Hillary Clinton verändert ihre Strategie. Nachdem ihre Führungsrolle sie i
ns Zentrum der Aufmerksamkeit (sprich: Kritik) ihrer Gegner und der Medien gebracht hat, wendet sie sich jetzt der Mittelklasse zu. Sie hat ihren Bus mit dem Slogan "Middle Class" bepinselt und verspricht eben dieser die Rückkehr zum Wohlstand der 90er Jahre. Derzeit stünden vor allem die Familien auf einer "Falltür": nur ein falscher Schritt, und sie fielen ins Bodenlose.
The Trail hat Clintons Antwort: "We've got to get our economy moving again so it creates opportunity for hard-working Americans." Angesichts der aktuellen Immobilienkrise und Rezessionsängste sicher ein Kernthema für viele Amerikaner.
Barack Obama stellt seinen eigenen Plan für den Klimaschutz vor. Er will der Industrie Obergrenzen vorschreiben und ein Handelssystem für Verschmutzungsrechte aufbauen - was ziemlich genau dem europäischen Modell entspricht.
Die Debatte der Republikaner heute Abend in Dearborn, Michigan, gilt vielen Beobachtern als letzte Chance für Fred Thompson, doch noch Fuß zu fassen. Die Washington Post bilanziert seine etwas unbeholfenen Schritte auf der politischen Bühne: "After helping to create huge expectations for Thompson's late entry into the Republican race, the Washington establishment has proclaimed itself underwhelmed by his early performance. Columnist George Will compared him to New Coke and said his entry into the race was more belly flop than swan dive."
Mike Huckabee könnte sich in Iowa als Überraschungskandidat der Republikaner erweisen, argumentiert Dan Balz: "Huckabee remains the intriguing dark horse in the Republican race - a candidate whose appeal in Iowa could further shake up a contest in which none of the candidates is yet able to take control."
Die Debatte, wer in Iowa tatsächlich vorne liegt, hält an. Pollster.com hat die tief greifende Umfrage des De Moines Register aufgearbeitet. Interessant vor allem, dass sich zwar Clinton und Rudy Giuliani als Favoriten gefestigt haben, bei ihren eigenen Wählern aber auf ziemlich große Vorbehalte stoßen. The Caucus bringt es auf den Punkt: "More than 6 in 10 Democratic caucusgoers said they were not supporting Mrs. Clinton because they saw her as polarizing. More than 7 in 10 Republican caucusgoers said Mr. Romney’s shifts on issues like abortion kept them from supporting him."
Die New York Times wirft einen langen Blick auf Joe Biden, den Prototyp eines Kandidaten, der in Washington zwar als prominenter Politiker gilt, im Wahlkampf aber dennoch große Probleme hat, von den Wählern und den Medien überhaupt wahrgenommen zu werden. "It is a plight familiar to quite a few candidates who find themselves at the back of the Democratic pack this year — candidates who barely register in news accounts of the campaign despite impressive résumés that distinguish them from many of the more unorthodox also-rans of campaigns past."
Wie unorthodox Biden arbeitet zeigt eine Gesetzesinitiative zum Irak, die er gemeinsam mit dem republikanischen Senator und Präsidentschaftsbewerber Sam Brownback entwickelt hat. Brownback, der ebenfalls nicht gerade im Zentrum der Aufmerksamkeit steht, begründet seine ungewöhnliche überparteiliche Initiative in einem Artikel bei RealClearPolitics: "The issue of Iraq is much too big for politics and is surely bigger then any party or upcoming election. After all, right or left, we are ALL Americans."
Kommentare
Fr, 17.08.2012 16:37
Ich hätte einen Kommentar zur Übersetzung von "...and a king who took us to the mountainto p and pointed the way to [...]
So, 10.06.2012 15:01
Was ist denn so schlimm daran, dass ein Hauptschüler die Red e übersetzen könnte? Das heißt doch noch lange nicht, [...]
Mi, 14.03.2012 18:47
könnte mir bitte jemand den un terschied zwischen delegierten und den wahlmännern erklähren BITTE
Sa, 21.01.2012 18:11
Die Zeile "a president who cho se the moon as our new frontie r," Heißt nicht "des Präsiden ten, der den Mond als un [...]
Fr, 24.06.2011 01:31
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