Die steigenden Ölpreise werden zum Wahlkampfschlager, ein Benzinpreis von mehr als vier Dollar je Gallone (3,8 l) ist nicht mehr zu ignorieren.
John McCain schlägt vor, den Bundesstaaten mehr Freiheiten bei der Ölbohrung auch in ökologisch sensiblen Küstengebieten zu geben, die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten reduzieren und die Nutzung umweltfreundlicher Energien forcieren. Aber auch seine populistische Senkung der Benzinsteuer im Sommer bleibt im Angebot. McCain will seine Energiepolitik heute in der Ölstadt Houston konkretisieren - was ihm den Vorwurf einbrachte, sich bei den Ölkonzernen anzubiedern.
US News & World Report listet sieben Gründe auf, wie McCain mit der Energiepolitik gegen Barack Obama punkten könnte.
Hillary Clinton hat sich völlig aus der politischen Öffentlichkeit zurückgezogen, aber hinter den Kulissen arbeiten sie und Bill Clinton offenbar an der offiziellen Geschichte ihrer Kandidatur. Im New York Magazin beschreibt Robert Heilemann "what she won by losing". Wichtiger noch aber ist, dass sie offenbar nicht an den Sieg von Barack Obama glauben: “It would be hard to overstate the private pessimism that Hillary and Bill Clinton feel about Obama’s general-election prospects.” Daher habe sie auch so große Probleme mit dem Job als Vizepräsidentenkanidatin: "If Obama does offer it, however, she will have no choice but to take it. She is all too aware that if she turned it down and he lost this fall, she would be blamed even more loudly than she will be already, even though in her view his downfall is foreordained, and has nothing to do with her.”
Allerdings scheinen Clintons Chancen auf die Rolle des Running Mates ohnehin nicht mehr so groß zu sein. Gestern ernannte Obama die frühere (wegen ihrer Erfolglosigkeit heftig umstrittene) Clinton-Managerin Patti Solis Doyle zur Chefin seiner Auswahlkommission - was als Vorentscheidung gegen Clinton gewertet wurde. "A top Democrat close to Solis Doyle says Solis Doyle would not have accepted the job if she believed Senator Clinton would be Obama's choice for vice president", schreibt CNN.
Al Gore, der frühere Präsidentschaftskandidat und Nobelpreisträger, hat sich öffentlich hinter Barack Obama gestellt: "Over the next four years, we are going to face many difficult challenges -- including bringing our troops home from Iraq, fixing our economy, and solving the climate crisis. Barack Obama is clearly the candidate best able to solve these problems and bring change to merica." Gore trat in Detroit mit dem Kandidaten gemeinsam auf und fordert sogar seine Anhänger auf seiner eigenen Website auf, für Obamas Wahlkampf zu spenden. Obama ließ erkennen, dass Gore ihn in Umweltfragen berät - ließ eine künftige Rolle Gores aber offen.
Barack Obama telefonierte mit Iraks Außenminister Sebari (der John McCain am Vortag in Washington getroffen hatte) und sagt seine Unterstützung sowie einen Besuch im Irak noch vor November zu. Amerika habe kein Interesse an einer permanenten Präsenz in dem Land, werde seine Truppen aber nicht voreilig abziehen: “I gave an assurance that should we be elected, an Obama administration will make sure that we continue with the progress that's been made in Iraq, that we won't act precipitously.” (Via CNN)
Und auch in der Wirtschaftspolitik denkt Obama offensichtlich über eine Kurskorrektur nach. In einem Interview mit dem Wall Street Journal denkt er offen über eine Steuersenkung für Unternehmen nach: "He didn't say how deeply he would cut the rate, but said it could be trimmed in return for reducing corporate tax breaks, simplifying the tax system. With existing loopholes, he said, "How much you pay in taxes as a corporation a lot of times is going to depend on how good your lobbyist is." With "a level playing field," he said, the rates could be reduced."
The Politico befragt Historiker zu ihren Einschätzung der Wahlchancen - und das Ergebnis ist ziemlich eindeutig: "Historians belonging to both parties offered a litany of historical comparisons that give little hope to the Republican. Several saw Barack Obama’s prospects as the most promising for a Democrat since Roosevelt trounced Hoover in 1932."
Kommentare
Fr, 17.08.2012 16:37
Ich hätte einen Kommentar zur Übersetzung von "...and a king who took us to the mountainto p and pointed the way to [...]
So, 10.06.2012 15:01
Was ist denn so schlimm daran, dass ein Hauptschüler die Red e übersetzen könnte? Das heißt doch noch lange nicht, [...]
Mi, 14.03.2012 18:47
könnte mir bitte jemand den un terschied zwischen delegierten und den wahlmännern erklähren BITTE
Sa, 21.01.2012 18:11
Die Zeile "a president who cho se the moon as our new frontie r," Heißt nicht "des Präsiden ten, der den Mond als un [...]
Fr, 24.06.2011 01:31
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