PaddyPower, Irlands größter Wettanbieter, stellt die Wette auf den Gewinner der Präsidentschaftswahl ein und bezahlt diejenigen aus, die auf Barack Obama gesetzt hatten. Aber andere machen weiter - und wer jetzt noch das große Geld machen will muss volles Risiko fahren - und auf John McCain setzen.
Seit mehr als hundert Jahren bieten die Unternehmen, die ihr Geld mit Sportwetten verdienen, auch Wetten auf politische Ereignisse an. Doch erst mit den Möglichkeiten des Internets ist diese Zockerwelt auch für ernsthafte politische Beobachter wichtig geworden. Weil die Marktteilnehmer im Gegensatz zu den Befragten herkömmlicher Umfragen ihr eigenes Geld einsetzen gelten die Quoten der Buchmacher als ziemlich zuverlässiges Prognose-Instrument.
PaddyPower ist inzwischen überzeugt, dass Obama gewinnt und zieht den Stecker:
"Maybe it was the fluffing of the economic crisis or maybe it was appointing a loose cannon as running-mate, but for whatever reason, the race to be Next US President is slipping away from John McCain. We’re certain Senator Obama will become President Obama and to back that up, we’re paying out over €1,000,000 on him to win the election with voting still weeks away."
Aber bei anderen Anbietern läuft das Rennen weiter. Ein besonders breites Angebot von Wetten bietet intrade.com. Hier kann man zum Beispiel auf das Ergebnis in jedem einzelnen Bundesstaat wetten. Oder darauf, ob die USA in eine Rezession fallen (56.7 Prozent: ja).
Hier konnte Barack Obama am Tag nach dem TV-Duell um gut drei Prozentpunkte auf 86 Prozent zulegen, John McCain verlor ebensoviel auf nur noch 14 Prozent. Oder, um es in den Werten der Zocker auszudrücken: Wer jetzt 86 Dollar riskiert, bekommt beim Sieg Obamas 100 Dollar ausgezahlt. Das hört sich eigentlich nach einer sicheren Geldanlage an, oder? Immerhin fast 20 Prozent Gewinn in weniger als zwei Wochen.
Wer aber nach dem Vorbild der Wall Street-Investoren aus wenig richtig viel Geld machen will muss jetzt erst recht auf McCain setzen: für einen Einsatz von 14 Dollar springen dann bei einem Sieg von Jonny Mac 86 Dollar heraus, fast 500 Prozent (wenn ich richtig gerechnet habe). Also die Chance für echte Zocker.
Aber im Ernst: Die intrade-Seite bietet noch einige interessante Einsichten. So sprechen die Wettkunden Barack Obama im Moment satte 364 Wahlmänner zu, McCain nur 174.
Kommentare
Fr, 17.08.2012 16:37
Ich hätte einen Kommentar zur Übersetzung von "...and a king who took us to the mountainto p and pointed the way to [...]
So, 10.06.2012 15:01
Was ist denn so schlimm daran, dass ein Hauptschüler die Red e übersetzen könnte? Das heißt doch noch lange nicht, [...]
Mi, 14.03.2012 18:47
könnte mir bitte jemand den un terschied zwischen delegierten und den wahlmännern erklähren BITTE
Sa, 21.01.2012 18:11
Die Zeile "a president who cho se the moon as our new frontie r," Heißt nicht "des Präsiden ten, der den Mond als un [...]
Fr, 24.06.2011 01:31
propecia ftpyr lexapro message boards :-DDD levitra 4712