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Donnerstag, 21. Februar 2008Meine letzte Prognose: Wer die Wahl gewinntKommentare
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Naja mit den Prognosen ist das so eine Sache. Letzlich läßt sich erst was Vernünftiges prognostizieren, wenn die Sache feststeht. :-)
Obama gegen McCain ist am wahrscheinlichsten, aber es ist noch Zeit für Obama zu stolpern. Hillary wird, glaube ich, nicht vorher aufgeben. Wenn doch, wäre es ein Zeichen wahrer Größe, nicht einen Kampfparteitag zu liefern. Aber ausgeschlossen ist nichts. Ausgerechnet Ted Kennedy versuchte 1980 die Delegierten auf seine Seite zu ziehen, obwohl er mit weniger Delegierten zum Parteitag gekommen war. Und nicht zu Vergessen, 1976 hatte G. Ford auch nur einen kleinen Vorsprung und konnte aus eigener Kraft mit "seinen" Delegierten nicht gewinnen. R. Reagan versuchte auch hier die Mehrheit zu erlangen, was ihm schließlich nicht gelang.
Meine Prognose mit Bezug auf ihren Beitrag "Steckt Hillary auf":
Hillary scheitert bei ihrer letzten Chance, sowohl in Texas als auch in Ohio zu siegen. Am Tag danach wird sie aufgeben, um sich mit erhobenem Haupt aus der Kandidatur zurückziehen zu können. Und damit kommt es zur Kandidatur Obama versus McCain, die Obama gewinnt. Eine andere Frage: Es kam in den USA ja immer wieder mal vor, dass Kandidaten oder Präsidenten ermordet wurden. Wer würde demokratischer Kandidat werden, wenn Obama nach Clintons Verzicht oder gar nach dem Nominierungsparteitag ermordet würde? Angesichts eines weiterhin nicht unbedeutenden KuKluxKlan und einer hohen Waffendichte mag diese Frage zwar bitter zynisch, aber wohl kaum völlig abwegig sein.
daß man mit wahlprognosen, und seien sie auch noch so forsch und scheinbar überzeugend formuliert, ziemlich kapitale böcke schießen kann, wird deutlich, wenn man sich die erste vom september vergangenen jahres durchliest. das soll kein vorwurf sein, zum damaligen zeitpunkt war das alles ziemlich plausibel. was ich für gravierender halte, ist die damalige berechnung der zu erwartenden delegiertenmandate bei den demokraten, die unter anderem auf der annahme beruhte, diese würden in den einzelnen staaten nach dem prinzip "the winner takes it all" vergeben. hätte ich als laie das damals gelesen, hätte ich das sofort für bare münze genommen, weil das alles doch ziemlich plausibel und professionell und alles klingt. allerdings weiß ich heute, daß die demokraten im unterschied zu den republikanern wohl weitgehend nach dem verhältniswahlrecht vorgehen. und da stellt sich mir schon die frage, ob dieser umstand einem "fachblog" nicht auch schon im september 2007 hätte bekannt sein können. aber nix für ungut, fehler macht jeder mal. bitte als konstruktive kritik verstehen
Stimmt, das war ein kapitaler Bock. Allerdings war der Fakt dennoch richtig - die hypothetische Verteilung der Delegierten (mit einem gewaltigen Vorsprung für Hillary) hatte ich ja nicht ich vorgenommen, sondern jemand, der sich mit dem US-Wahlrecht besser auskennt. Meine Bemerkung zu "the winner takes it all" versuchte nur, diesen an sich richtigen Umstand zu erklären - leider mit einer falschen Erklärung.
Generell geht es um das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Das muss man sich immer vor Augen halten und in der Hinsicht kann man zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer vermuten, wer am Ende Bush beerben wird. Aber ich glaube, dass wenn nicht die ganz großen Überraschungen kommen (11. September II, Obama in rosa Spitzenunterwäsche, ...) läuft es auf Obama hinaus. Dazu sehe ich folgende Gründe:
1. Der passende Vize Oder die passende Vize? Fakt ist, dass Obama sich vermutlich eine 2. Person an seine Seite holen wird, die seine mutmaßlichen Defizite ausgleichen kann. Clinton holte sich seinerzeit mit Gore eher einen ähnlichen Typus wie er selbst (jung, frisch...). Der lange Vorwahlkampf, der seine Baustellen deutlicher aufzeigte, seine Hautfarbe, die oft bemängelte fehlende Erfahrung - Obama hat mehr Druck hier ausgleichende Ergänzung zu suchen. Wenn diese Person dann auch noch das passende Timing hat und sich im richtigen Moment in den Vorder-/Hintergrund stellt, werden sich viele Gründe, die gegen Obama sprechen unter den Tisch fallen. 2. Der intensive Vorwahlkampf Ich glaube, ein Vorteil des quälend langen Clinton-Obama-Duells ist, dass sich mehr Menschen mit den Inhalten auseinander gesetzt haben. 3. Bush3 McCain setzt sich inhaltlich nicht genug von Bush ab. Wenn er das nicht ändert, wird es ihm das Genick brechen. 4. Image Mal ehrlich, wen würde man denn lieber für die Rolle eines Präsidenten verpflichten - Denzel Washington oder Rolf Schimpf (Der Alte)? Den Amerikanern kribbelts unter den Fingern, die Fragen häufen sich. Ich glaube nicht, dass McCain sein Häuptling-Silberlocke-Image mit Großvaters Weisheit ausreichen wird. Obama strahlt die Frische und Dynamik aus, die Amerika so nötig hat. Ein passender Vize wird ihm die nötige Substanz verleihen. 5. Größeres Spielfeld Die Nominierungswahlkämpfe waren wahlkampftechnische Drahtseilakte. Jeder Milimeter Positionierung war entscheidend. Im Kampf gegen McCain bieten sich Obama viel mehr Möglichkeiten. Das Spielfeld wird größer, es geht um entscheidendere Dinge, als um Unterschiede bei der 3. Kommastelle. Obama wird härter einstecken müssen, kann aber auch viel mehr austeilen. Und die Vorwahlen haben gezeigt, dass Obama mit Gegenwind umgehen kann. Die Geschichte mit Wright wird sich in der Hinsicht sicher noch positiv bemerkbar machen. 6. Junge Generation Bei jungen Wählern ist die Bindung noch nicht so fest wie bei Älteren. Und hier muss man sich immer vor Augen halten, dass Obama bislang in erster Linie parteiintern zur Wahl stand. 7. Rückenwind Wenn Hillary Geschichte ist, wird er den Rückenwind der gesamten Partei erhalten. Umfragen, die auf verbitterte Clinton-Fans verweisen (sie oder Mc Cain) halte ich für übertrieben. Das basiert sehr stark auf einer Stimmung, die sich wieder ändern wird.
Hillary Clinton!
Weil die versprochen hat, alle Kriege sofort zu beenden!!!
Wenn Obama den Krieg in Afghanistan nicht sofort beendet,
dann hat er den Friedensnobelpreis nicht verdient!
Lieber Krieg als Frieden?
Die Amerikaner wollen wieder einen Präsidenten wählen, der Bomben explodieren lässt, wo kleine Kinder spielen!
Walter Micke, ihre Kommentare werden ab sofort geblockt, weil sie nicht zur Sache sind und den Regeln dieser Seite widersprechen, siehe Gebrauchsanweisung.
Hallo!
Ob die bestehenden Kriege fortgesezt werden oder nicht, ist davon abhängig, welcher Kandidat gewählt wird! Beide Kandidaten wollen weitermmachen. Das wird vielen Menschen (Kindern) das Leben kosten! Darf das keiner sagen? Wer wählt, darf entscheiden, wen. Ich würde nur den wählen, der mir verspricht, alle Kriege sofort zu beenden. Das würde ich gerne jedem Amerikaner sagen!
Das verlogene Argument!
Der humanitäre Einsatz der Bundeswehr ist ein Witz! Ein Panzer ist keine Taube, die den Menschen den Frieden bringt. Wer das glaubt, kann nicht rechnen! Und wer solche Politiker wählt, hat sich verrechneet! Der "Liebe Gott" sichkt die Menschen nicht in die Hölle! Das tun die Menschen selber, wenn sie verlogene Argumente benutzen! |
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Kommentare
Fr, 28.05.2010 18:39
Historischer Umbau? Du hast sc hon mitbekommen, dass von den ursprünglichen Plänen nicht vi el übrig geblieben ist u [...]
So, 14.02.2010 12:48
Herzlichen Dank für die Überse tzung. Auch wenn ich gewusst h ätte, dass es später eine Über setzung geben würde, ich [...]
Mi, 20.01.2010 00:29
Eine Einordnung, die Ihrer ähn elt, hat der großartige Robert Misik in seinem Videocast für den Standard abgegeben. [...]
Di, 05.01.2010 18:06
super gemacht.I like it.sehr d eutlich und gut zusammengefass t.
Mi, 23.12.2009 06:08
ich kaufe seit längerem schon keine usa produkte mehr. für m ich sind die usa der terrorsta at nummer 1 weltweit. si [...]