&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;true&quot; name=&quot;allowFullScreen&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;282828&quot; name=&quot;bgcolor&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;always&quot; name=&quot;allowscriptaccess&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;path_to_player=http://www.whitehouse.gov/sites/all/modules/swftools/shared/flash_media_player&amp;path_to_plugins=http://www.whitehouse.gov//sites/default/modules/wh_multimedia/wh_jwplayer&amp;path_to_captions=http://www.whitehouse.gov/sites/default/files/av_closedcaption/120109_West_Point_NY_Presidential_Address.srt&amp;file=http://www.whitehouse.gov/videos/2009/December/120109_WestPointNY.m4v&amp;image=http://www.whitehouse.gov/sites/default/files/audio-video/video_thumbnail/P120109LJ-0282.jpg&amp;controlbar=bottom&amp;frontcolor=AAAAAA&amp;plugins=http://www.whitehouse.gov//sites/default/modules/wh_multimedia/wh_jwplayer/captions,http://www.whitehouse.gov//sites/default/modules/wh_multimedia/wh_jwplayer/hat&amp;captions.file=http://www.whitehouse.gov/sites/default/files/av_closedcaption/120109_West_Point_NY_Presidential_Address.srt&amp;stretching=fill&amp;menu=false&quot; name=&quot;flashvars&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;REDE DES PRÄSIDENTEN AN DIE NATION &lt;br /&gt;DIE POLITIK FÜR DIE ZUKUNFT IN AFGHANISTAN AND PAKISTAN&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;Eisenhower- Hall-Auditorium U.S. Militärakademie West Point West Point, New York,8:01 P.M. EST &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Guten Abend dem US-amerikanischen Kadettenkorps, den Frauen und Männern in unseren Streitkräften und meinen amerikanischen Mitbürgern: Ich möchte heute Abend über unsere Anstrengungen in Afghanistan sprechen – die Art unseres dortigen Engagements, den Umfang unserer Interessen und die Strategie, die meine Administration verfolgen wird, um diesen Krieg erfolgreich zu beenden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist mir eine große Ehre hier in West Point sein zu dürfen, wo so viele Männer und Frauen gelernt haben, sich für unsere Sicherheit einzusetzen und die Repräsentanten dessen zu sein, was das Beste in unserem Land darstellt. Bei einer Diskussion dieser Fragen ist es wichtig sich daran zu erinnern, warum Amerika und unsere Verbündeten überhaupt dazu zwangsmäßig veranlasst wurden, in Afghanistan einen Krieg zu führen. Wir haben diese Auseinandersetzung nicht gesucht. Am 11.September 2001 entführten neunzehn Männer vier Flugzeuge und benutzten sie, um fast 3.000 Menschen zu ermorden. Sie griffen unser Militär und unsere wirtschaftlichen Nervenzentren an. Sie nahmen das Leben von unschuldigen Männern, Frauen und Kindern ohne Rücksicht auf ihren Glauben, ihre Rasse oder ihrer Position. Wenn die Passagiere an Bord eines dieser Flüge nicht so heroisch gehandelt hätten, hätten sie auch eines der wichtigsten Symbole unserer Demokratie in Washington angegriffen und noch viel mehr Menschen getötet. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie wir wissen, gehörten diese Männer al-Qaida an – einer Gruppe von Extremisten, die den Islam, eine der großen Religionen der Welt, entstellt und besudelt haben, um die Ermordung Unschuldiger zu rechtfertigen. Die Einsatzzentrale von al-Qaida war in Afghanistan, wo ihnen von den Taliban – einer grausamen, repressiven und radikalen Bewegung, die die Kontrolle in dem Land an sich gerissen hatte, Zuflucht gewährt wurde, nachdem Afghanistan durch die jahrelange sowjetische Besatzung und den Bürgerkrieg verwüstet war und nachdem sie die Aufmerksamkeit Amerikas und unserer Freunde anderen Bereichen zugewandt hatte. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nur wenige Tage nach dem 11.9. billigte der Kongress den Einsatz von Gewalt gegen al-Qaida und diejenigen, die ihnen Zuflucht boten – ein auch heute noch gültiger Beschluss. Das Abstimmungsergebnis im Senat war 98 zu 0. Das Abstimmungsergebnis im Repräsentantenhaus war 420 zu 1. Zum ersten Mal in seiner Geschichte wandte das Nordatlantische Bündnis Artikel 5 an – die Verpflichtung, wonach ein Angriff auf einen Mitgliedsstaat zugleich einen Angriff auf alle darstellt. Und der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen billigte die Anwendung aller erforderlichen Schritte in Beantwortung der Anschläge vom 11.9. Amerika, unsere Verbündeten und die Welt waren vereint in dem Bestreben, das Terroristennetzwerk von al-Qaida zu vernichten und unsere gemeinsame Sicherheit zu schützen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Banner dieser Einigkeit in Amerika und der internationalen Legitimierung – und nur nachdem die Taliban sich geweigert hatten, Osama bin Laden auszuliefern – entsandten wir unsere Truppen nach Afghanistan. Innerhalb weniger Monate wurde al-Qaida zerschlagen und viele der Kämpfer wurden getötet. Die Taliban wurden entmachtet und ins Abseits gedrängt. Ein Land, das Jahrzehnte der Angst erlebt hatte, hatte nun Grund zur Hoffnung. Bei einer von den V.N. einberufenen Konferenz wurde eine provisorische Regierung unter Präsident Hamid Karzai eingesetzt. Und eine Internationale Schutztruppe wurde eingerichtet, um einen dauerhaften Frieden in diesem kriegsverwüsteten Land sicher zu stellen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anfang 2003 wurde dann die Entscheidung getroffen, einen zweiten Krieg im Irak zu beginnen. Die kontroverse Debatte über den Irakkrieg ist allen bekannt und braucht hier nicht wiederholt zu werden. Es reicht die Aussage, dass in den darauf folgenden sechs Jahren der größte Anteil unserer Streitkräfte, unserer Ressourcen, unserer Diplomatie und unserer internationalen Aufmerksamkeit auf den Irakkrieg konzentriert wurden – und dass die Entscheidung in den Irak zu gehen beträchtliche Konflikte zwischen Amerika und einem Grossteil der Welt verursachten.&lt;/p&gt;Nach außerordentlich hohen Aufwendungen beenden wir nun den Irakkrieg auf verantwortungsvolle Weise. Wir werden unsere Kampfbrigaden bis Ende nächsten Sommer und alle unsere Truppen bis Ende 2011 aus dem Irak abziehen. Dass dies möglich ist, ist ein Beweis für die Tüchtigkeit unserer Männer und Frauen in Uniform. (Applaus.) Dank ihres Mutes, ihrer Tapferkeit und Durchhaltefähigkeit geben wir den Irakern die Chance, ihre eigene Zukunft zu gestalten, und erfolgreich übergeben wir der Bevölkerung von Irak ihr Land.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Aber während wir hart erkämpfte Meilensteile im Irak erreicht haben, hat sich die Lage in Afghanistan verschlechtert. Nach der Flucht über die Grenze nach Pakistan im Jahr 2001 und 2002 schuf sich die Führung al-Qaidas dort einen sicheren Zufluchtsort. Obwohl vom afghanischen Volk eine legitime Regierung gewählt worden war, ist sie durch Korruption, den Drogenhandel, eine unterentwickelte Wirtschaft sowie unzureichende Sicherheitskräfte behindert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Laufe der letzten Jahre haben die Taliban mit al-Qaida gemeinsame Sache gemacht, da beide den Sturz der afghanischen Regierung anstreben. Schritt für Schritt haben die Taliban begonnen, die Kontrolle über einzelne Gebiete Afghanistans an sich zu reißen, während sie gleichzeitig immer verwegenere und verheerende terroristische Anschläge auf die pakistanische Bevölkerung machen.&lt;/p&gt;In diesem gesamten Zeitraum war unsere eigene Truppenstärke in Afghanistan nur ein Bruchteil dessen, was wir im Irak hatten. Als ich mein Amt antrat waren nur 32.000 amerikanische Angehörige der Streitkräfte in Afghanistan im Vergleich zu dem Höchststand von 160.000 im Irakkrieg. Die Kommandeure in Afghanistan haben wiederholt zusätzliche Kräfte angefordert, um dem Wiedererstarken der Taliban entgegenwirken zu können, aber diese Verstärkungen wurden nicht entsandt. Das ist der Grand dafür, dass ich kurz nach meiner Amtsübernahme eine bereits lange vorliegende Anfrage nach weiteren Truppen genehmigte. Nach Beratung mit unseren Verbündeten verkündete ich eine Strategie, die der grundlegenden Verbindung zwischen unseren militärischen Operationen in Afghanistan und den Zufluchtsorten der Extremisten in Pakistan Rechnung trug. Ich setzte ein eng definiertes Ziel, das Stören, Zerschlagen und Vernichten von al-Qaida und seiner extremistischen extremistischen Verbündeten lautete, und versprach eine bessere Koordinierung unserer militärischen und zivilen Aktivitäten.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Seit damals haben wir in einigen wichtigen Teilzielbereichen Fortschritte erzielt. Hochrangige Führer von al-Qaida und der Taliban wurden getötet und wir haben den Druck auf al-Qaida weltweit verstärkt. In Pakistan begann die nationale Armee die größte Offensive seit Jahren. In Afghanistan haben wir gemeinsam mit unseren Verbündeten die Taliban daran gehindert, die Präsidentschaftswahlen zu vereiteln und – wenngleich sie durch Betrug beeinträchtigt waren – ergab diese Wahl eine Regierung, die den Gesetzen und der Verfassung von Afghanistan entspricht.&lt;/p&gt;Aber es liegen noch große Herausforderungen vor uns. Afghanistan ist nicht verloren, doch erlitt es mehrere Jahre lang Rückschläge. Es gibt keine akute Gefahr, dass die Regierung gestürzt wird, wenngleich die Taliban stärker geworden sind. Al-Qaida ist in Afghanistan nicht wieder mit der gleichen Anzahl vertreten wie vor dem 11.9., aber es gibt noch immer die Zufluchtsorte entlang der Grenze. Unseren Streitkräften fehlt es an der vollen Unterstützung, die sie brauchen, um die afghanischen Sicherheitskräfte effektiv auszubilden und mit ihnen partnerschaftlich zusammenzuarbeiten, damit die Sicherheit für die Bevölkerung verbessert wird. Unser neuer Kommandeur in Afghanistan – General McChrystal – berichtete, dass die Sicherheitslage ernster als erwartet ist. Kurz gesagt: der Status quo ist unhaltbar.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Sie haben sich als Kadetten in dieser gefährlichen Zeit freiwillig für den Militärdienst entschieden. Einige von ihnen haben in Afghanistan gekämpft. Einige werden dort stationiert sein. Als Ihr Oberbefehlshaber schulde ich Ihnen einen Auftrag, der klar definiert und Ihrer würdig ist. Das ist der Grund, warum ich nach Abschluss der afghanischen Wahl auf einer gründlichen Überprüfung unserer Strategie bestanden habe. Ich will es klar und deutlich sagen: mir wurde nie eine Option vorgelegt, die eine Truppenverlegung vor 2010 vorsah; das heißt, durch diese Überprüfung entstand keine Verzögerung bzw. keine Ablehnung von während dieser Überprüfungszeit für die Kampfführung erforderlichen Mitteln. Im Gegenteil, die Überprüfung gab mir die Gelegenheit mit meinem nationalen Sicherheitsteam, unserer militärischen und zivilen Führung in Afghanistan und mit unseren wichtigsten Partnerstaaten die schwierigen Fragenkomplexe anzusprechen und die verschiedenen Optionen zu durchleuchten. Da hier so viel auf dem Spiel steht, war ich das der amerikanischen Bevölkerung – und unseren Truppen – schuldig – und nichts weniger.&lt;/p&gt;Diese Überprüfung ist nun abgeschlossen. &lt;b&gt;Und als Oberbefehlshaber habe ich entschieden, dass es in unserem vitalen nationalen Interesse ist, zusätzlich 30.000 U.S. Truppen nach Afghanistan zu entsenden. Nach 18 Monaten wird der Abzug unserer Truppen und ihre Rückkehr nach Hause beginnen. Das sind die Ressourcen, die wir brauchen um die Initiative ergreifen zu können, während wir die afghanischen Kapazitäten aufbauen, die dann einen verantwortungsvollen Abzug unserer Streitkräfte aus Afghanistan möglich machen werden.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Ich war gegen den Krieg im Irak, eben weil ich der Meinung bin, dass wir in der Anwendung militärischer Gewalt Zurückhaltung üben und immer die langfristigen Folgen unserer Handlungen überdenken müssen. Wir führen seit acht Jahren Krieg, mit ungeheuren Kosten an Leben und Ressourcen. Jahrelange Debatten über den Irak und Terrorismus haben unsere gemeinsame Sicht der nationalen Sicherheitsfragen zerstört und einen äußerst polarisierten und politisierten Hintergrund für dieses Unterfangen geschaffen. Und da wir gerade die schlimmste Wirtschaftskrise seit der Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren erlebt haben, ist das Augenmerk der amerikanischen Bevölkerung verständlicherweise auf den Wiederaufbau unserer Wirtschaft und der Schaffung von Arbeitsplätzen in Amerika gerichtet.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Aber vor allem bin ich mir dessen bewusst, dass diese Entscheidung Ihnen – den Angehörigen der Streitkräfte und ihren Familien, die bereits die größte aller Bürden auf sich nehmen mussten – noch mehr abverlangt. Als Präsident sende ich ein Kondolenzschreiben an die Familien eines jeden Amerikaners, der sein Leben in diesen Kriegen verliert. Ich habe die Briefe der Eltern und Partner von im Einsatz befindlichen Soldaten gelesen. Ich besuchte unsere tapferen verwundeten Soldaten im Krankenhaus Walter Reed. Ich fuhr nach Dover, um den 18 in flaggenbedeckten Särgen zu ihrer letzten Ruhestatt nach Hause kommenden Amerikanern meine Ehre zu bezeigen. Ich sehe die schrecklichen Kosten des Krieges aus erster Hand. Wenn ich nicht der Meinung wäre, dass es in Afghanistan um die Sicherheit der Vereinigten Staaten und die Sicherheit der amerikanischen Bevölkerung geht, würde ich liebend gerne jeden einzelnen unserer Soldaten schon Morgen nach Hause zurückbeordern.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Ich treffe diese Entscheidung also nicht leichten Herzens. Ich treffe diese Entscheidung, weil ich davon überzeugt bin, dass unsere Sicherheit in Afghanistan und Pakistan auf dem Spiel steht. Dies ist das Epizentrum des von al-Qaida praktizierten gewalttätigen Extremismus. Von hier aus wurden wir am 11.9. angegriffen, und von hier werden, während ich hier spreche, neue Anschläge geplant. Das ist keine leere Drohung; keine hypothetische Gefahr. Allein in den letzten Monaten haben wir in unserem Land Extremisten festgenommen, die zur Verübung neuer terroristischer Anschläge aus dem Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan gesandt worden waren. Diese Gefahr wird nur noch größer werden, wenn die Region zurückfällt und wenn al-Qaida ungestraft agieren kann. Wir müssen den Druck auf al-Quaida aufrechterhalten, und zu diesem Zweck müssen wir die Stabilität und Kapazitäten unserer Partner in der Region verbessern.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Natürlich müssen wir die Verantwortung nicht alleine tragen. Es handelt sich hier nicht nur um einen Krieg von Amerika. Seit dem 11.9. wurden von al-Qaida-Stützpunkten aus Anschläge auf London, Amman und Bali verübt. Die Bevölkerungen und Regierungen von Afghanistan wie auch Pakistan sind in Gefahr. Und in einem mit Nuklearwaffen ausgerüsteten Pakistan steht noch mehr auf dem Spiel, weil wir wissen, dass al-Qaida und andere Extremisten Atomwaffen haben möchten. Und wir haben jeden Grund für die Annahme, dass sie diese auch einsetzen würden.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Die Sachlage zwingt uns gemeinsam mit unseren Freunden und Verbündeten zu handeln. Unser oberstes Ziel bleibt dasselbe: al-Qaida in Afghanistan und Pakistan zu stören, zu zerschlagen und zu vernichten, und zu verhindern, dass es in Zukunft Amerika und unsere Verbündeten bedrohen kann.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Zu diesem Zweck werden wir die folgenden Ziele in Afghanistan verfolgen: Wir müssen al-Qaida einen sichereren Zufluchtsort verweigern. Wir müssen die Schlagkraft der Taliban reduzieren und ihnen die Fähigkeit nehmen, die Regierung zu stürzen. Und wir müssen die Kapazitäten der afghanischen Sicherheitskräfte und Regierung stärken, so dass sie federführend die Verantwortung für die Zukunft Afghanistans übernehmen können.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Wir werden diese Zielsetzungen auf drei Arten erreichen. Erstens werden wir eine militärische Strategie verfolgen, die die Schlagkraft der Taliban brechen und Afghanistans Kapazitäten in den nächsten 18 Monaten erhöhen wird.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Die heute Abend von mir bekanntgegebenen zusätzlichen 30.000 Truppen werden in der ersten Hälfte von 2010 – dem schnellst möglichen Tempo – zum Einsatz kommen, so dass sie die Aufständischen gezielt bekämpfen und die wichtigsten Bevölkerungszentren absichern können. &lt;/b&gt;&lt;p&gt;Sie werden unsere Fähigkeit, die afghanischen Sicherheitskräfte auszubilden und partnerschaftlich mit ihnen zusammenzuarbeiten, erhöhen, sodass mehr Afghanen am Kampfgeschehen teilnehmen können. Und sie werden dazu beitragen, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Vereinigten Staaten die Verantwortung an die Afghanen abtreten können.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Da es sich dabei um ein internationales Unterfangen handelt, habe ich darum ersucht, dass sich unsere Verbündeten durch eigene Beiträge unserem Engagement anschließen.&lt;/b&gt; Einige haben bereits zusätzliche Truppen bereitgestellt, und wir sind zuversichtlich, dass es in den kommenden Tagen und Wochen noch weitere Beiträge geben wird. Unsere Freunde haben in Afghanistan Schulter an Schulter mit uns gekämpft, geblutet und ihr Leben gelassen. Und nun müssen wir uns zusammenfinden, um diesen Krieg erfolgreich zu beenden. Denn es steht nicht nur die Glaubwürdigkeit der NATO auf dem Spiel – es geht um die Sicherheit unserer Verbündeten und die gemeinsame Sicherheit der Welt.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Insgesamt werden diese zusätzlichen amerikanischen und internationalen Truppen es uns jedoch ermöglichen, schneller die Verantwortung an die afghanischen Kräfte zu übertragen und den Abzug unserer Streitkräfte aus Afghanistan im Juli 2011 zu beginnen. Genau so wie im Irak werden wir diese Übertragung verantwortungsvoll unter Berücksichtigung der Lage vor Ort durchführen. Wir werden die afghanischen Sicherheitskräfte auch weiterhin beraten und unterstützen, um sicherzustellen, dass sie langfristig Erfolg haben werden. Aber es wird der afghanischen Regierung -- und was noch wichtiger ist, der afghanischen Bevölkerung -- klar sein, dass sie letztlich die Verantwortung für ihr eigenes Land haben.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Zweitens werden wir mit unseren Partnerstaaten, den Vereinten Nationen und der afghanischen Bevölkerung daran arbeiten, eine effektivere Strategie im zivilen Bereich zu verfolgen, so dass die Regierung die verbesserte Sicherheitslage nutzen kann.&lt;br /&gt;Diese Aktivitäten müssen nach der Leistung bewertet werden. Die Tage, wo Blankoschecks ausgestellt wurden, sind vorbei. Die Amtsantrittsrede von Präsident Karzai hat die richtige Botschaft über die neu einzuschlagende Richtung vermittelt. Und in Zukunft werden wir deutlich machen, was wir von den Empfängern unserer Unterstützung erwarten. Wir werden afghanische Ministerien, Gouverneure und örtliche Führer unterstützen, die die Korruption bekämpfen und der Bevölkerung zu Dienste stehen. Wir erwarten, dass diejenigen, die ineffektiv oder korrupt sind, dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Und wir werden unsere Hilfsmaßnahmen auf Bereiche -- wie etwa die Landwirtschaft – konzentrieren, die im Leben der afghanischen Bevölkerung sofort Wirkung zeigen.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Das afghanische Volk hat über Jahrzehnte unter Gewalt erlitten. Die Bevölkerung litt unter einer Besatzung – durch die Sowjetunion und dann durch ausländische al-Qaida-Kämpfer, die afghanisches Land für ihre eigenen Zwecke nutzten. Heute Abend möchte ich dem afghanischen Volk versichern, dass Amerika diesem Zeitalter des Kriegs und des Leidens ein Ende setzen will. Wir sind nicht daran interessiert, Ihr Land zu besetzen. Wir werden die Bemühungen der afghanischen Regierung, den Talibanmitgliedern, die der Gewalt entsagen und die Menschenrechte ihrer Mitbürger respektieren, die Tür zu öffnen, unterstützen. Darüber hinaus werden wir mit Afghanistan eine auf gegenseitigen Respekt basierende Partnerschaft eingehen, um diejenigen, die Zerstörer sind, zu isolieren, diejenigen die etwas aufbauen zu stärken, um den Zeitpunkt für den Abzug unserer Truppen zu beschleunigen und eine dauerhafte Freundschaft aufzubauen, in der Amerika Ihr Partner und keinesfalls Ihr Schutzherr ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Drittens werden wir im vollen Bewußtsein, dass unser Erfolg in Afghanistan untrennbar mit unserer Partnerschaft mit Pakistan verbunden ist, vorgehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir sind in Afghanistan, um zu verhindern, dass sich ein Krebsgeschwür wieder im Land ausbreitet. Dasselbe Krebsgeschwür hat jedoch auch in Pakistans Grenzgebiet Wurzeln gefaßt. Deshalb benötigen wir eine Strategie, die auf beiden Seiten der Grenze greift.&lt;br /&gt;In der Vergangenheit gab es manche in Pakistan, die argumentiert haben, dass die Bekämpfung des Extremismus nicht ihr Kampf sei und dass Pakistan besser daran sei, wenn es wenig macht bzw. sich mit denen, die Gewalt anwenden, arrangiert. Als jedoch in den vergangenen Jahren Unschuldige von Karachi bis Islamabad getötet wurden, wurde klar, dass eigentlich die Bevölkerung Pakistans am Meisten durch den Extremismus gefährdet ist. Die öffentliche Meinung hat sich geändert. Die pakistanische Armee führte eine Offensive gegen Extremisten im Swattal und in Süd-Waziristan durch. Es gibt keinen Zweifel daran, dass Pakistan und die Vereinigten Staaten einen gemeinsamen Feind haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der Vergangenheit haben wir unsere Beziehung zu Pakistan zu oft eng definiert. Diese Zeiten sind vorbei. Künftig werden wir uns voll für eine Partnerschaft mit Pakistan einsetzen, die auf den gemeinsamen Interessen, gegenseitigem Respekt und gegenseitigem Vertrauen beruht. Wir werden Pakistans Kapazität für die gezielte Bekämpfung der unsere Länder bedrohenden Gruppen verstärken und haben klar zu verstehen gegeben, dass wir keinen Zufluchtsort für Terroristen, deren Standort und Absichten eindeutig sind, dulden können. Amerika stellt auch umfangreiche Mittel zur Förderung der Demokratie und Entwicklung in Pakistan zur Verfügung. Wir sind die größte internationale Hilfsorganisation für die durch die Kämpfe vertriebenen Pakistanis. Und in Zukunft muss die Bevölkerung Pakistans wissen, dass Amerika weiterhin die Sicherheit und den Wohlstand Pakistans stark unterstützen wird, auch noch lange nachdem die Kanonen zum Schweigen gebracht wurden, so dass dieses Land sein großes Potential entfalten kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die drei Kernelemente unserer Strategie sind: Militärische Maßnahmen, um die Voraussetzungen für eine Machtübertragung zu schaffen, eine starke Erhöhung der Anzahl der zivilen Kräfte zur Unterstützung positiver Maßnahmen und eine effektive Partnerschaft mit Pakistan.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist mir bewusst, dass es in Bezug auf unseren Ansatz gewisse Vorbehalte gibt. Deshalb möchte ich kurz auf einige häufig vorgebrachte Argumente eingehen, die ich gehört habe und die ich sehr ernst nehme.&lt;br /&gt;Erstens behaupten manche, dass Afghanistan ein zweites Vietnam ist. Sie argumentieren, dass Afghanistan nicht stabilisiert werden kann und dass wir besser daran wären, weiteren Verlusten vorzubeugen und schnell abzuziehen. Ich bin der Meinung, dass dieses Argument eine falsche Auslegung der Geschichte wäre. Im Gegensatz zu Vietnam steht uns eine große aus 43 Ländern bestehende Koalition zur Seite, die die Rechtmäßigkeit unseres Unterfangens anerkennt. Im Gegensatz zu Vietnam sind wir nicht durch einen breite Unterstützung findenden Volksaufstand konfrontiert. Und der wichtigste Punkt ist, dass im Gegensatz zu Vietnam die amerikanische Bevölkerung von Afghanistan ausgehend brutal angegriffen wurde und noch immer für dieselben entlang der Grenze Komplotte schmiedenden Extremisten die Zielobjekte sind. Wenn wir diese Region nun verließen -- und uns nur auf die Bekämpfung von al-Qaida aus der Ferne beschränken würden, würde das unsere Fähigkeit, Druck auf al-Qaida auszuüben behindern und somit ein unakzeptables Risiko zusätzlicher Angriffe auf unser Land bzw. unsere Verbündeten entstehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zweitens geben manche zu, dass wir Afghanistan in seinem jetzigen Zustand nicht verlassen können, meinen jedoch, dass wir mit den jetzt dort vorhandenen Truppen weitermachen sollten. Das würde Jedoch lediglich den Status quo aufrecht erhalten, in dem wir uns einfach durchwursteln, und würde eine langsame Verschlechterung der dortigen Bedingungen zulassen. Im Endeffekt würde sich das als kostspieliger herausstellen und unseren Aufenthalt in Afghanistan verlängern, da wir nie die für die Ausbildung afghanischer Sicherheitskräfte notwendigen Bedingungen schaffen und ihnen eine Übernahme ermöglichen könnten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schließlich gibt es manche, die gegen die Festsetzung einer Frist für die Übergabe der Verantwortung an die Afghanen sind. In der Tat befürworten einige eine dramatischere und unbefristete Eskalation unserer kriegerischen Operationen -- wodurch wir uns bis zu einem Jahrzehnt zum Aufbau der staatlichen Institutionen verpflichten würden. Ich lehne diese Vorgangsweise ab, denn damit werden Ziele gesetzt, die über das hinaus gehen, was zu angemessenen Kosten erreicht werden kann und was wir benötigen, um unsere Interessen zu sicher zu stellen. Außerdem würden wir mangels einer Frist für die Übertragung der Verantwortung keinen Zeitdruck bei der Arbeit mit der afghanischen Regierung spüren. Es muss klar sein, dass die Afghanen die Verantwortung für ihre Sicherheit übernehmen müssen und dass Amerika nicht daran interessiert ist, einen endlosen Krieg in Afghanistan zu führen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als Präsident weigere ich mich Ziele zu setzen, die über unseren Verantwortungsbereich, unsere Mittel bzw. unsere Interessen hinausgehen. Auch muss ich alle unsere Nation konfrontierenden Herausforderungen abwägen. Ich kann es mir nicht den Luxus erlauben, mich auf eine einzige zu beschränken. Ja, ich denke an die von Präsident Eisenhower geäußerten Worte, der im Zusammenhang mit unserer nationalen Sicherheit sagte: „Jeder Vorschlag muss vor dem Hintergrund einer breiteren Überlegung abgewogen werden, nämlich, der Notwendigkeit bei und unter unseren nationalen Programmen die Ausgewogenheit zu bewahren.“&lt;br /&gt;Wir haben in den letzten Jahren diese Ausgewogenheit verloren. Wir haben die Verbindung zwischen unserer nationalen Sicherheit und unserer Wirtschaft nicht ausreichend geschätzt. In Folge der Wirtschaftskrise haben zu viele unserer Nachbarn und Freunde keine Arbeit und tun sich schwer, die Rechnungen zu bezahlen. Zu viele Amerikaner machen sich Sorgen über die Zukunft unserer Kinder. In der Zwischenzeit ist der Wettbewerb in der globalisierten Weltwirtschaft härter geworden. Wir können deshalb die Kosten dieser Kriege nicht einfach ignorieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alles in allem beliefen sich die Kosten der Kriege im Irak und in Afghanistan zum Zeitpunkt meines Amtsantritts auf nahezu eine Billion Dollar. Ich bin dazu entschlossen, diese Kosten in Zukunft offen und ehrlich anzupacken. Unser neuer politischer Ansatz in Afghanistan wird wahrscheinlich für die Streitkräfte dieses Jahr in etwa US$30 Milliarden kosten, und ich werde mit dem Kongress eng zusammenarbeiten, um diese Kosten im Rahmen der Defizitreduzierungsbemühungen in den Griff zu bekommen.&lt;br /&gt;Während wir nun den Krieg im Irak beenden und den Afghanen die Verantwortung übertragen, müssen wir hier zu Hause unsere Wirtschaftskraft wieder aufbauen. Unser Wohlstand stellt die Grundlage unserer Macht dar. Damit werden unsere Streitkräfte finanziert. Damit wird unsere Diplomatie bezahlt. Dadurch wird das Potential unseres Volks genutzt und werden Investitionen in neue Industrien ermöglicht. Und dadurch können wir in diesem Jahrhundert genau so erfolgreich im Wettbewerb bestehen wie im vorhergehenden. Deshalb kann der Einsatz unserer Truppen in Afghanistan nicht unbefristet sein – denn die Nation, an deren Aufbau mir am Meisten liegt, ist unsere eigene.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich möchte es deutlich sagen: Nichts davon wird leicht sein. Der Kampf gegen den gewalttätigen Extremismus wird nicht schnell zu Ende sein, und er geht weit über Afghanistan und Pakistan hinaus. Unsere freie Gesellschaft und unsere Führungsrolle in der Welt wird dadurch nachhaltig auf die Probe gestellt werden. Und im Gegensatz zu den Konflikten zwischen den Großmächten und den klaren Trennlinien, die das 20. Jahrhundert prägten, werden wir uns mit aufrührerischen Regionen, gescheiterten Staaten und diffusen Feinden konfrontiert sehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Infolgedessen wird Amerika seine Stärke zeigen müssen, in der Art, wie wir Kriege beenden und Konflikte vermeiden – und nicht nur wie wir Kriege führen. Wir werden beim Einsatz militärischer Macht wendig und präzise sein müssen. Gleichgültig wo al-Qaida und seine Verbündeten versuchen Fuß zu fassen – sei es in Somalien oder im Jemen oder anderswo – müssen sie mit verstärktem Druck und starken Partnerschaften konfrontiert werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und wir können uns dabei nicht nur auf die militärische Macht verlassen. Wir müssen in die innere Sicherheit unseres Landes investieren, da wir nicht jeden gewalttätigen Extremisten im Ausland fassen oder töten können. Wir müssen unser Nachrichtenwesen verbessern und besser koordinieren, so dass wir undurchsichtigen Netzwerken einen Schritt voraus bleiben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir werden die Massenvernichtungsmittel beseitigen müssen. Deshalb ist eine Kernsäule meiner Außenpolitik die Sicherstellung von losem Kernmaterial vor dem Zugriff durch Terroristen, um der Verbreitung von Atomwaffen Einhalt zu gebieten und das Ziel einer Welt ohne derartige Waffen zu verfolgen – denn jeder Staat muss verstehen, dass eine echte Sicherheit niemals durch ein endloses Wettrennen um immer noch zerstörerischere Waffen entstehen wird; echte Sicherheit wird es für die geben, die sie ablehnen.&lt;br /&gt;Wir werden die Diplomatie nutzen müssen, denn keine einzige Nation kann sich allein den Herausforderungen einer vernetzten Welt stellen. In diesem Jahr habe ich unsere Bündnisse erneuert und neue Partnerschaften begründet. Und wir begannen ein neues Kapitel zwischen Amerika und der muslimischen Welt – das unsere gemeinsames Interesse an der Durchbrechung des Konfliktzyklus anerkannt und das eine Zukunft verspricht, in der diejenigen, die Unschuldige töten von denen isoliert werden, die sich für den Frieden und Wohlstand und die Menschwürde stark machen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schließlich und endlich müssen wir Kraft aus unseren Werten schöpfen – denn die uns konfrontierenden Herausforderungen können sich geändert haben, aber das, woran wir glauben, darf sich nicht ändern. Deshalb müssen wir unsere Werte stärken, indem wir sie auch zu Hause leben. Aus diesem Grund habe ich die Folter verboten und werde das Gefängnis in Guantanamo schließen. Und wir müssen weltweit jedem unter einer dunklen Wolke der Gewaltherrschaft lebenden Menschen, ob Mann, Frau oder Kind klarmachen, dass Amerika sich für seine Menschenrechte einsetzen und die Flamme der Freiheit und Gerechtigkeit, der Chancen und des Respekts für die Würde aller Menschen bewahren wird. So sind wir. Das stellt die Quelle, die moralische Quelle der Autorität Amerikas dar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit der Zeit Franklin Roosevelts und der von unseren Großeltern und Urgroßeltern erbrachten Dienste und Opfer hat unser Land in der Weltpolitik eine besondere Last übernommen. Amerikanisches Blut wurde in vielen Ländern auf mehreren Kontinenten vergossen. Wir haben unsere Staatseinkünfte ausgegeben, um anderen beim Wiederaufbau ihrer Wirtschaft aus den Trümmern zu helfen. Wir haben gemeinsam mit anderen Nationen eine institutionelle Architektur entwickelt – von den Vereinten Nationen bis hin zur NATO und der Weltbank – die für die gemeinsame Sicherheit und den Wohlstand der Menschen sorgen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man war uns für unsere Bemühungen nicht immer dankbar und wir haben manchmal auch Fehler gemacht. Jedoch haben die Vereinigten Staaten von Amerika mehr als jeder andere Staat die globale Sicherheit seit mehr als sechs Jahrzehnten gewährleistet – eine Zeitspanne, in der, trotz vieler Probleme, die Mauern fielen und die Märkte geöffnet wurden, Milliarden von Menschen der Armut entkommen konnten, beispiellose wissenschaftliche Fortschritte gemacht wurden und sich neue Bereiche der menschlicher Freiheit eröffneten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Denn im Gegensatz zu früheren Großmächten haben wir nie nach der Weltherrschaft getrachtet. Unsere Union wurde im Widerstand gegen die Unterdrückung gegründet. Wir haben nicht die Absicht, andere Länder zu besetzen. Wir beanspruchen nicht für uns die Bodenschätze anderer Staaten und verfolgen nicht auf andere Völker, weil sie einen anderen Glauben oder eine andere Ethnizität als wir haben. Wofür wir kämpften – wofür wir immer noch kämpfen -- ist eine bessere Zukunft für unsere Kinder und Enkelkinder. Und wir sind überzeugt, dass ihr Leben besser sein wird, wenn die Kinder und Enkelkinder anderer Völker in Freiheit leben können und bessere Möglichkeiten haben. (Applaus)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als Land sind wir nicht mehr so jung – und möglicherweise nicht mehr so unschuldig – wie zur Zeit der Präsidentschaft von Roosevelt. Wir sind jedoch noch immer die Erben eines großmütigen Freiheitskampfs. Und nun müssen wir all unsere Kraft und moralische Überzeugung aufbringen, um uns den Herausforderungen eines neuen Zeitalters zu stellen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Letztlich beruht unsere Sicherheit und Führungsposition nicht einzig und allein auf der Stärke unserer Waffen. Sie ist auf unser Volk zurückzuführen – auf die Arbeiter und Unternehmen, die unsere Volkswirtschaft wieder aufbauen werden; auf die Unternehmer und Forscher, die neue Industriesparten gründen werden; auf die Lehrkräfte, die unsere Kinder unterrichten werden; und auf die Dienste jener, die auf kommunaler Ebene tätig sind; auf die Diplomaten und die freiwilligen Mitglieder des Peace Corps, die im Ausland Hoffnung verbreiten; und auf die Männer und Frauen in Uniform, die eine ungebrochene Linie des Sich-opferns bilden, durch die eine Regierung des Volkes, eingesetzt durch das Volk und für das Volk auf dieser Erde verwirklicht wurde. (Applaus)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese riesige und vielseitige Bevölkerung wird nicht in jeder Frage Einigkeit erzielen – und sollte das auch nicht. Aber ich weiß auch, dass wir als Land unsere Führungsposition nicht aufrechterhalten können, noch die riesigen Herausforderungen unserer Zeit bewältigen werden können, wenn wir es zulassen, dass uns derselbe Groll und Zynismus und die Parteilichkeit, durch die unsere nationale Diskussion in jüngster Zeit vergiftet wurde, spalten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist leicht zu vergessen, dass wir eins waren als dieser Krieg begonnen hat – vereint durch die frische Erinnerung an einen entsetzlichen Angriff und durch unsere Entschlossenheit, unser Land und die uns wichtigen Werte zu verteidigen. Ich weigere mich zu glauben, dass wir diese Einheit nicht wieder erreichen können. (Applaus) Ich glaube mit jeder Faser meines Herzens, dass wir – als Amerikaner – noch immer uns für ein gemeinsames Ziel zusammenfinden können. Denn unsere Werte sind nicht einfach nur Worte, die auf Pergament geschrieben sind, sondern ein Glaubensbekenntnis, das uns zusammenführt und uns durch die dunkelsten Stürme als eine Nation und ein Volk getragen hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Amerika – wir erleben eine Zeit der harten Erprobung. Und die Botschaft, die wir inmitten dieser Stürme aussenden, muss klar sein: Unsere Sache ist gerecht, unsere Entschlossenheit standhaft. Wir werden in der Überzeugung voranschreiten, dass Recht vor Macht geht, und mit der Entschlossenheit, ein Amerika, das sicherer ist, eine Welt, die mehr Sicherheit bietet, und eine Zukunft, die nicht tiefste Ängste sondern größte Hoffnungen darstellt, zu schaffen. (Applaus)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich danke Ihnen. Gott segne Sie. Gott schütze die Vereinigten Staaten von Amerika. (Applaus) Vielen Dank. Danke. (Applaus)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;ENDE 20h35. EST&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://amerikadienst.usembassy.de/&quot;&gt;Amerikadienst der US-Botschaft in Deutschland&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 03 Dec 2009 11:24:54 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1960-guid.html</guid>
    <category>Afghanistan</category>
<category>Rede</category>
<category>Terror</category>

</item>
<item>
    <title>Wie sich Obama für den Nobelpreis bedankt</title>
    <link>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1957-Wie-sich-Obama-fuer-den-Nobelpreis-bedankt.html</link>
    
    <comments>http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1957-Wie-sich-Obama-fuer-den-Nobelpreis-bedankt.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://uswahl2008.de/wfwcomment.php?cid=1957</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://uswahl2008.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1957</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Georg Watzlawek)</author>
    <content:encoded>
    Überrascht und demütig - so bedankt sich Barack Obama für den Friedensnobelpreis 2009. Er betrachte die Auszeichnung als Ansporn und Verpflichtung. Die Rede im Original:  &lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;THE WHITE HOUSE&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Office of the Press Secretary&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;_________________________________________________________&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
For Immediate Release                                          October 9, 2009&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;REMARKS BY THE PRESIDENT&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
ON WINNING THE NOBEL PEACE PRIZE&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Rose Garden&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;11:16 A.M. EDT&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;THE PRESIDENT:  Good morning.  Well, this is not how I expected to&lt;br /&gt;
wake up this morning.  After I received the news, Malia walked in and&lt;br /&gt;
said, &amp;quot;Daddy, you won the Nobel Peace Prize, and it is Bo&#039;s birthday!&amp;quot; &lt;br /&gt;
And then Sasha added, &amp;quot;Plus, we have a three-day weekend coming up.&amp;quot; &lt;br /&gt;
So it&#039;s good to have kids to keep things in perspective.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;I am both surprised and deeply humbled by the decision of the Nobel&lt;br /&gt;
Committee.  Let me be clear:  I do not view it as a recognition of my&lt;br /&gt;
own accomplishments, but rather as an affirmation of American&lt;br /&gt;
leadership on behalf of aspirations held by people in all nations. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;To be honest, I do not feel that I deserve to be in the company of&lt;br /&gt;
so many of the transformative figures who&#039;ve been honored by this prize&lt;br /&gt;
-- men and women who&#039;ve inspired me and inspired the entire world&lt;br /&gt;
through their courageous pursuit of peace.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;But I also know that this prize reflects the kind of world that&lt;br /&gt;
those men and women, and all Americans, want to build -- a world that&lt;br /&gt;
gives life to the promise of our founding documents.  And I know that&lt;br /&gt;
throughout history, the Nobel Peace Prize has not just been used to&lt;br /&gt;
honor specific achievement; it&#039;s also been used as a means to give&lt;br /&gt;
momentum to a set of causes.  And that is why I will accept this award&lt;br /&gt;
as a call to action -- a call for all nations to confront the common&lt;br /&gt;
challenges of the 21st century.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
These challenges can&#039;t be met by any one leader or any one nation.  And&lt;br /&gt;
that&#039;s why my administration has worked to establish a new era of&lt;br /&gt;
engagement in which all nations must take responsibility for the world&lt;br /&gt;
we seek.  We cannot tolerate a world in which nuclear weapons spread to&lt;br /&gt;
more nations and in which the terror of a nuclear holocaust endangers&lt;br /&gt;
more people.  And that&#039;s why we&#039;ve begun to take concrete steps to&lt;br /&gt;
pursue a world without nuclear weapons, because all nations have the&lt;br /&gt;
right to pursue peaceful nuclear power, but all nations have the&lt;br /&gt;
responsibility to demonstrate their peaceful intentions.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;We cannot accept the growing threat posed by climate change, which&lt;br /&gt;
could forever damage the world that we pass on to our children --&lt;br /&gt;
sowing conflict and famine; destroying coastlines and emptying cities. &lt;br /&gt;
And that&#039;s why all nations must now accept their share of&lt;br /&gt;
responsibility for transforming the way that we use energy.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;We can&#039;t allow the differences between peoples to define the way&lt;br /&gt;
that we see one another, and that&#039;s why we must pursue a new beginning&lt;br /&gt;
among people of different faiths and races and religions; one based&lt;br /&gt;
upon mutual interest and mutual respect.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;And we must all do our part to resolve those conflicts that have&lt;br /&gt;
caused so much pain and hardship over so many years, and that effort&lt;br /&gt;
must include an unwavering commitment that finally realizes that the&lt;br /&gt;
rights of all Israelis and Palestinians to live in peace and security&lt;br /&gt;
in nations of their own.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;We can&#039;t accept a world in which more people are denied opportunity&lt;br /&gt;
and dignity that all people yearn for -- the ability to get an&lt;br /&gt;
education and make a decent living; the security that you won&#039;t have to&lt;br /&gt;
live in fear of disease or violence without hope for the future.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;And even as we strive to seek a world in which conflicts are&lt;br /&gt;
resolved peacefully and prosperity is widely shared, we have to&lt;br /&gt;
confront the world as we know it today.  I am the Commander-in-Chief of&lt;br /&gt;
a country that&#039;s responsible for ending a war and working in another&lt;br /&gt;
theater to confront a ruthless adversary that directly threatens the&lt;br /&gt;
American people and our allies.  I&#039;m also aware that we are dealing&lt;br /&gt;
with the impact of a global economic crisis that has left millions of&lt;br /&gt;
Americans looking for work.  These are concerns that I confront every&lt;br /&gt;
day on behalf of the American people. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Some of the work confronting us will not be completed during my&lt;br /&gt;
presidency.  Some, like the elimination of nuclear weapons, may not be&lt;br /&gt;
completed in my lifetime.  But I know these challenges can be met so&lt;br /&gt;
long as it&#039;s recognized that they will not be met by one person or one&lt;br /&gt;
nation alone.  This award is not simply about the efforts of my&lt;br /&gt;
administration -- it&#039;s about the courageous efforts of people around&lt;br /&gt;
the world. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;And that&#039;s why this award must be shared with everyone who strives&lt;br /&gt;
for justice and dignity -- for the young woman who marches silently in&lt;br /&gt;
the streets on behalf of her right to be heard even in the face of&lt;br /&gt;
beatings and bullets; for the leader imprisoned in her own home because&lt;br /&gt;
she refuses to abandon her commitment to democracy; for the soldier who&lt;br /&gt;
sacrificed through tour after tour of duty on behalf of someone half a&lt;br /&gt;
world away; and for all those men and women across the world who&lt;br /&gt;
sacrifice their safety and their freedom and sometime their lives for&lt;br /&gt;
the cause of peace. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;That has always been the cause of America.  That&#039;s why the world has&lt;br /&gt;
always looked to America.  And that&#039;s why I believe America will&lt;br /&gt;
continue to lead.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Thank you very much.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 09 Oct 2009 18:25:35 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://uswahl2008.de/index.php?/archives/1957-guid.html</guid>
    <category>Rede</category>

</item>

</channel>
</rss>