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Dienstag, 3. Juni 2008Vorwahlen - alle ErgebnisseKommentare
Ansicht der Kommentare:
(Linear | Verschachtelt)
West Virginia (Convention)
Republikaner: John McCain 1%/0 Delegierte; Mitt Romney 47%/ 0 Delegierte; Mike Huckabee 52%/18 Delegierte
Habe mich gerade einmal "schlau" zu machen versucht und einige amerikanische Quellen zum Stand der Delegates untersucht:
Washington Post Los Angeles Times und USA Today beziehen ihre Zahlen von Associated Press (AP): -Clinton 832 (1.045) -Obama 821 (960) New York Times -Clinton 904 -Obama 724 CNN -Clinton 840 (1.033) -Obama 831 (937) Miami Herald -Clinton 900 -Obama 824 San Francisco Chronicle and Examiner -Clinton 823 -Obama 741 RealClearPolitics -Clinton 1.076 -Obama 1.004 Wie man sehen kann unterscheiden sich die Daten grundlegend. Dies ist z.T. begründet in der unterschiedlichen Zählweise, so zählen einige Quellen noch nicht abgeschlossene Vorwahlen gar nicht, andere nehmen die bereits bekannten Stimmen mit in ihre Zählungen herein (z.B. Kansas: 40 Caucuses, 21 Stimmen werden in den landesweiten Caucuses vergeben, 11 erst im April beim letzten Caucus - einige zählen die 21 Stimmen (15 für Obama, 6 für Clinton) bereits hinzu, andere warten auf das "Endergebnis"). Für mich bleibt allerdings die Frage: Die Differenz von z.T. 180 Delegierten bis hin zu lediglich 9 Delegierten (ohne Superdelegates) zwischen den Kandidaten erscheint mir auch trotz der meinerseits gefundenen Erklärung sehr hoch. Welche Zahlen sind also derzeit am verläßlichsten? Gibt es Umfragen für die ausstehenden Wahlen (habe lediglich hier die knappe Behauptung gefunden das Obama aufgrund der Bevölkerungsstruktur eher bevorteilt sei - allerdings im "Big Point" Staat Texas wird dies sicherlich nicht gelten)? Wie wahrscheinlich ist aufgrund von Umfragen ein Sieg von Obama noch? Empfinde die Vorwahlen tatsächlich als enorm spannend...
sorry, war zu schnell, habe einen guten Bericht darüber im Tagesspiegel gefunden, der meine Fragen ziemlcih erklärt...und Hillary in keinem guten Licht erscheinen läßt
Vielen Dank für die Übersicht, aber damit kann man tatsächlich wenig anfangen.
Chuck Todd, der Politik-Chef bei NBC (meiner Erfahrung nach der einzige bei den grossen Medien, der entsprechende mathematische und -Verzeihung- intellektuelle Grundlagen für solche Fragen mitbringt) geht beim Super-Tuesday insgesamt von einem Vorsprung von 3-15 Stimmen für Obama aus (der selbst geschätzte Fehler beträgt dabei +/- 10). Er ist dazu nach eigener Aussage die Ergebnisse der einzelnen Counties komplett der Reihe nach durchgegangen und hat noch Rücksprache mit beiden Lagern gehalten, um die Extrempositionen abzustecken. Verlässliche Zahlen - du ahnst es bereits - gibt es nicht. Such dir also einfach irgendwelche aus. ;-) Umfragen satt gibt es bei http://www.pollster.com/ Allerdings findet man da eher viel als gute Daten. Hochinteressant sind dort allerdings immer die Kommentare zu den Blog-Einträgen, da schreiben viele Profis, die interessante und wichtige Hintergrundinformationen und Einschätzungen zu den einzelnen Themen abgeben. Das seriöseste Unternehmen in den USA ist meiner Meinung nach Survey USA (http://www.surveyusa.com/), v.a. weil sie zu allen Umfragen immer die relevanten Zusatzinformationen veröffentlichen, was insbesondere methodische Fragen angeht. Ist insgesamt natürlich eher was für Nerds. Lustig ist dort aber die "Pollster Report Card", da werden knallhart die letzten Umfragen aller landesweit operierenden Institute und ihre Abweichungen vom Endergebnis verglichen. Und wenn sie dabei mal selbst auf Platz 13 von 17 Teilnehmern landen, steht das eben auch da. Sehr sympathisch, wenn du mich fragst. :-) Die Prognosen bis einschliesslich Dienstag belaufen sich (laut den von mir für relevant befundenen ;-) Quellen auf einen Vorsprung von 50-80 Delegierten für Obama, sodass es dann insgesamt in etwa Unentschieden stehen würde (incl. Superdelegates). Die meisten restlichen dicken Fische, die es noch zu holen gibt (Texas, Ohio, Pennsylvania) gehen momentan klar an Clinton, aber da kann noch viel passieren, zumal Obama momentan im Geld schwimmt und noch einige Zeit bleibt, um Boden gutzumachen. Es macht wohl wenig Sinn, darüber jetzt schon zu spekulieren. Aus dem Tagesspiegel: "In Colorado, Idaho, North Dakota und Alaska sind die gewählten Delegierten nicht an das Wählervotum gebunden, sie dürfen nach Gewissen entscheiden." - Das ist mir auch neu, warum haben die dann überhaupt gewählt? Ich hätte doch Spin Doctor lernen sollen, mittlerweile ahne ich, warum die so gut verdienen. ;-)
hi. ich find die seite hier echt klasse. ich hab so gut wie alles rausgefunden, was ich für mein referat in politik gebraucht hab ;) jetzt hab ich bloß noch eine frage. und zwar: wie sieht das aus mit den aktuellen vorwahlergebnissen, sind die noch ganz aktuell ? ich hab zwar im moment die nachrichten verfolgt, aber bin mir nicht ganz sicher ob ich vlt was verpasst hab. also hab ich mich bei meinem referat an deine angaben gehalten. ich wollte mich nur vergewissern , dass das die neusten ergebnisse sind?
achso eine weitere frage hab ich noch: hast du die seite allein entwickelt ? und wenn ja wieso? :) klasse gemacht
Danke für die Blumen. Die Vorwahlergebnisse sind auf dem letzten Stand, der nächste Termin ist ja nach längerer Pause die Wahl am nächsten Dienstag in Pennsylvannia. Und die Zählung der Delegierten ist ganz frisch. Die Seite habe ich aufgebaut, weil mich das Thema interessiert und ich ausprobieren will, was im Internet alles möglich ist.
hallo , ich bins nochmal :) ich hab mich mal weiter schlau gemacht über die usa und bin da auf noch eine frage gestoßen .. ich hoffe du/sie ;) können mir da helfen. bei der erklärung des politischen systems auf der seite von wikipedia wird bei den grundwerten das sogenannte souveränitätsdenken in innen- und außenpolitik genannt. ich kann mir darunter nichts vorstellen. es wäre nett wenn das jemand für ein 16-jähriges mädchen verständlich erklären könnte.
danke vorab.lieber gruss
Das sollte man mal diskutieren, das geht ans Eingemachte. Als relativ junge Nation, die sich die Unabhängigkeit von den Briten einst erkämpfen musste und dann zur Weltmacht aufstieg beanspruchen die USA für sich eine Sonderrolle in der Welt. Allerdings schwanken sie dabei zwischen Souveränitätsdenken, das bisweilen bis zum Isolationismus führte (Wir können auch auf uns allein gestellt überleben) und der Rolle des Weltpolizisten auf der anderen Seite (Befreiung Europas von den Nazis). Und was für den gesamten Staat gilt, gilt erst Recht für den einzelnen Bürger: einerseits gilt es als Grundrecht, eine Waffe zu besitzen und eben keinen Personalausweis - andererseits mischt sich der Staat in anderen Fällen extrem stark in das Privatleben und die Eigentverantwortung der Menschen ein. Bier trinken mit 16? Vergiß es. Dafür muss man in einzelnen Bundesstaaten immer noch mindestens 21 Jahre als sein. Also unter dem Strich: der Anspruch auf Souveränität (Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit) ist ein Ideal, nicht Realität. Aber vielleicht sollte man das mal diskutieren - gibt es andere Meinungen?
kann man das also quasi mit der marktwirtschaft vergleichen ? also die amerikaner sprechen von einer freien marktwirtschaft. aber eine freie marktwirtschaft ist ja unmöglich ... bei problemen greift der staat ein... die freie marktwirtschaft ist also das ideal ,eine soziale marktwirtschaft die realität.
kann man das so sagen/vergleichen ? du ( ich duze jetzt einfach mal ) hast dich bei deiner NÄHEREN erklärung nur auf das innere souveräne denken bezogen(man darf eine waffe besitzen(...)aber kein bier bis zum 21 lebensjahr(...)), oder? Also zu begin sagtes du, du meinst die amerikaner sehen sich in der rolle der weltpolizisten .das bezieht sich auf das souveränitätsdenken in außenpolitik, aber hast du konkrete beispiele außer die befreiung von den nazis? ps: ich fange an zu verstehen :P liebe grüsse
Man kann es mit der Marktwirtschaft vergleichen, aber das Phänomen findet sich doch überall: idealerweise fördert die Schule unabhängiges Denken, in der Realität ... Aber das führt vom Thema weg. Der Drang der Amerikaner, sich von äußeren Einflüssen frei (souverän) zu machen gibt es in der Innen- wie in der Außenpolitik. Weitere Beispiele für die Außenpolitik finden sich im so genannten Unilateralismus (einseitiges Handeln eines einzelnen Staates), der von Bush so gepflegt worden war: wenn sich die anderen Staaten nicht auf Amerikas Interessen einlassen macht Amerika eben allein, was es für richtig hält: in der Umweltpolitik (Klimawandel, Kyoto - ohne uns) ebenso wie bei der Bekämpfung des Terrorismus. Aber all das ist Vergangenheit, sowohl McCain und erst Recht Obama werden eine andere Politik machen und Amerika wieder in die Rolle einer verantwortungsvollen Führungsmacht zurück bringen - hoffe ich.
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Kommentare
Fr, 17.08.2012 16:37
Ich hätte einen Kommentar zur Übersetzung von "...and a king who took us to the mountainto p and pointed the way to [...]
So, 10.06.2012 15:01
Was ist denn so schlimm daran, dass ein Hauptschüler die Red e übersetzen könnte? Das heißt doch noch lange nicht, [...]
Mi, 14.03.2012 18:47
könnte mir bitte jemand den un terschied zwischen delegierten und den wahlmännern erklähren BITTE
Sa, 21.01.2012 18:11
Die Zeile "a president who cho se the moon as our new frontie r," Heißt nicht "des Präsiden ten, der den Mond als un [...]
Fr, 24.06.2011 01:31
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